221. Bundesgesetz: Änderung des Ausfuhrfinanzierungsförderungsgesetzes 1981
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
Das Ausfuhrfinanzierungsförderungsgesetz vom
9. Juni 1967, BGBl. Nr. 196, in der Fassung der
Bundesgesetze BGBl. Nr. 193/1969, BGBl.
Nr. 187/1970, BGBl. Nr. 416/1974, BGBl.
Nr. 793/1974, BGBl. Nr. 393/1975, BGBl.
Nr. 153/1976, BGBl. Nr. 158/1977, BGBl.
Nr. 219/1978, BGBl. Nr. 668/1978, BGBl.
Nr. 268/1980 und BGBl. Nr. 216/1981 wird geändert
wie folgt
1. § 1 Abs. 3 hat zu lauten
„(3) Der Bundesminister für Finanzen ist
ermächtigt, für jeweils höchstens 130 Milliarden
Schilling der in Abs. 1 genannten Kreditoperationen
(Nettoerlös der Kreditoperation ohne Zinsen
und Kosten) die Beschaffungskosten durch
Zuschüsse zu vermindern."
2. § 2 Abs. 1 Z 1 hat zu lauten
„1. der jeweils ausstehende Gesamtbetrag der
Haftungen 160 Milliarden Schilling nicht übersteigt;
dieser Haftungsrahmen bezieht sich auf
Grundbeträge der Haftungssummen ohne Zinsen
und Kosten; einzurechnen ist ein Zuschlag für
Kursrisiko mit 10 vH des Schillingwertes der Kreditoperation;"
Artikel II
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
der Bundesminister für Finanzen betraut.