24. Kundmachung: Aufhebung des § 2a Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesgesetzblatt 1996 (BGBlG) durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (3 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 und § 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 13. März 2003, G 368-371/02, V 81-84/
02-10, dem Bundeskanzler zugestellt am 11. April 2003, die Bestimmung des § 2a Abs. 2 des
Bundesgesetzes über das Bundesgesetzblatt 1996 (BGBlG), BGBl. Nr. 660/1996, in der Fassung des
Art. 1 Z 4 des Budgetbegleitgesetzes 2002, BGBl. I Nr. 47/2001, als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
Auf Grund des § 61b Abs. 3 des Gehaltsgesetzes 1956, BGBl. Nr. 54, zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 119/2002, wird verordnet
Die Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, mit der Vergütungen
gemäß § 61b Abs. 3 des Gehaltsgesetzes 1956 festgesetzt werden, BGBl. II Nr. 324/2001, wird wie folgt
geändert
1. Die Promulgationsklausel lautet
„Auf Grund des § 61b Abs. 3 des Gehaltsgesetzes 1956, BGBl. Nr. 54, zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 87/2001, wird verordnet:“
2. § 5 Z 1 lautet
„1. Für die Tätigkeit als Studienberater an Pädagogischen Akademien und Berufspädagogischen
Akademien
a) bei einer Studierendenzahl von 50 bis einschließlich 400 ..................................... 150 vH,
b) bei einer Studierendenzahl von 401 bis einschließlich 750 ................................... 300 vH,
c) bei einer Studierendenzahl von 751 bis einschließlich 1100 ................................ 400 vH,
d) bei einer Studierendenzahl von mehr als 1100 ..................................................... 500 vH,
wobei ausschließlich Studierende der Erstausbildungen und der Aufbaustudien zu zählen sind.“
3. Im § 6 erhält der bisherige Text die Absatzbezeichnung „(1)“ und wird folgender Abs. 2 angefügt
„(2) Die Promulgationsklausel sowie § 5 Z 1 dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung
BGBl. II Nr. 24/2002 treten mit 1. Februar 2003 in Kraft.“
Nach Mitteilung der Regierung von Rumänien hat die Ukraine am 13. Dezember 2002 ihre Ratifikationsurkunde
zum Übereinkommen über die Zusammenarbeit zum Schutz und zur verträglichen Nutzung
der Donau (Donauschutzübereinkommen) (BGBl. III Nr. 139/1998, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs
BGBl. III Nr. 223/1999) hinterlegt.