345. Verordnung: Änderung der Zollrechts-Durchführungsverordnung
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des Zollrechts-Durchführungsgesetzes – ZollR-DG, BGBl. Nr. 659/1994, zuletzt geändert
durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 146/1999, wird verordnet
Die Zollrechts-Durchführungsverordnung, BGBl. Nr. 1104/1994, zuletzt geändert durch die
Verordnung BGBl. II Nr. 346/1999, wird wie folgt geändert
1. § 1 lautet
„§ 1. Die Einfuhr- und Ausfuhrkontrollen nach den Bestimmungen des Qualitätsklassengesetzes
hinsichtlich von Obst, Gemüse, Hühnereiern, Bruteiern und Küken sowie Geflügelfleisch sind durch
folgende Zollämter vorzunehmen
a) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Wien, Niederösterreich und Burgenland: Berg,
Deutschkreutz, Drasenhofen, Flughafen Wien, Heiligenkreuz, Kledering, Kleinhaugsdorf,
Klingenbach, Nickelsdorf, Wien;
b) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Oberösterreich: Linz, Wels, Wullowitz;
c) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Steiermark: Graz, Spielfeld;
d) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Kärnten: Karawankentunnel, Villach;
e) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Salzburg: Salzburg;
f) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Tirol: Innsbruck;
g) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Vorarlberg: Feldkirch, Höchst, Wolfurt.“
2. Der § 2 lautet
„§ 2. (1) Die dem amtlichen Pflanzenschutzdienst anlässlich der Einfuhr oder Durchfuhr von
Früchten und Kartoffeln, ausgenommen Saatkartoffeln, und Schnittblumen obliegenden Kontrollen sind
durch folgende Zollämter vorzunehmen
a) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Wien, Niederösterreich und Burgenland: Berg,
Deutschkreutz, Drasenhofen, Flughafen Wien, Gmünd-Zweigstelle Bahnhof, Gmünd-Nagelberg,
Heiligenkreuz, Kledering, Kleinhaugsdorf-Zweigstelle Retz, Klingenbach-Zweigstelle Sopron,
Nickelsdorf-Zweigstelle Straße, Wien;
b) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Oberösterreich: Linz, Wels, Wullowitz;
c) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Steiermark: Graz, Spielfeld;
d) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Kärnten: Karawankentunnel, Klagenfurt, Villach;
e) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Salzburg: Salzburg;
f) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Tirol: Innsbruck;
g) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Vorarlberg: Feldkirch-Zweigstelle Tisis, Höchst,
Wolfurt.
(2) Die dem amtlichen Pflanzenschutzdienst anlässlich der Einfuhr oder Durchfuhr von Saatgut und
Nährsubstrat (Erde, ausgenommen reiner Torf) obliegenden Kontrollen sind durch folgende Zollämter
vorzunehmen
a) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Wien, Niederösterreich und Burgenland: Berg,
Deutschkreutz, Drasenhofen, Flughafen Wien, Gmünd-Zweigstelle Bahnhof, Gmünd-Nagelberg,
Kledering, Klingenbach-Zweigstelle Sopron, Nickelsdorf-Zweigstelle Straße, Wien;
b) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Oberösterreich: Linz, Wels, Wullowitz;
c) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Steiermark: Graz, Spielfeld;
d) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Kärnten: Karawankentunnel, Klagenfurt, Villach;
e) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Salzburg: Salzburg;
f) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Tirol: Innsbruck;
g) im Bereich der Finanzlandesdirektion für Vorarlberg: Feldkirch-Zweigstelle Tisis.“
3. § 21 lautet:,,
§ 21. (1) Die Höhe der Personalkosten für andere als die im Abs. 2 genannten kostenpflichtigen
Amtshandlungen wird wie folgt festgesetzt
1. für Bedienstete der Verwendungsgruppe A und B oder gleichwertiger Verwendungsgruppen
(Entlohnungsgruppen a und b) für jede angefangene Stunde ............................................... 200 S
2. für sonstige Bedienstete für jede angefangene Stunde ......................................................... 160 S
(2) Die Höhe der Personalkosten für Abfertigungen außerhalb des Amtsplatzes und außerhalb der
Öffnungszeiten wird wie folgt festgesetzt
1. für Bedienstete der Verwendungsgruppen A und B oder gleichwertiger Verwendungsgruppen
(Entlohnungsgruppen a und b) für jede angefangene Stunde
a) an Werktagen außerhalb der Nachtzeit ............................................................................ 290 S
b) an Werktagen während der Nachtzeit (22 bis 6 Uhr) und an Sonn- und Feiertagen ....... 390 S
2. für sonstige Bedienstete für jede angefangene Stunde
a) an Werktagen außerhalb der Nachtzeit ............................................................................ 232 S
b) an Werktagen während der Nachtzeit (22 bis 6 Uhr) und an Sonn- und Feiertagen ....... 320 S“
4. Im § 24 wird folgender Absatz 8 angefügt:,,
(8) Die §§ 1, 2 und 21 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 345/2000 treten mit 1. November
2000 in Kraft.“