Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
23_1951 AT

23. Kundmachung: Wiederverlautbarung der Rechtsvorschriften über Verschollenheit und das Verfahren zum Zwecke der Todeserklärung und der Beweisführung des Todes.

1 Artikel / Bestimmungen · Österreich
Originalquelle öffnen Maschinenlesbares Markdown (.md)

Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 23. Kundmachung: Wiederverlautbarung der Rechtsvorschriften über Verschollenheit und das Verfahren zum Zwecke der Todeserklärung und der Beweisführung des Todes.

Artikel 1.

Auf Grund des § 1 des Wiederverlautbarungsgesetzes,

BGBl. Nr. 114/1947, werden in der

Anlage die in Geltung stehenden Rechtsvorschriften

über Verschollenheit und das Verfahren

zum Zwecke der Todeserklärung und der

Beweisführung des Todes neu verlautbart.

Artikel 2.

Bei der Wiederverlautbarung wurden nachstehende

Rechtsvorschriften berücksichtigt

1. Gesetz vom 16. Februar 1883, RGBl.

Nr. 20, betreffend das Verfahren zum Zwecke

der Todeserklärung und der Beweisführung des

Todes;

2. Gesetz vom 31. März 1918, RGBl. Nr. 129,

über Änderungen des Gesetzes vom 16. Februar

1883, RGBl. Nr. 20, betreffend das Verfahren

zum Zwecke der Todeserklärung und

der Beweisführung des Todes;

3. Bundesgesetz vom 14. Juli 1921, BGBl.

Nr. 422, über Änderungen des Gerichtsorganisationsgesetzes

vom 27. November 1896,

RGBl. Nr. 217 (Gerichtsverfassungsnovelle);

4. Gesetz über die Verschollenheit, die Todeserklärung

und die Feststellung der Todeszeit

vom 4. Juli 1939, Deutsches RGBl. I S. 1186;

5. Verordnung zur Ergänzung des Gesetzes

über die Verschollenheit, die Todeserklärung

und die Feststellung der Todeszeit vom 17. Jänner

1942, Deutsches RGBl. I S. 31;

6. Zweite Verordnung zur Ergänzung des Gesetzes

über die Verschollenheit, die Todeserklärung

und die Feststellung der Todeszeit

vom 20. Jänner 1943, Deutsches RGBl. I S. 66;

7. Berichtigung vom 2. April 1943, Deutsches

RGBl. I S. 182;

8. Gesetz vom 20. Juli 1945, StGBl. Nr. 94,

über die Überleitung der Verwaltungs- und

Justizeinrichtungen des Deutschen Reiches in die

Rechtsordnung der Republik Österreich (Behörden-

Überleitungsgesetz — Behörden-ÜG.),

in der Fassung der Zweiten Behörden-Überleitungsgesetz-

Novelle vom 18. Jänner .1946,

BGBl. Nr. 64.

Artikel 3.

Die im folgenden angeführten Bestimmungen

werden als nicht mehr geltend festgestellt

1. Die § 5, § 8 Abs. 3, § 9 und § 11 Abs. 2

des Gesetzes vom 16. Februar 1883, RGBl.

Nr. 20, betreffend das Verfahren zum Zwecke

der Todeserklärung und der Beweisführung des

Todes;

2. die §§ 47, 53, 54 des Gesetzes über die

Verschollenheit, die Todeserklärung und die

Feststellung der Todeszeit vom 4. Juli 1939,

Deutsches RGBl. I S. 1186;

3. der § 55 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes über

die Verschollenheit, die Todeserklärung und die

Feststellung der Todeszeit vom 4. Juli 1939,

Deutsches RGBl. I S. 1186, soweit er durch die

Bestimmung des § 6 Abs. 2 der Verordnung

zur Durchführung und Ergänzung des Ehegesetzes

und zur Vereinheitlichung des internationalen

Familienrechts (Vierte Durchführungsverordnung

zum Ehegesetz —

4. DVOEheG.) vom 25. Oktober 1941, Deutsches

RGBl. I S. 654, ersetzt wurde.

Artikel 4.

(1) Die wiederverlautbarten Rechtsvorschriften

sind als „Todeserklärungsgesetz 1950" zu bezeichnen.

(2) Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung

wird der Tag der Kundmachung im

Bundesgesetzblatt festgesetzt.

Fragen Sie sich, wie diese Gesetzesbestimmung auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Erlass zusammen mit Rechtsprechung, Kommentaren und verwandten Gesetzesbestimmungen in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →