261. Verordnung: Späterer Beginn der Rechtsfolgen unterlassener Wasserbucheintragungen.
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes
vom 11. Juni 1947, BGBl. Nr. 144 (Wasserrechtsnovelle
1947), wird verordnet
§ 1. Die Frist für das Wirksamwerden der
in den Art. III, X, XI und XXV der Wasserrechtsnovelle
1947 enthaltenen Bestimmungen
über die Rechtsfolgen von unterlassenen Wasserbucheintragungen
wird für das Burgenland, für
Oberösterreich mit Ausnahme der Verwaltungsbezirke
Eferding, Gmunden, Grieskirchen, Linz-
Land, Ried, Urfahr und Wels, für Steiermark
mit Ausnahme der Verwaltungsbezirke Feldbach,
Fürstenfeld, Hartberg, Leibnitz, Radkersburg und
Voitsberg, und für den niederösterreichischen
Verwaltungsbezirk Gmünd bis 30. Juni 1953 erstreckt.
§ 2. Für Wasserbenutzungsrechte zur Einbringung
von festen Stoffen, Flüssigkeiten oder
Gasen werden die Bestimmungen der Art. III,
X, XI und XXV der Wasserrechtsnovelle 1947
im ganzen Bundesgebiet erst mit 1. Juli 1953
wirksam.