24. Bundesgesetz: Abänderung des Bundesgesetzes über prozeß- und exekutionsrechtliche Sonderbestimmungen für schutzwürdige Unternehmungen.
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I.
Das Bundesgesetz vom 24. Juli 1946, BGBl.
Nr. 161, über prozeß- und exekutionsrechtliche
Sonderbestimmungen für schutzwürdige Unternehmungen,
in der Fassung der Bundesgesetze
vom 18. Juni 1947, BGBl. Nr. 135, vom 30. Juni
1948, BGBl. Nr. 136, vom 24. November 1948,
BGBl. Nr. 253, vom 14. Dezember 1949, BGBl.
Nr. 16/1950, vom 21. Juni 1950, BGBl. Nr. 136,
vom 30. Mai 1951, BGBl. Nr. 127, vom 20. Mai
1952, BGBl. Nr. 105, vom 1. Juli 1953, BGBl.
Nr. 131, und vom 16. Dezember 1953, BGBl.
Nr. 24/1954, wird wie folgt abgeändert
Im § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1, § 6, § 8 Abs. 1 und
2 und § 9 Abs. 1 sind die Worte „31. Dezember
1954" durch die Worte „31. Dezember 1956",
im § 3 Abs. 3 die Worte „1. Jänner 1955" durch
die Worte „1. Jänner 1957" zu ersetzen.
Artikel II.
(1) Dieses Bundesgesetz tritt am 1. Jänner 1955
in Kraft.
(2) Zwischen dem 1. Jänner 1955 und dem Tage
der Verlautbarung dieses Bundesgesetzes anhängig
gemachte Rechtsstreitigkeiten wegen im
§ 2 bezeichneter Geldforderungen sind zu unterbrechen,
bereits eingeleitete Exekutionen wegen
solcher Geldforderungen bis zum 31. Dezember
1956 aufzuschieben. Die Unterbrechung und
die Aufschiebung erfolgen auf Antrag des Beklagten
(Verpflichteten). Die Bestimmungen
dieses Absatzes gelten sinngemäß auch für Exekutionen
zur Sicherstellung und für einstweilige
Verfügungen.
Artikel III.
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes
sind die Bundesministerien für Handel und
Wiederaufbau und für Justiz betraut.