22. Verordnung: Änderung der Sprengelverordnung für den Strafvollzug
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund der §§ 158 bis 160 des Strafvollzugsgesetzes,
BGBl. Nr. 144/1969, in der Fassung des
Strafvollzugsanpassungsgesetzes, BGBl. Nr. 424/
1974, wird verordnet
Artikel I
§ 5 der Sprengelverordnung für den Strafvollzug,
BGBl. Nr. 740/1974, in der Fassung der Verordnungen
BGBl. Nr. 86/1976 und 521/1976 hat zu
lauten
„Anstalten für den Vollzug mit Freiheitsentziehung
verbundener vorbeugender Maßnahmen
§ 5. (1) Anstalt für zurechnungsunfähige männliche
geistig abnorme Rechtsbrecher (§ 21 Abs. 1
StGB, § 158 des Strafvollzugsgesetzes) ist die
Justizanstalt Göllersdorf. Die Unterbringung derar-
tiger Rechtsbrecher in öffentlichen Krankenanstalten
für Geisteskrankheiten ist nach Maßgabe des
Art. III des Strafvollzugsanpassungsgesetzes zulässig.
(2) Anstalt für zurechnungsfähige männliche geistig
abnorme Rechtsbrecher (§ 21 Abs. 2 StGB,
§ 158 des Strafvollzugsgesetzes) ist die Justizanstalt
Mittersteig (Wien).
(3) Anstalt für männliche entwöhnungsbedürftige
Rechtsbrecher (§ 22 StGB, § 159 des Strafvollzugsgesetzes)
ist die Sonderanstalt Wien-Favoriten.
(4) Anstalt für männliche gefährliche Rückfallstäter
(§ 23 StGB, § 160 des Strafvollzugsgesetzes)
ist die Justizanstalt Sonnberg."
Artikel II
Diese Verordnung tritt mit 1. Feber 1985 in
Kraft.