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289_1980 AT

289. Bundesgesetz: Änderung des Erdöl-Bevorratungs- und Meldegesetzes

1 Artikel / Bestimmungen · Österreich
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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 289. Bundesgesetz: Änderung des Erdöl-Bevorratungs- und Meldegesetzes

Der Nationalrat hat beschlossen

Artikel I

(Verfassungsbestimmung)

Die Erlassung und Aufhebung von Vorschriften,

wie sie in den Art. II, IV und V des Erdöl-

Bevorratungs- und Meldegesetzes, BGBl. Nr. 318/

1976, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl.

Nr. 273/1978 und des Art. II des vorliegenden

Bundesgesetzes enthalten sind, sowie die Vollziehung

dieser Vorschriften sind für die Zeit

vom Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes bis zum

30. Juni 1982 auch in den Belangen Bundessache,

hinsichtlich derer das Bundes-Verfassungsgesetz

in der Fassung von 1929 etwas anderes vorsieht.

Artikel II

1. Art. II des Erdöl-Bevorratungs- und Meldegesetzes,

BGBl. Nr. 318/1976, in der Fassung des

Bundesgesetzes BGBl. Nr. 273/1978 wird wie

folgt geändert

§ 3 Abs. 1 hat zu lauten

„(1) Vorratspflichtige haben ab 1. März 1980

je 20% und ab 1. März 1981 sowie ab 1. März

der jeweils folgenden Jahre je 25% des Importes

an Erdöl und den einzelnen Erdölprodukten

im vorangegangenen Kalenderjahr als Pflichtnotstandsreserven

im Inland zu halten."

2. Art. IV des Erdöl-Bevorratungs- und Meldegesetzes

hat zu lauten

„Dieses Bundesgesetz tritt mit 30. Juni 1982

außer Kraft."

Artikel III

(1) Dieses Bundesgesetz tritt mit 1. Juli 1980

in Kraft.

(2) Mit der Vollziehung des Art. I ist die

Bundesregierung betraut. Die Zuständigkeit zur

Vollziehung des Art. II richtet sich nach Art. V

des Erdöl-Bevorratungs- und Meldegesetzes.

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