297. Verordnung: Gebühren der Legalisatoren in Tirol und Vorarlberg
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des Art. X § 10 des Gesetzes vom 17. März 1897, RGBl. Nr. 77, und des Art. IV § 10 des
Gesetzes vom 1. März 1900, RGBl. Nr. 44, wird verordnet
§ 1. (1) Die Gebühren der Legalisatoren für die Beglaubigung einer Unterschrift werden festgesetzt
a) bei einem Wert bis 700 Euro mit........................................................................................ 2 Euro,
b) bei einem Wert über 700 Euro bis 7000 Euro mit............................................................. 6 Euro,
c) bei einem Wert über 7000 Euro bis 35000 Euro mit........................................................ 15 Euro,
d) bei einem Wert über 35000 Euro mit ................................................................................ 20 Euro,
e) bei unbestimmtem Wert mit ............................................................................................... 2 Euro.
(2) Die Bemessungsgrundlage ist jene der Gerichtsgebühren für gerichtliche Beglaubigungen.
(3) Sind auf einer Urkunde die Unterschriften zweier oder mehrerer gleichzeitig erscheinender
Personen zu beglaubigen, so beträgt die Legalisatorgebühr für die zweite und jede weitere Unterschrift die
Hälfte der gemäß Abs. 1 festgesetzten Gebühren.
(4) In geringfügigen Grundbuchssachen (§ 34 GBG 1955, BGBl. Nr. 39, zuletzt geändert durch
BGBl. I Nr. 140/1997) mit einem Wert bis 140 Euro hat die Entrichtung der Legalisatorgebühren zu
entfallen.
§ 2. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2002 in Kraft.
(2) Die Verordnung des Bundesministers für Justiz vom 17. Dezember 1984, BGBl. Nr. 8/1985, über
die Gebühren der Legalisatoren in Tirol und Vorarlberg wird aufgehoben.