229. Kundmachung: Aufhebung von Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Einhebung eines Wohnbauförderungsbeitrages durch den Verfassungsgerichtshof.
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 3 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929 und gemäß
den §§ 64 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit dem
Erkenntnis vom 27. Juni 1963, G 29/62, das dem
Bundeskanzleramt am 16. August 1963 zugestellt
worden ist, im § 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom
17. Dezember 1951, BGBl. Nr. 13/1952, über die
Einhebung eines Wohnbauförderungsbeitrages, in
der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 91/
1960, die Wortfolgen
„c) der nach dem Bundesangestellten-Krankenversicherungsgesetz
1937, BGBl. Nr. 94,
pflichtversichert ist, 5 v. T. der Bemessungsgrundlage"
und
„im Falle lit. c für die bei der Versicherungsanstalt
der österreichischen Eisenbahnen
Pflichtversicherten von höchstens
2400 S monatlich, für die bei der Krankenversicherungsanstalt
der Bundesangestellten
Pflichtversicherten von höchstens 3600 S
monatlich"
als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Die Aufhebung tritt mit dem Ablauf des
31. Dezember 1963 in Kraft.
(3) Frühere gesetzliche Vorschriften treten nicht
wieder in Kraft.