269. Kundmachung: Aufhebung des Abschn. 77 Abs. 9 des Erlasses des Bundesministeriums für Finanzen vom 21. April 1954, Zl. 22.100-9/1954, und des Abs. 5 zweiter Satz der Z. 8 des Erlasses des Bundesministeriums für Finanzen vom 22. Jänner 1957, Zl. 4609-9/1957, durch den Verfassungsgerichtshof.
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 139 Abs. 2 B.-VG. und § 60 Abs. 2
des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl.
Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 15. Oktober 1963, V 63, 64/62,
die Bestimmung des Abschn. 77 Abs. 9 des
Erlasses des Bundesministeriums für Finanzen
vom 21. April 1954, Zl. 22.100-9/1954 (Durchführungsbestimmungen,
betreffend die veranlagte
Einkommensteuer — DE-ESt; 1954), verlautbart
im Amtsblatt der österreichischen Finanzverwaltung
Nr. 88/1954, und die Bestimmung
des Abs. 5 zweiter Satz der Z. 8 des Erlasses des
Bundesministeriums für Finanzen vom 22. Jänner
1957, Zl. 4609-9/1957, betreffend Zweifelsfragen
auf dem Gebiete der Lohnsteuer, verlautbart im
Amtsblatt der österreichischen Finanzverwaltung
Nr. 45/1957, im Anwendungsbereich des
§ 33 EStG. 1953 in der Fassung des BGBl. Nr. 1/
1954, als gesetzwidrig aufgehoben.
(2) Die Aufhebung tritt am Tage der Kundmachung
in Kraft.