222. Kundmachung: Aufhebung von Bestimmungen des Umsatzsteuergesetzes 1972 durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 B-VG und gemäß den
§§ 64 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 28. Feber 1983, G 123/81, G 127/81,
G 9/82, G 14, 15/82, G 16/82, G 17/82, G 18/82,
G 61/82, G 64 b/82, G 65/82, G 89/82, G 90/82
und G 91/82, die Worte „oder die in Zusammenhang
mit einer Tätigkeit stehen, die auf Dauer
gesehen Gewinne oder Einnahmenüberschüsse
nicht erwarten läßt (Liebhaberei)," in § 12 Abs. 2
Umsatzsteuergesetz 1972 in der Fassung BGBl.
Nr. 636/1975 und den § 12 Abs. 2 Z 2 lit. b
Umsatzsteuergesetz 1972 in der Fassung BGBl.
Nr. 645/1977 als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Die Aufhebung des § 12 Abs. 2 Z 2 lit. b
Umsatzsteuergesetz 1972 in der Fassung BGBl.
Nr. 645/1977 tritt mit Ablauf des 31. Dezember
1983 in Kraft.
(3) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten
nicht wieder in Kraft.