2. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Verwaltungsgerichtshofgesetzes 1952.
Gesetzestext (1 Artikel)
Artikel 1.
Auf Grund des Wiederverlautbarungsgesetzes,
BGBl. Nr. 114/1947, wird in der Anlage das
Verwaltungsgerichtshofgesetz 1952, BGBl. Nr. 96,
neu verlautbart.
Artikel 2.
Bei der Wiederverlautbarung sind die Änderungen
und Ergänzungen berücksichtigt worden,
die sich aus nachstehenden Rechtsvorschriften ergeben
1. Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom
19. September 1961, BGBl. Nr. 232, über die Aufhebung
von Bestimmungen des Verwaltungsgerichtshofgesetzes
1952 und des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953 durch den Verfassungsgerichtshof;
2. Bundesgesetz vom 15. Juli 1964, BGBl.
Nr. 216, mit dem das Verwaltungsgerichtshofgesetz
1952 geändert wird.
Artikel 3.
(1) Die durch die Kundmachung BGBl. Nr. 232/
1961 bewirkte Aufhebung des § 10 Abs. 2 lit. e
des Verwaltungsgerichtshofgesetzes 1952 durch
den Verfassungsgerichtshof ist am 29. September
1961 in Kraft getreten.
(2) Die durch Artikel I Z. 4 und Z. 13 des
Bundesgesetzes BGBl. Nr. 216/1964 bewirkten
Änderungen der §§ 11, 14 und 31 Abs. 2 sowie
die Änderungen und Ergänzungen durch Artikel
I Z. 20 und Z. 23 dieses Bundesgesetzes sind
mit dem 1. Jänner 1965, die übrigen Änderungen
und Ergänzungen durch dieses Bundesgesetz sind
mit dem 20. August 1964 in Kraft getreten.
(3) Artikel II des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 216/
1964 bleibt unberührt.
(4) § 58 des Verwaltungsgerichtshofgesetzes
1952 wird als durch Zeitablauf gegenstandslos
geworden und daher nicht mehr geltend festgestellt.
(5) Die bisherigen §§ 47 a bis 57 und §§ 59 und
60 des zur Wiederverlautbarung gelangenden
Gesetzes erhalten die Ordnungszahlen §§ 48
bis 72.
Artikel 4.
Das neu verlautbarte Gesetz ist als „Verwaltungsgerichtshofgesetz
1965 — VwGG. 1965" zu
bezeichnen.
Artikel 5.
Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung
wird der 2. Jänner 1965 festgestellt.