277. Bundesgesetz: Rohstofflenkungsgesetznovelle 1958.
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I.
(Verfassungsbestimmung.)
Die Erlassung und Aufhebung von Vorschriften,
wie sie im Rohstofflenkungsgesetz 1951,
BGBl. Nr. 106, in der Fassung der Bundesgesetze
BGBl. Nr. 114/1952, BGBl. Nr. 145/1954, BGBl.
Nr. 278/1955, BGBl. Nr. 257/1956 und des Artikels
II des vorliegenden Bundesgesetzes, enthalten
sind, sowie die Vollziehung dieser Vorschriften
ist für die Zeit vom 1. Jänner 1958 bis
31. Dezember 1958 auch in den Belangen Bundessache,
hinsichtlich derer vom 1. Jänner 1956 an
die bis dahin bestandenen verfassungsrechtlichen
Grundlagen (Art. 10 Abs. 1 Z. 15 des Bundes-
Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929)
nicht mehr gegeben sind.
Artikel II.
Das Rohstofflenkungsgesetz 1951, BGBl.
Nr. 106, in der Fassung der Bundesgesetze BGBl.
Nr. 114/1952, BGBl. Nr. 145/1954, BGBl.
Nr. 278/1955 und BGBl. Nr. 257/1956, wird wie
folgt abgeändert
1. Der § 1 Abs. 2 letzter Satz hat zu lauten
„Die Bestimmungen des Außenhandelsgesetzes,
BGBl. Nr. 226/1956, in der jeweiligen Fassung
bleiben hiedurch unberührt."
2. Im § 11 Abs. 1 wird das Datum „31. Dezember
1957" durch das Datum „31. Dezember
1958" ersetzt.
Artikel III.
(1) Dieses Bundesgesetz tritt am 31. Dezember
1957 in Kraft.
(2) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes
ist das Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau
betraut.