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239_1951 AT

239. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Lebensmittelgesetzes.

1 Artikel / Bestimmungen · Österreich
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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 239. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Lebensmittelgesetzes.

Artikel 1.

Auf Grund des § 1 des Wiederverlautbarungsgesetzes,

BGBl. Nr. 114/1947, werden in der Anlage

die Bestimmungen des Gesetzes vom

16. Jänner 1896, RGBl. Nr. 89/1897, betreffend

den Verkehr mit Lebensmitteln und einigen

Gebrauchsgegenständen, in der Fassung der

Berichtigung auf S. 1454 des RGBl, vom Jahre

1897, neu verlautbart.

Artikel 2.

(1) Bei der Wiederverlautbarung dieses Gesetzes

wurden die Änderungen und Ergänzungen

berücksichtigt, die sich aus nachstehenden Rechtsvorschriften

ergeben

1. Gesetz vom 6. August 1909, RGBl. Nr. 177,

betreffend die Abwehr und Tilgung von Tierseuchen,

in der Fassung der Bundesgesetze

BGBl. II Nr. 348/1934, BGBl. Nr. 441/1935 und

BGBl. Nr. 122/1949;

2. Gesetz vom 6. August 1909, RGBl. Nr. 180,

womit einige Bestimmungen des Gesetzes vom

29. Februar 1880, RGBl. Nr. 37, betreffend die

Abwehr und Tilgung der Rinderpest, abgeändert

werden und Art. II des Gesetzes vom

24. Mai 1882, RGBl. Nr. 51, der die strafrechtlichen

Bestimmungen des Rinderpestgesetzes abänderte,

aufgehoben wird;

3. Gesetz vom 6. August 1909, RGBl. Nr. 182,

womit einige Bestimmungen des Gesetzes vom

17. August 1892, RGBl. Nr. 142, betreffend die

Abwehr und Tilgung der Lungenseuche der

Rinder, abgeändert werden;

4. Verfassungsgesetz vom 1. Oktober 1920 in

der Fassung BGBl. Nr. 368/1925, betreffend den

Übergang zur bundesstaatlichen Verfassung

(Übergangsgesetz);

5. Bundesgesetz vom 15. Dezember 1920,

BGBl. Nr. 5/1921 (3. Strafgesetznovelle vom

Jahre 1920);

6. Bundesgesetz vom 20. Dezember 1921,

BGBl. Nr. 745 (Strafgesetznovelle vom Jahre

1921);

7. Bundesgesetz vom 18. Juli 1922, BGBl.

Nr. 533 (Strafgesetznovelle vom Jahre 1922);

8. Bundesgesetz vom 6. Dezember 1922, BGBl.

Nr. 881 (II. Strafgesetznovelle vom Jahre 1922);

9. Bundesgesetz vom 27. Juli 1926, BGBl.

Nr. 192 (Strafgesetznovelle vom Jahre 1926);

10. Gesetz vom 12. September 1945, StGBl.

Nr. 197 (Veterinärrechtsgesetz);

11. Österreichische Strafprozeßordnung 1945,

A Slg. Nr. 1;

12. Österreichisches Strafgesetz 1945, A Slg.

Nr. 2;

13. Bundesgesetz vom 22. Oktober 1947,

BGBl. Nr. 243 (II. Strafgesetznovelle 1947);

14. Verwaltungsvollstreckungsgesetz 1950,

BGBl. Nr. 172;

15. Bundesgesetz vom 22. November 1950,

BGBl. Nr. 231 (Lebensmittelgesetznovelle).

(2) Folgende Bestimmungen werden als nicht

mehr geltend festgestellt

a) Die ursprüngliche Fassung des § 23 (gegenstandslos

geworden durch das inzwischen

im Strafverfahren allgemein eingeführte

Mandatsverfahren) ;

b) die ursprüngliche Fassung des § 33 Abs. 1

und 2 (das dort zitiert gewesene Gesetz

RGBl. Nr. 120/1880 ist durch das Gesetz

RGBl. Nr. 210/1907 aufgehoben worden).

(3) Die Bestimmungen des Art. II der Lebensmittelgesetznovelle,

BGBl. Nr. 231/1950, Z. 1

bis 3, wurden als § 33 in den wiederverlautbarten

Text eingefügt.

(4) Die übrigen Bestimmungen des neu verlautbarten

Gesetzes, die als nicht mehr geltend

festgestellt werden, sind im Texte der Neuverlautbarung

bezeichnet.

Artikel 3.

Das neuverlautbarte Gesetz ist als „Lebensmittelgesetz

1951" zu bezeichnen.

Artikel 4.

Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung

wird der Tag der Kundmachung im

Bundesgesetzblatt festgestellt.

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