321. Kundmachung: Geltungsbereich des Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Zivilluftfahrt
Gesetzestext (1 Artikel)
Nach Mitteilungen der Regierungen der Vereinigten
Staaten von Amerika, des Vereinigten
Königreiches Großbritannien und Nordirland und
der Sowjetunion haben folgende weitere Staaten
ihre Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunden zum
Übereinkommen zur Bekämpfung widerrechtlicher
Handlungen gegen die Sicherheit der Zivilluftfahrt
(BGBl. Nr. 248/1974, letzte Kundmachung des
Geltungsbereiches BGBl. Nr. 258/1979) hinterlegt
Staaten : Datum der Hinterlegung der Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde
Guinea-Bissau 20. August 1976
Senegal 3. Feber 1978
Guatemala 19. Oktober 1978
Mauretanien 1. November 1978
Gambia 28. November 1978
Botswana 28. Dezember 1978
Sudan 18. Jänner 1979
Togo 9. Feber 1979
Bolivien 18. Juli 1979
Sozialistische Republik
Vietnam 17. September 1979
Sierra Leone 20. September 1979
El Salvador 25. September 1979
Kuwait 23. November 1979
Syrien 10. Juli 1980
Koreanische Demokratische
Volksrepublik 13. August 1980
China 10. September 1980
Vereinigte Arabische
Emirate 14. April 1981
Katar 26. August 1981
Tunesien 16. November 1981
Staaten : Datum der Hinterlegung der Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde
Liberia 1. Feber 1982
Luxemburg 18. Mai 1982
Uganda 19. Juli 1982
Indien 12. November 1982
Nachstehende Staaten haben erklärt, sich auch
nach Erlangung der Unabhängigkeit an dieses
Übereinkommen gebunden zu erachten
Staaten : Datum der Hinterlegung der Kontinuitätserklärung
Suriname 27. Oktober 1978
Salomon-Inseln 3. Mai 1982
Das Vereinigte Königreich hat mit Wirksamkeit
vom 15. Dezember 1982 den Geltungsbereich dieses
Übereinkommens auf Anguilla ausgedehnt.
Dänemark hat mit Wirksamkeit vom 1. Juni
1980 den anläßlich der Ratifikation erklärten Vorbehalt
betreffend die Nichtanwendung des Übereinkommens
auf die Färöer-Inseln und Grönland
zurückgezogen.
Nachstehende Staaten haben anläßlich der Hinterlegung
ihrer Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde
Vorbehalte erklärt: gemäß Art. 14 Abs. 2
Guatemala, Syrien, Koreanische Demokratische
Volksrepublik, China, Katar und Indien;
Sozialistische Republik Vietnam
„Jede beliebige Meinungsverschiedenheit zwischen
den Vertragsstaaten betreffend die Auslegung oder
Anwendung des gegenständlichen Übereinkommens
kann dem Internationalen Gerichtshof nur
mit Zustimmung dieser Staaten bei jeder konkreten
Meinungsverschiedenheit übergeben werden."
Tunesien
„Der folgende Vorbehalt betrifft den 2. Satz des
Art. 14 Abs. 1 der Konvention von Montreal: ,Die
Streitigkeit wird dem Internationalen Gerichtshof
mit Zustimmung aller Streitparteien unterbreitet
werden können.' "