221. Kundmachung: Wiederverlautbarung des Bundesgesetzes über den Mutterschutz (Mutterschutzgesetz)
Gesetzestext (1 Artikel)
Artikel I
(1) Auf Grund des Wiederverlautbarungsgesetzes,
BGBl. Nr. 114/1947, wird das Mutterschutzgesetz,
BGBl. Nr. 76/1957, in der Anlage
wiederverlautbart.
(2) Das Mutterschutzgesetz ist mit 1. Mai
1957 in Kraft getreten.
Artikel II
(1) Bei der Wiederverlautbarung werden die
Änderungen und Ergänzungen berücksichtigt, die
sich aus den nachstehenden Rechtsvorschriften
ergeben
1. Art. 10 der EGVG-Novelle, BGBl. Nr. 92/
1959,
2. Bundesgesetz, mit dem das Mutterschutzgesetz
abgeändert wird, BGBl. Nr. 240/1960,
3. Bundesgesetz, mit dem das Bundesgesetz,
BGBl. Nr. 240/1960, mit dem das Mutterschutzgesetz
abgeändert wird, ergänzt wird,
BGBl. Nr. 68/1961,
4. Bundesgesetz, mit dem das Mutterschutzgesetz
neuerlich abgeändert wird, BGBl.
Nr. 199/1963,
5. Bundesgesetz, mit dem das Mutterschutzgesetz
geändert wird, BGBl. Nr. 178/1974,
6. Art. VIII des Strafrechtsanpassungsgesetzes,
BGBl. Nr. 422/1974,
7. Bundesgesetz, mit dem das Mutterschutzgesetz
geändert wird, BGBl. Nr. 459/1974,
8. Bundesgesetz, mit dem das Mutterschutzgesetz
geändert wird, BGBl. Nr. 342/1978.
(2) Die im Abs. 1 bezeichneten Rechtsvorschriften
sind mit folgenden Tagen in Kraft
getreten
1. Die EGVG-Novelle, BGBl. Nr. 92/1959, mit
1. Juni 1959,
2. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 240/1960 mit
1. Jänner 1961,
3. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 68/1961 mit
14. März 1961,
4. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 199/1963 mit
1. Oktober 1963,
5. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 178/1974 mit
1. April 1974,
6. das Strafrechtsanpassungsgesetz, BGBl.
Nr. 422/1974, mit 1. Jänner 1975,
7. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 459/1974 mit
1. April 1974,
8. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 342/1978 mit
1. Juli 1978.
Artikel HI
(1) Nachstehende Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes
sind aufgehoben worden
1. § 28 durch Art. I 2. 15 des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 342/1978,
2. § 32 durch Art. I 2. 13 des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 178/1974.
Die genannten Bestimmungen werden als nicht
mehr geltend festgestellt.
(2) §§ 38 und 39 sind gegenstandslos geworden
und werden bei der Wiederverlautbarung nicht
berücksichtigt.
(3) § 37 Abs. 1 Satz 2 ist mit Rücksicht auf die
allgemeine Verlängerung der Verjährungsfrist
durch die VStG-Novelle, BGBl. Nr. 101/1977,
gegenstandslos geworden.
(4) Der Klammerausdruck „(den Vertrauensmännern)"
im § 10 Abs. 3 wird weggelassen,
weil dem Betriebsrätegesetz durch § 50 im Zusammenhang
mit §§ 162 und 167 Arbeitsverfassungsgesetz,
BGBl. Nr. 22/1974, derogiert
worden ist. Dieser Ausdruck wird daher als nicht
mehr geltend festgestellt.
(5) Im § 35 Abs. 3 wird bei der Wiederverlautbarung
der Ausdruck „Bundesministerium"
durch den Ausdruck „Bundesminister" ersetzt.
Artikel IV
Folgende bisherigen Paragraphenbezeichnungen
werden im wiederverlautbarten Text geändert
Artikel V
Das wiederverlautbarte Bundesgesetz ist als
„Mutterschuttgesetz 1979 — MSchG" zu bezeichnen.
Artikel VI
Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung
wird der Tag der Kundmachung im Bundesgesetzblatt
festgestellt.