280. Verordnung: Empfohlene Impfungen
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß § 1b Abs. 2 des Impfschadengesetzes, BGBl. Nr. 371/1973, zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 70/2001, wird verordnet
§ 1. Impfungen im Sinne des § 1b Abs. 2 des Impfschadengesetzes sind
Impfungen – auch in Kombination – gegen
1. Diphtherie,
2. Tetanus (Wundstarrkrampf),
3. Pertussis (Keuchhusten),
4. Poliomyelitis (Kinderlähmung),
5. Hepatitis B,
6. Masern,
7. Mumps,
8. Röteln,
9. Frühsommermeningoencephalitis,
10. Haemophilus influenzae b.
§ 2. Eine Impfung gegen Tollwut stellt eine Impfung im Sinne des § 1b Abs. 2 des Impfschadengesetzes
dann dar, wenn es sich um eine praeexpositionelle Schutzimpfung bei Angehörigen gefährdeter
Berufe handelt.
§ 3. Die Verordnung der Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales über empfohlene
Impfungen vom 1. April 1997, BGBl. II Nr. 242, tritt mit dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung außer
Kraft.