260. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Markenschutzgesetzes 1953
Gesetzestext (1 Artikel)
Artikel I
Auf Grund des Wiederverlautbarungsgesetzes,
BGBl. Nr. 114/1947, wird das Markenschutzgesetz
1953, BGBl Nr. 38, in der Anlage neu
verlautbart.
Artikel II
(1) Bei der Wiederverlautbarung sind die Änderungen
und Ergänzungen berücksichtigt worden,
die sich aus nachstehenden Rechtsvorschriften
ergeben
a) Bundesgesetz vom 18. Feber 1959, BGBl.
Nr. 51, mit dem das Markenschutzgesetz
1953 abgeändert und ergänzt wird;
b) Kundmachung des Bundeskanzleramtes
vom 1. Juni 1962, BGBl. Nr. 149, über die
Aufhebung des § 22 f Abs. 4 des Markenschutzgesetzes
1953 durch den Verfassungsgerichtshof;
c) Bundesgesetz vom 4. Juli 1962, BGBl.
Nr. 209, mit dem das Markenschutzgesetz
1953 ergänzt wird;
d) Bundesgesetz vom 4. Juli 1963, BGBl.
Nr. 175, über die Erhöhung der Wertgrenzen
und Geldstrafen in den Strafgesetzen
(Strafgesetznovelle 1963);
e) Kundmachung des Bundeskanzleramtes
vom 16. November 1964, BGBl. Nr. 264,
über die Aufhebung des § 22 i des Markenschutzgesetzes
1953 durch den Verfassungsgerichtshof;
f) Bundesgesetz vom 14. Juli 1965, BGBl.
Nr. 226, mit dem das Markenschutzgesetz
1953 abgeändert und ergänzt wird;
g) Bundesgesetz vom 25. Mai 1966, BGBl.
Nr. 70, über die Errichtung eines Bundesministeriums
für Bauten und Technik und
über die Neuordnung des Wirkungsbereiches
einiger Bundesministerien;
h) Bundesgesetz vom 15. Feber 1967, BGBl.
Nr. 75, mit dem das Markenschutzgesetz
1953 abgeändert und ergänzt wird;
i) Bundesgesetz vom 7. Juni 1967, BGBl.
Nr. 214, mit dem der Patentanwaltsberuf
geregelt wird (Patentanwaltsgesetz);
j) Bundesgesetz vom 22. Jänner 1969, BGBl.
Nr. 79, mit dem das Markenschutzgesetz
1953 abgeändert und ergänzt wird;
k) Abkommen von Nizza über die internationale
Klassifikation von Waren und
Dienstleistungen für Fabrik- oder Handelsmarken
vom 15. Juni 1957, BGBl.
Nr. 388/1969 in Verbindung mit der
Kundmachung BGBl. Nr. 404/1969.
(2) Durch Art. I Z. 21 lit. a und Z. 25 des
Bundesgesetzes BGBl. Nr. 79/1969 sind die Anmerkungen
zu den §§ 22 f Abs. 1 und 22 o
Abs. 1 des Markenschutzgesetzes 1953 entfallen.
(3) Folgende Bestimmungen des Markenschutzgesetzes
1953 wurden aufgehoben und
werden daher als nicht mehr geltend festgestellt
a) § 18 b durch Art. I Z. 5 des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 51/1959;
b) die §§ 40 und 41 durch § 84 Z. 2 des Patentanwaltsgesetzes,
BGBl. Nr. 214/1967;
c) die §§ 8, 13 a, 18 c, 19 b, 19 f, 22 p Abs. 2
und 26 durch Art. I Z. 4, Z. 7, Z. 12, Z. 15,
Z. 19, Z. 26 lit. a und Z. 29 des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 79/1969;
d) § 17 durch das Abkommen von Nizza
über die internationale Klassifikation von
Waren und Dienstleistungen für Fabrik- oder
Handelsmarken vom 15. Juni 1957,
BGBl. Nr. 388/1969.
(4) Die bereits in der Wiederverlautbarung des
Markenschutzgesetzes 1953 als entfallen festgestellten
Bestimmungen und die gemäß Abs. 3 als
nicht mehr geltend festgestellten Bestimmungen
werden im Text des wiederverlautbarten Bundesgesetzes
nicht mehr erwähnt.
(5) In den §§ 3 Abs. 1 Z. 1 lit. c, 6, 17, 19 d
Abs. 1, 32 Abs. 1 und 44 des Markenschutzgesetzes
1953 wird an Stelle des jeweiligen Bundesministeriums
der jeweilige Bundesminister genannt.
(6) Die Überschrift „Registrierung" im II. Abschnitt
erhält die Ordnungszahl „1".
Artikel III
(1) Die im Artikel II Abs. 1 bezeichneten
Rechtsvorschriften sind in Kraft getreten
a) am 1. Juni 1959 das Bundesgesetz BGBl.
Nr. 51/1959;
b) am 13. Juni 1962 die durch BGBl.
Nr. 149/1962 kundgemachte Aufhebung
des § 22 f Abs. 4 des Markenschutzgesetzes
1953 durch den Verfassungsgerichtshof;
c) am 13. Juni 1962 das Bundesgesetz BGBl.
Nr. 209/1962;
d) am 1. September 1963 das Bundesgesetz
BGBl. Nr. 175/1963;
e) am 1. Oktober 1965 die durch BGBl.
Nr. 264/1964 kundgemachte Aufhebung
des § 22 i des Markenschutzgesetzes 1953
durch den Verfassungsgerichtshof;
f) am 1. Oktober 1965 das Bundesgesetz
BGBl. Nr. 226/1965;
g) am 5. Juni 1966 das Bundesgesetz BGBl.
Nr. 70/1966;
h) am 1. April 1967 das Bundesgesetz BGBl.
Nr. 75/1967;
i) am 7. Juli 1967 das Bundesgesetz BGBl.
Nr. 214/1967;
j) am 1. Oktober 1969 das Bundesgesetz
BGBl. Nr. 79/1969;
k) am 30. November 1969 das Abkommen
von Nizza über die internationale Klassifikation
von Waren und Dienstleistungen
für Fabrik- oder Handelsmarken vom
15. Juni 1957, BGBl. Nr. 388/1969 in Verbindung
mit der Kundmachung BGBl.
Nr. 404/1969.
(2) Artikel II des Bundesgesetzes BGBl.
Nr. 75/1967 und die Artikel II und III des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 79/1969 bleiben unberührt.
Artikel IV
Die bisherigen Paragraphenbezeichnungen
werden im wiederverlautbarten Test wie folgt
geändert
Artikel V
Das wiederverlautbarte Bundesgesetz ist als
„Markenschutzgesetz 1970" zu bezeichnen.
Artikel VI
Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung
wird der 30. November 1970 festgestellt.