235. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Gesetzes über den Verkehr und über die Gebarung mit Gift (Giftgesetz).
Gesetzestext (1 Artikel)
Artikel 1.
Auf Grund des § 1 des Wiederverlautbarungsgesetzes,
BGBl. Nr. 114/1947, werden in der
Anlage die Bestimmungen des Bundesgesetzes
vom 23. Oktober 1928, BGBl. Nr. 297, über
den Verkehr und über die Gebarung mit Gift
(Giftgesetz), neu verlautbart.
Artikel 2.
(1) Bei der Wiederverlautbarung dieses Bundesgesetzes
wurden die Änderungen und Ergänzungen
berücksichtigt, die sich aus nachstehenden
Rechtsvorschriften ergeben
1. Verordnung zur Einführung der Betäubungsmittelgesetzgebung
im Land Österreich
vom 1. Dezember 1938, Deutsches RGBl. I
S. 1706;
2. Gesetz vom 20. Juli 1945, StGBl. Nr. 94
(Behörden-Überleitungsgesetz), in der Fassung
des Bundesverfassungsgesetzes vom 25. Juli 1946,
BGBl. Nr. 142, womit auf dem Gebiete der allgemeinen
Verwaltung Bestimmungen getroffen
werden;
3. Österreichisches Strafgesetz 1945, A Slg.
Nr. 2;
4. Bundesgesetz vom 29. Oktober 1946,
BGBl. Nr. 207 (Suchtgiftgesetz), in der Fassung
des Bundesgesetzes vom 24. November 1948,
BGBl. Nr. 31/1949 (1. Suchtgiftgesetznovelle);
5. Bundesgesetz vom 4. Februar 1948, BGBl.
Nr. 50, über die Erhöhung der Geldstrafen im
Verwaltungsstrafrecht;
6. Bundesgesetz vom 23. Februar 1949, BGBl.
Nr. 90 (Dentistengesetz).
(2) Bestimmungen des neuverlautbarten Gesetzes,
die als nicht mehr geltend festgestellt
werden, sind im Text der Neuverlautbarung bezeichnet.
Artikel 3.
Das neuverlautbarte Gesetz ist als „Giftgesetz
1951" zu bezeichnen.
Artikel 4.
Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung
wird der Tag der Kundmachung im
Bundesgesetzblatt festgestellt.