261. Bundesgesetz: Kunstakademiegesetz-Novelle 1968
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
§ 10 Abs. 2 lit. b des Kunstakademiegesetzes,
BGBl. Nr. 168/1948, in der Fassung der Bundesgesetze
BGBl. Nr. 61/1953, BGBl. Nr. 177/1954,
BGBl. Nr. 160/1958, BGBl. Nr. 268/1961,
BGBl. Nr. 190/1962, BGBl. Nr. 117/1963,
BGBl. Nr. 317/1963, BGBl. Nr. 158/1964,
BGBl. Nr. 139/1965, BGBl. Nr. 114/1966 und
BGBl. Nr. 241/1967 hat zu lauten
„b) Der Entlohnung der Lehrkräfte ist ein
Mindestsatz von 1475 S und ein Höchstsatz
von 4300 S für jede Jahreswochenstunde
zugrunde zu legen."
Artikel II
(1) Die im § 10 Abs. 2 lit. b des Kunstakademiegesetzes
in der Fassung des Artikels I festgesetzten
Mindest- und Höchstsätze der Entlohnung
gelten ab
1. Oktober 1968 im Ausmaß von 93'6 v. H.,
1. September 1969 im Ausmaß von 95'7 v. H,
1. August 1970 im Ausmaß von .. 97'9 v. H.,
1. Juli 1971 im Ausmaß von .... 100'0 v. H.
(2) Sind die sich nach Abs. 1 ergebenden Beträge
nicht durch volle Schillingbeträge teilbar,
sind Restbeträge von weniger als 50 Groschen
zu vernachlässigen und Restbeträge von
50 Groschen und darüber als volle Schillinge anzusetzen.
Artikel III
(1) Dieses Bundesgesetz tritt mit 1. Oktober
1968 in Kraft.
(2) Verordnungen auf Grund des § 10 Abs. 2
lit. b des Kunstakademiegesetzes in der Fassung
des Artikels I können bereits von dem der
Kundmachung dieses Bundesgesetzes folgenden
Tag an erlassen werden. Sie treten jedoch frühestens
mit 1. Oktober 1968 in Kraft.
Artikel IV
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
das Bundesministerium für Unterricht im Einvernehmen
mit dem Bundeskanzleramt und
dem Bundesministerium für Finanzen betraut.