243. Kundmachung: Liste der zur Vorentscheidung nach dem Mietengesetz berufenen Gemeinden.
Gesetzestext (1 Artikel)
§ 1. Auf Grund des § 27, Abs. (1), des Mietengesetzes,
B.G.Bl. Nr. 210/1929, in der geltenden
Fassung wird kundgemacht, daß folgende Gemeinden
zur Vorentscheidung nach dem Mietengesetz
berufen sind
Bundesland Burgenland: Eisenstadt.
Bundesland Kärnten: Klagenfurt,
St. Veit a. d. Glan.
Bundesland Niederösterreich
Amstetten, Aspang, Berndorf, Bruck a. d. Leitha,
Eggenburg, Gloggnitz, Grünbach am Schneeberg,
Korneuburg, Krems, Neulengbach, Neunkirchen,
Payerbach, Pitten, Preßbaum, Reichenau, Semmering,
Stockerau, Ternitz, Waidhofen
a. d. Thaya, Weißenbach a. d. Triesting,
Wilhelmsburg, Wolkersdorf.
Bundesland Oberösterreich: Aigen,
Attnang-Puchheim, Bad Ischl, Braunau am Inn,
Ebensee, Eferding, Engelhartszell, Enns, Frankenmarkt,
Freistadt, Gmunden, Grein, Grieskirchen,
Grünburg, Haag a. Hausruck, Kirchdorf
a. d. Krems, Kremsmünster, Lambach, Lembach,
Leonfelden, Linz, Markt St. Florian, Mattighofen,
Mauerkirchen, Mauthausen, Mondsee, Neufelden,
Neuhofen a. d. Krems, Obernberg a. Inn,
Ottensheim, Perg, Peuerbach, Pregarten, Raab,
Ried i. Innkreis, Rohrbach, Schärding, Schwanenstadt,
Steyr, Unterweißenbach, Urfahr, Vöcklabruck,
Wels, Weyer, Wildshut, Windischgarsten.
Bundesland Salzburg: Bischofshofen,
Saalfelden, Salzburg, St. Johann i. Pongau.
Bundesland Steiermark: Bruck
a. d. Mur, Eisenerz, Graz, Judenburg, Kapfenberg,
Knittelfeld, Leoben.
Bundesland Tirol: Hall i. Tirol,
Schwaz, Kufstein.
Wien.
§ 2. Alle bisher im Gegenstande erlassenen
Kundmachungen, insbesondere die Kundmachungen
vom 16. Dezember 1922, B.G.Bl.
Nr. 899, und vom 5. November 1946, B.G.Bl.
Nr. 4/1947, werden aufgehoben.
§ 3. (1) Die Wirksamkeit dieser Kundmachung
tritt mit 1. Dezember 1949 ein.
(2) Soweit den in § 1 angeführten Gemeinden
das Vorentscheidungsrecht nicht schon auf Grund
der bisherigen Kundmachungen zustand, ist über
Anträge, die schon vor dem in Abs. (1) bezeichneten
Zeitpunkt bei der Mietkommission
eingebracht wurden, ohne Rücksicht auf die
Bestimmung des § 1 zu entscheiden.