308. Verordnung: Änderung der Verordnung über das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Bundeslehrer an Pädagogischen Akademien und Berufspädagogischen Instituten
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes
vom 15. Juli 1965, BGBl. Nr. 244, über das Ausmaß
der Lehrverpflichtung der Bundeslehrer wird
im Einvernehmen mit dem Bundeskanzler und
dem Bundesminister für Finanzen verordnet
Die Verordnung des Bundesministers für Unterricht
vom 1. September 1968, BGBl. Nr. 339,
über das Ausmaß der Lehrverpflichtung der Bundeslehrer
an Pädagogischen Akademien und Berufspädagogischen
Instituten wird wie folgt geändert
Artikel I hat zu lauten
„Artikel I
Soweit die Unterrichtsgegenstände an den Pädagogischen
Akademien nicht in den Anlagen 1
bis 6 des Bundesgesetzes über das Ausmaß der
Lehrverpflichtung der Bundeslehrer erfaßt sind,
werden sie in die Lehrverpflichtungsgruppen I bis
VI (§ 2 Abs. 1 des genannten Gesetzes) wie folgt
eingereiht
Lehrverpflichtungsgruppe I
1. Alternative Pflichtveranstaltungen zur Pädagogik
und Religionspädagogik,
2. Erziehungslehre, Einführung in Theorie
und System der Pädagogik,
3. Geschichte der Pädagogik,
4. Kybernetische Pädagogik,
5. Pädagogische Psychologie,
6. Pädagogisches Seminar,
7. Pädagogische Soziologie,
8. Religionspädagogik,
9. Seminar zur Pädagogischen Psychologie,
10. Seminar zur Pädagogischen Soziologie,
11. Unterrichtslehre.
Lehrverpflichtungsgruppe II
1. Außerschulische Jugenderziehung,
2. Politische Bildung,
3. Volksbildung (Erwachsenenbildung).
Lehrverpflichtungsgruppe III
1. Alternative Pflichtveranstaltungen zur
Volksschuldidaktik,
2. Bildnerische Erziehung,
3. Handarbeit und Hauswirtschaft (für weibliche
Studierende),
4. Leibeserziehung,
5. Musikerziehung,
6. Pädagogische Medienkunde,
7. Volksschuldidaktik,
8. Werkerziehung.
Lehrverpflichtungsgruppe IV
Sprecherziehung.
Lehrverpflichtungsgruppe V
1. Chorgesang,
2. Instrumentalmusik,
3. Mädchenhandarbeit und Hauswirtschaft
(für weibliche Studierende — Übung),
4. Spielmusik."