272. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Kartellgesetzes.
Gesetzestext (1 Artikel)
Artikel I.
Auf Grund des Wiederverlautbarungsgesetzes,
BGBl. Nr. 114/1947, wird das Bundesgesetz vom
4. Juli 1951, BGBl. Nr. 173, über die Regelung
des Kartellwesens (Kartellgesetz), neu verlautbart.
Artikel II.
Bei der Wiederverlautbarung sind die Änderungen
und Ergänzungen berücksichtigt worden,
die sich ergeben aus
a) der Z. 3 der Kundmachung BGBl. Nr. 56/
1952,
b) dem Preisregelungsgesetz 1957, BGBl.
Nr. 151,
c) dem Art. I der 3. Kartellgesetznovelle,
BGBl." Nr. 136/1958,
d) dem Preistreibereigesetz 1959, BGBl.
Nr. 49.
Artikel III.
Als nicht mehr geltend werden festgestellt
a) § 15 des Kartellgesetzes in seiner ursprünglichen
Fassung,
b) die §§ 38 und 39 Abs. 1 des Kartellgesetzes
in seiner ursprünglichen Fassung,
c) die Kartellgesetznovelle, BGBl. Nr. 252/
1956, und
d) die 2. Kartellgesetznovelle, BGBl. Nr. 276/
1957.
Artikel IV.
Die Paragraphen des Kartellgesetzes sind im
Wiederverlautbarungstext von § 3 a angefangen
mit neuen Ordnungszahlen versehen worden;
§ 14 a ist nach § 17 der ursprünglichen Fassung
eingereiht worden.
Artikel V.
In Kraft getreten sind
a) das Kartellgesetz in seiner ursprünglichen
Fassung mit 27. November 1951,
b) die 3. Kartellgesetznovelle, BGBl. Nr. 136/
1958, mit 30. Juni 1958.
Artikel VI.
Das wiederverlautbarte Bundesgesetz ist als
„Kartellgesetz 1959" zu zitieren.
Artikel VII.
Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung
wird der Tag der Kundmachung im Bundesgesetzblatt
festgestellt.