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340_1996 AT

340. Kundmachung: Geltungsbereich des Zusatzprotokolls zu den Genfer Abkommen über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte (Protokoll I) und des Zusatzprotokolls zu den Genfer Abkommen über den Schutz der Opfer nicht internationaler bewaffneter Konflikte (Protokoll II)

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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 340. Kundmachung: Geltungsbereich des Zusatzprotokolls zu den Genfer Abkommen über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte (Protokoll I) und des Zusatzprotokolls zu den Genfer Abkommen über den Schutz der Opfer nicht internationaler bewaffneter Konflikte (Protokoll II)

Nach Mitteilungen des Schweizerischen Bundesrates haben folgende weitere Staaten ihre Ratifikations-

bzw. Beitrittsurkunden zum Zusatzprotokoll zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über

den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte (Protokoll I) und zum Zusatzprotokoll zu den

Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer nicht internationaler bewaffneter

Konflikte (Protokoll II) (BGBl. Nr. 527/1982, letzte Kundmachung des Geltungsbereiches BGBl.

Nr. 279/1994) hinterlegt

Staaten: Datum der Hinterlegung der

Ratifikations- bzw.

Beitrittsurkunde

Äthiopien 8. April 1994

Dominica 25. April 1996

Dominikanische Republik 26. Mai 1994

Honduras 16. Februar 1995

Kap Verde 16. März 1995

Kolumbien (nur Protokoll II) 14. August 1995

Lesotho 20. Mai 1994

Föderierte Staaten

von Mikronesien 19. September 1995

Mongolei 6. Dezember 1995

Panama 18. September 1995

Sambia 4. Mai 1995

Staaten: Datum der Hinterlegung der

Ratifikations- bzw.

Beitrittsurkunde

San Marino 5. April 1994

Südafrika 21. November 1995

Swasiland 2. November 1995

Zypern (nur Protokoll II) 18. März 1996

Erklärungen gemäß Art. 90 des Protokolls I haben abgegeben

Bulgarien 9. Mai 1994

Guinea 20. Dezember 1993

Kap Verde 16. März 1995

Kolumbien 17. April 1994

Mongolei 6. Dezember 1995

Namibia 21. Juli 1994

Portugal 1. Juli 1994

Rumänien 31. Mai 1995

Slowakei 13. März 1995

Tschechische Republik 2. Mai 1995

Die Mongolei hat anläßlich der Hinterlegung ihrer Ratifikationsurkunde folgenden Vorbehalt erklärt

In bezug auf Art. 88 Abs. 2 des Zusatzprotokolls über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter

Konflikte (Protokoll I), der bestimmt, daß „die Hohen Vertragsparteien auf dem Gebiet der Auslieferung

zusammenarbeiten“, wird das mongolische Recht, das Ausschluß und Auslieferung seiner Angehörigen

aus der Mongolei verbietet, zu respektieren sein.

Einer weiteren Mitteilung des Schweizerischen Bundesrates zufolge hat Namibia am 17. Juni 1994 –

der Rat der Vereinten Nationen für Namibia ist den Protokollen am 18. Oktober 1983 beigetreten Kundgemacht in BGBl. Nr. 246/1986 –

erklärt, daß die Protokolle für Namibia in Übereinstimmung mit Art. 143 der Verfassung von Namibia

bindend sind, wonach „alle bestehenden internationalen Verträge, an denen Namibia gebunden ist, weiterhin

in Kraft bleiben, außer oder bis die Nationalversammlung hierüber auf Grund von Artikel 63

Abs. 2 lit. d anderes entscheidet“.

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