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338_2003 AT

338. Verordnung: Änderung der Kosmetikverordnung

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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 338. Verordnung: Änderung der Kosmetikverordnung

Auf Grund des § 27 Abs. 1 und Abs. 2 des Lebensmittelgesetzes 1975, BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert

durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 98/2001, wird verordnet

Die Kosmetikverordnung, BGBl. II Nr. 375/1999, geändert durch die Verordnung BGBl. II

Nr. 285/2000, wird wie folgt geändert

1. § 5 Abs. 2 lautet

„(2) Kosmetische Mittel, die nicht der Verordnung BGBl. II Nr. 338/2003 entsprechen, ausgenommen

solche, die die in Nr. 419 der Anlage 1 genannten spezifizierten Risikomaterialien und daraus gewonnene

Bestandteile enthalten, dürfen bis 15. April 2004 in Verkehr gebracht werden.“

2. Dem § 5 wird folgender Abs. 3 angefügt

„(3) Kosmetische Mittel, die die in Anlage 2 Zweiter Teil vorläufig zugelassenen Stoffe entsprechend

den darin angegebenen Einschränkungen und Bedingungen enthalten, dürfen bis zu den in Spalte g

der Anlage genannten Daten in Verkehr gebracht werden.“

3. Dem § 6 werden folgende Richtlinien angefügt

„2002/34/EG ABl. L 102 vom 18. April 2002, 2003/1/EG ABl. L 5 vom 10. Jänner 2003 und 2003/16/EG

ABl. L 46 vom 20. Februar 2003“

4. In Anlage 1 lautet die Nummer 419 wie folgt (der Stoff wird gemäß seiner alphabetischen Reihung

eingefügt)

„419. Spezifizierte Risikomaterialien und daraus gewonnene Bestandteile. Ab dem in Artikel 22 Absatz 1

der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates, ABI. L 147 vom

31. Mai 2001, S 1, genannten Datum die in Anhang V dieser Verordnung angegebenen spezifizierten

Risikomaterialien und daraus gewonnene Bestandteile. Bis zu diesem Datum die in Anhang XI

Teil A der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 angegebenen spezifizierten Risikomaterialien und daraus

gewonnene Bestandteile.

Talgerzeugnisse dürfen jedoch verwendet werden, wenn bei ihrer Herstellung folgende Verfahren angewandt

und vom Hersteller genau zertifiziert wurden

– Umesterung oder Hydrolyse bei mindestens 200 °C und unter entsprechend geeigneten Druckbedingungen

während 20 Minuten (Glycerin, Fettsäuren und Fettsäureester).

– Verseifung mit 12-molarem NaOH (Glyzerin und Seife)

– diskontinuierlicher Prozess bei 95 °C während drei Stunden oder

– kontinuierlicher Prozess bei 140 °C, 2 bar (2000 hPa) während acht Minuten oder gleichwertige

Bedingungen.“

5. In Anlage 1 werden folgende Stoffe gemäß ihrer alphabetischen Reihung eingefügt

„423. Alantwurzelöl (Inula helenium) (CAS-Nr. 97676-35-2) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

bzw.

423. Inula helenium (Alantwurzelöl) (CAS-Nr. 97676-35-2) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

424. Benzylcyanid (CAS-Nr. 140-29-4) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

425. Cyclamenalkohol (CAS-Nr. 4756-19-8) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

426. Diethylmaleat (CAS-Nr. 141-05-9) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

427. Dihydrocumarin (CAS-Nr. 119-84-6) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

428. 2,4-Dihydroxy-3-methylbenzaldehyd (CAS-Nr. 6248-20-0) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

429. 3,7-Dimethyl-2-octen1-ol (6,7-Dihydrogeraniol) (CAS-Nr. 40607-48-5) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

bzw.

429. 6,7-Dihydrogeraniol (3,7-Dimethyl-2-octen-1-ol) (CAS-Nr. 40607-48-5) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

430. 4,6-Dimethyl-8-tert-butylcumarin (CAS-Nr. 17874-34-9) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

431. Dimethylcitraconat (CAS-Nr. 617-54-9) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

432. 7,11-Dimethyl-4,6,10-dodecatrien-3-on (CAS-Nr. 26651-96-7) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

433. 6,10-Dimethyl-3,5,9-undecatrien-2-on (CAS-Nr. 141-10-6) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

434. Diphenylamin (CAS-Nr. 122-39-4) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

435. Ethylacrylat (CAS-Nr. 140-88-5) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

436. Feigenblätter, rein (Ficus carica) (CAS-Nr. 68916-52-9) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

bzw.

436. Ficus carica (Feigenblätter, rein) (CAS-Nr. 68916-52-9) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

437. trans-2-Heptenal (CAS-Nr. 18829-55-5) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

438. trans-2-Hexenaldiethylacetal (CAS-Nr. 67746-30-9) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

439. trans-2-Hexenaldimethylacetal (CAS-Nr. 18318-83-7) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

440. Hydroabiethylalkohol (CAS-Nr. 13393936) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

441. 6-Isopropyl-2-decahydronaphthalinol (CAS-Nr. 34131-99-2) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

442. 7-Methoxycumarin (CAS-Nr. 531-59-9) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

443. 4-(p-Methoxyphenyl)-3-buten-2-on (CAS-Nr. 943-88-4) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

444. 1-(p-Methoxyphenyl)-1-penten-3-on (CAS-Nr. 104-27-8) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

445. Methy-trans-2-butenoat (CAS-Nr. 623-43-8) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

446. 7-Methylcumarin (CAS-Nr. 2445-83-2) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

447. 5-Methyl-2,3-hexandion (CAS-Nr. 13706-86-0) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

448. 2-Pentylidencyclohexanon (CAS-Nr. 25677-40-1) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

449. 3,6,10-Trimethyl-3,5,9-undecatrien-2-on (CAS-Nr. 1117-41-5) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

450. Verbenaöl (Lippia citriodora Kunth.) (CAS-Nr. 8024-12-2) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

bzw.

450. Lippia citriodora Kunth. (Verbenaöl) (CAS-Nr. 8024-12-2) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff

451. Methyleugenol (CAS-Nr. 93-15-2), ausgenommen normale Gehalte in verwendeten natürlichen

ätherischen Ölen und unter der Voraussetzung, dass die Konzentration folgende Werte nicht übersteigt

a) 0,01% in Parfum

b) 0,004% in Eau de Toilette

c) 0,002% in parfümierter Creme

d) 0,001% in abwaschbaren Mitteln

e) 0,0002% in sonstigen Mitteln, die auf der Haut verbleiben, und Erzeugnissen zur Mundpflege.“

6. Anlage 1, Fußnoten ¹) und ²)

lauten

„¹) Nummern entsprechend der Richtlinie 76/768/EWG, Anhang II, zuletzt geändert durch RL 2003/16/EG

²) Stoffe im Sinne des Strahlenschutzgesetzes, BGBl. Nr. 227/1969, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I

Nr. 146/2002“

7. Anlage 2 lautet nunmehr „Anlage 2 Erster Teil“.

8. Anlage 2, Erster Teil, Nr. 8, 15b, 15c und 16 lauten

11. In Anlage 2 wird folgender „Zweiter Teil“ eingefügt

„Anlage 2

zweiter Teil

Vorläufig zugelassene Stoffe

12. Der Anlage 4 werden folgende Nummern angefügt

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