248. Bundesgesetz: Wohnungsanforderungsgesetznovelle 1948.
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I.
Das Gesetz vom 22. August 1945, St. G. Bl.
Nr. 138, betreffend die Anforderung und Vergebung
von Wohn- und Geschäftsräumen
(Wohnungsanforderungsgesetz) in der Fassung
des Gesetzes vom 16. November 1945, B. G. Bl.
Nr. 1/1946, des XIV. Hauptstückes des Nationalsozialistengesetzes
vom 6. Februar 1947, B. G. Bl.
Nr. 25, und der Bundesgesetze vom 19. November
1947, B. G. Bl. Nr. 254 und 255, wird unter
Berücksichtigung der Kundmachung des Bundeskanzleramtes
vom 22. November 1948, B. G. Bl.
Nr. 260, abgeändert wie folgt
1. Dem § 21 wird als Abs. (2) angefügt
„(2) Über Berufungen entscheidet für den
Bereich des Landes Wien das Bundesministerium
für soziale Verwaltung (Art. 109 des Bundes-
Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929),
für den Bereich der übrigen Bundesländer der
Landeshauptmann in zweiter und letzter Instanz."
2. Im § 24, Abs. (1), sind die Worte „31. Dezember
1948" zu ersetzen durch „31. März 1949".
Artikel IL
Dieses Bundesgesetz tritt am 1. Jänner 1949
in Kraft. Mit seiner Vollziehung sind das Bundesministerium
für soziale Verwaltung und das
Bundesministerium für Justiz betraut.