297. Verordnung: Änderung der Verordnung, mit der die Durchführung der Grenzkontrolle auf die Zollorgane übertragen wird
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 9 Abs. 3 des Grenzkontrollgesetzes, BGBl. Nr. 435/1996, wird im Einvernehmen
mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet
Die Verordnung des Bundesministers für Inneres, mit der die Durchführung der Grenzkontrolle auf
die Zollorgane übertragen wird, BGBl. II Nr. 176/1997, wird wie folgt geändert
§ 1 lautet
„§ 1. Die Durchführung der Grenzkontrolle wird
1. auf dem Flughafen Innsbruck für den gesamten Luftverkehr sowie auf den Flughäfen Klagenfurt
und Wien/Schwechat eingeschränkt auf die allgemeine Luftfahrt (general aviation) und
2. im Eisenbahn-, Schiffs- und Straßenverkehr über Grenzübergangsstellen zwischen der Republik
Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie dem Fürstentum Liechtenstein und
3. hinsichtlich der Grenzübertritte über die Grenzübergangsstellen Andau, Angern an der March,
Arnfels, Berghausen, Bonisdorf, Ehrenhausen, Fimberpaß, Geschriebenstein, Gmünd-Bleylebenstraße,
Goritz, Grametten, Großwalz, Gruisla, Guglwald, Hainburg, Hardegg, Hochstuhl,
Hohenau-Brücke, Hühnerkogel, Kahlkogel, Kalch, Kittsee, Koschuta, Laa an der Thaya, Laaken,
Langau, Leifling, Luscha, Mittagskogel, Mörbisch am See, Mureck, Oberhaag, Pamhagen,
Paulitschsattel, Petzen, Phyrabruck, Pölten, Radlpaß, Raunjak, Rechnitz, Reintal, St. Anna,
St. Pongratzen, Schlag, Schloßberg, Sicheldorf, Soboth, Steiner Alpen, Sulztal, Tauka, Uschowa,
Weigetschlag, Weitersfeld-Murfähre und Zelting
auf Zollorgane übertragen.“
2. § 3 lautet
„§ 3. Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 1997 in Kraft, § 1 in der Fassung BGBl. II Nr. 297/1998 mit
1. September 1998.“