302. Bundesgesetz: Rohstofflenkungsgesetznovelle 1961.
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I.
(Verfassungsbestimmung.)
Die Erlassung und Aufhebung von Vorschriften,
wie sie im Rohstofflenkungsgesetz 1951,
BGBL Nr. 106, in der Fassung der Bundesgesetze
BGBl. Nr. 114/1952, BGBL Nr. 145/1954, BGBL
Nr. 278/1955, BGBl. Nr. 257/1956, BGBl. Nr. 277/
1957, BGBl. Nr. 279/1958, BGBL Nr. 283/1959
und des Artikels II des vorliegenden Bundesgesetzes,
enthalten sind, sowie die Vollziehung
dieser Vorschriften ist für die Zeit vom 1. Jänner
1961 bis 31. Dezember 1961 auch in den Belangen
Bundessache, hinsichtlich derer vom
1. Jänner 1956 an die bis dahin bestandenen
verfassungsrechtlichen Grundlagen (Artikel 10
Abs. 1 Z. 15 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929) nicht mehr gegeben
sind.
Artikel II.
Das Rohstofflenkungsgesetz 1951, BGBl. Nr.
106, in der Fassung der im Artikel I zitierten
Bundesgesetze, wird wie folgt abgeändert
1. § 1 Abs. 1 hat zu lauten
„(1) Der Verkehr mit Waren der im nachfolgenden
bezeichneten Warengruppen unterliegt
nach Maßgabe der Bestimmungen dieses Bundesgesetzes
einer Lenkung durch das Bundesministerium
für Handel und Wiederaufbau, soweit dies
durch Anordnungen bestimmt wird
1. Eisenschrott.
2. Erdöl und seine Derivate, Benzol.
3. Häute und Felle von Rind, Roß und Kalb
und daraus hergestelltes Leder."
2. § 11 Abs. 1 hat zu lauten
„(1) Die Wirksamkeit dieses Bundesgesetzes erlischt
mit 31. Dezember 1961."
Artikel III.
(1) Dieses Bundesgesetz tritt mit 31. Dezember
1960 in Kraft.
(2) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes
ist das Bundesministerium für Handel und
Wiederaufbau betraut.