319. Verordnung: Änderung der Verordnung über die bundeseinheitliche Bewertung bestimmter Sachbezüge für 1992 und ab 1993
Gesetzestext (1 Artikel)
Zu § 15 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes 1988, BGBl. Nr. 400, wird verordnet
1 Die Verordnung des Bundesministers für Finanzen über die bundeseinheitliche Bewertung bestimmter Sachbezüge für 1992 und ab 1993 wird wie folgt geändert
Nach § 5 wird folgender § 6 angefügt: „Sonstige Sachbezugswerte
§ 6. (1)
1. Holzdeputate (Brennholz), je Raummeter
a) Hartholz (ungeschnitten) ........... 360 S
b) Weichholz (ungeschnitten)......... 270 S
c) Sägeabfallholz und Astholz........ 150 S
2. Kartoffeln, je kg............................... 3 S
3. Vollmilch, je Liter............................. 9 S
4. Butter, je kg...................................... 84 S
5. Käse, je kg ......................................... 81 S
6. Eier, je Stück 1,80 S
7. Fleisch, je kg
gemischte Qualität ohne Knochen
a) Rindfleisch................................... 90S
b) Schweinefleisch............................ 60 S
c) Kalbfleisch................................... 120 S
Schweinehälfte im Ganzen............... 27 S
8. Ferkel, lebend.................................... 750 S
9. Getreide, je 100 kg
a) Roggen......................................... 386 S
b) Weizen — Futtergerste.............. 335 S
c) Mais............................................. 297 S
10. Mahlprodukte je kg
a) Roggenmehl................................. 10 S
b) Weizenmehl................................. 12 S
c) Weizen- und Maisgrieß.............. 12 S
11. Kohle und Koks, je 100 kg
a) Steinkohle .................................... 312 S
b) Briketts......................................... 390 S
c) Hüttenkoks.................................. 330 S
Bei Bezug von mehr als 1000 kg ist ein Abschlag von 15% vorzunehmen; bei Selbstabholung ist (zusätzlich) ein Abschlag von 20% vorzunehmen.
12. Strom
Unentgeltlich oder verbilligt abgegebener Strom ist mit dem jeweiligen regionalen Tarif für private Haushalte zu bewerten.
13. Bereitstellung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Unentgeltlich oder verbilligt bereitgestellte landwirtschaftliche Maschinen und Geräte sind mit dem Richtwert für die Maschinenselbstkosten des österreichischen Kuratoriums für Landtechnik und Landentwicklung zu bewerten.
(2) Sind die Aufwendungen des Arbeitgebers für die Anschaffung oder Herstellung der im § 6 angeführten Wirtschaftsgüter höher als die festgesetzten Werte, sind die jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten als Sachbezugswert anzusetzen."
2. § 6 ist für Lohnzahlungsräume anzuwenden, die nach dem 30. Juni 1994 enden.
3. Mit dem Wirksamwerden dieser Verordnung treten die Kundmachungen über die Bewertung der Sachbezüge der einzelnen Finanzlandesdirektionen für Zwecke des Steuerabzuges vom Arbeitslohn und für Zwecke der Sozialversicherung (AÖFV Nr. 111 bis 118/1993) außer Kraft.