272. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Jugendgerichtsgesetzes.
Gesetzestext (1 Artikel)
Artikel I.
(1) Auf Grund des Wiederverlautbarungsgesetzes
vom 12. Juni 1947, B.G.Bl. Nr. 114,
werden in der Anlage die Bestimmungen des
Bundesgesetzes vom 18. Juli 1928, B.G.Bl.
Nr. 234, über die Behandlung junger Rechtsbrecher
(Jugendgerichtsgesetz) unter Berücksichtigung
der Änderungen und Ergänzungen verlautbart,
die sich aus dem Bundesgesetz vom
14. März 1929, B.G.Bl. Nr. 124, womit einige
Bestimmungen der Strafprozeßordnung und des
Jugendgerichtsgesetzes abgeändert werden (Strafprozeßnovelle
vom Jahre 1929), der Verordnung
vom 26. Jänner 1934, B.G.Bl. I Nr. 61, betreffend
weitere Maßnahmen für das Verfahren
vor den Geschwornengerichten (1. Strafprozeßnovelle
vom Jahre 1934), dem Bundesgesetz vom
19. Juni 1934, B. G. Bl. II Nr. 77, über die Wiedereinführung
der Todesstrafe im ordentlichen Verfahren
und die Umgestaltung der Geschwornengerichte
(Strafrechtsänderungsgesetz 1934), dem
Bundesgesetz, B.G.Bl. Nr. 548/1935, betreffend
die Änderung der Gewerbeordnung, des Kundmachungspatentes
und anderer einschlägiger Vorschriften
(Gewerbeordnungsnovelle 1935), der
Verordnung über die Einführung des deutschen
Waffenrechts im Lande Österreich vom 3. Februar
1939, Deutsches R.G.Bl, I S. 213, der
Verordnung über Jugendwohlfahrt in der Ostmark
vom 20. März 1940, Deutsches R.G.Bl. I
S. 519, dem Gesetz vom 12. Juni 1945, St. G. Bl.
Nr. 25, über die Wiederherstellung des österreichischen
Strafrechtes, der Kundmachung des
Staatsamtes für Justiz vom 24. Juli 1945 über
die Wiederverlautbarung der österreichischen
Strafprozeßordnung (Österreichische Strafprozeßordnung
1945, A. Slg. Nr. 1), der Kundmachung
des Staatsamtes für Justiz vom 3. November
1945 über die Wiederverlautbarung des österreichischen
Strafgesetzes (Österreichisches Strafgesetz
1945, A. Slg. Nr. 2), der Verordnung des
Staatsamtes für Justiz vom 9. August 1945,
St. G.Bl. Nr. 122, über die örtliche und sachliche
Zuständigkeit der Bezirksgerichte in Wien, der
Verordnung des Staatsamtes für Justiz vom
18. September 1945, St.G.Bl. Nr. 175, betreffend
die Gerichtseinteilung für das Burgenland, und
dem Bundesgesetz vom 13. Juni 1946, B.G.Bl.
Nr. 135, über die Bildung der Schöffenlisten
(Schöffenlistengesetz) ergeben.
(2) Das wiederverlautbarte Gesetz ist als
„Jugendgerichtsgesetz 1949" zu bezeichnen.
Artikel II.
Als Tag der Herausgabe wird der Tag der
Kundmachung im Bundesgesetzblatt festgestellt.