285. Bundesgesetz: Neuerliche Abänderung des Bundesgesetzes über die Einhebung eines Wohnbauförderungsbeitrages.
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I.
Das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1951,
BGBl. Nr. 13/1952, über die Einhebung eines
Wohnbauförderungsbeitrages, in der Fassung der
Bundesgesetze vom 7. Juli 1954, BGBl. Nr. 155,
vom 18. Juli 1956, BGBl. Nr. 164, und vom
6. April 1960, BGBl. Nr. 91, wird wie folgt
abgeändert
§ 3 Abs. 1 hat zu lauten
„(1) Der Beitrag beträgt für jeden beitragspflichtigen
Dienstnehmer (Heimarbeiter)
a) der in der Krankenversicherung pflichtversichert
ist, 5 v. T. der allgemeinen Beitragsgrundlage
in der Krankenversicherung
(in der Krankenversicherung der Bundesangestellten
der Bemessungsgrundlage) beziehungsweise,
wenn der Dienstnehmer
(Heimarbeiter) zwar nicht in der Krankenversicherung,
jedoch in der Pensionsversicherung
pflichtversichert ist, der allgemeinen
Beitragsgrundlage in der Pensionsversicherung;
b) der weder in der Krankenversicherung
noch in der Pensionsversicherung pflichtversichert
ist, 5 v. T. des Arbeitsverdienstes
aus dem Dienstverhältnis, für das der Beitrag
zu entrichten ist.
Der Beitrag darf jedoch keinesfalls 5 v. T. der
jeweiligen Höchstbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung
nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz,
BGBl. Nr. 189/1955, überschreiten."
Artikel II.
Dieses Bundesgesetz tritt am 1. Jänner 1964
in Kraft. Soweit der Beitrag nach Art. I dieses
Bundesgesetzes nicht monatlich zu leisten ist, ist
er erstmals mit Beginn der Beitragsperiode Jänner
1964 zu leisten.
Artikel III.
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
das Bundesministerium für soziale Verwaltung
betraut.