248. Bundesgesetz: Lohnpfändungsanpassungsgesetz.
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
§ 1. Die Verordnung zur einheitlichen Regelung
des Pfändungsschutzes für Arbeitseinkommen
(Lohnpfändungsverordnung 1940) vom
30. Oktober 1940, Deutsches R. G. Bl. I S. 1451,
wird abgeändert wie folgt
1. Der Absatz vor § 1 (Präambel) entfällt.
2. Im § 3, Z. 4, tritt an die Steile des Betrages
von 150 RM der Betrag von 240 S.
3. § 3, Z. 6, wird aufgehoben.
4. Im § 5, Abs. (1), tritt an die Stelle des Betrages
von 130 RM monatlich der Betrag von
208 S monatlich, an die Stelle des Betrages von
30 RM wöchentlich der (Betrag von 48 S wöchentlich
und an die Stelle des Betrages von 5 RM
täglich der Betrag von 8 S täglich.
5. Im § 5, Abs. (2), tritt an die Stelle des Betrages
von 15 RM monatlich der Betrag von
26 S monatlich, an die Stelle des Betrages von
3'60 RM wöchentlich der Betrag von 6 S
wöchentlich, an die Stelle des Betrages von
0'60 RM täglich der Betrag von 1 S täglich, ferner
an die Stelle des Betrages von 50 RM monatlich
der Betrag von 78 S monatlich, an die Stelle
des Betrages von 12 RM wöchentlich der Betrag
von 18 S wöchentlich, an die Stelle des Betrages
von 2 RM täglich der Betrag von 3 S täglich
und schließlich an die Stelle des Betrages von
100 RM der Betrag von 150 S.
§ 2. Die Vorschriften des § 12 der Lohnpfändungsverordnung
sind mit der Maßgabe anzuwenden,
daß an die Stelle der Worte „nach dem
30. November 1940" die Worte „nach Inkrafttreten
dieses Bundesgesetzes" zu treten haben
§ 3. Dieses Bundesgesetz tritt nach Ablauf eines
Monates nach der Kundmachung in Kraft.
§ 4. Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes
ist das Bundesministerium für Justiz betraut.