285. Bundesgesetz: Festsetzung und Einhebung der Grundsteuer in den Bundesländern Niederösterreich und Steiermark.
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I.
Für die Kalenderjahre 1958 und 1959 obliegt
die Festsetzung und Einhebung der Grundsteuer
a) im Bundesland Niederösterreich und
b) im Bundesland Steiermark mit Ausnahme
der Gemeinden Admont, Alt Aussee,
Altenberg an der Rax, Bad Aussee, Bruck
an der Mur, Eisenerz, Feldbach, Fohnsdorf,
Frohnleiten, Fürstenfeld, Graz, Grundlsee,
Hohentauern, Judenburg, Kammern im
Liesingtal, Kapellen, Kapfenberg, Knittelfeld,
Köflach, Krieglach, Leoben, Mitterdorf
im Mürztal, Mitterndorf im steirischen
Salzkammergut, Murau, Mürzzuschlag,
Pichl bei Aussee, Pußterwald, Trofaiach,
Voitsberg, Wartberg im Mürztal, Weiz
und Zeltweg
den Finanzämtern. Als Einhebungsvergütung
gebühren dem Bund ab 1. Jänner 1958 außer
den Nebenansprüchen im Sinne des § 2 des Abgabeneinhebungsgesetzes
1951, BGBl. Nr. 87,
2 v. H. des Grundsteuerertrages.
Artikel II.
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
das Bundesministerium für Finanzen betraut.