219. Bundesgesetz: Änderung des Ausfuhrfinanzierungsförderungsgesetzes 1967
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
Das Bundesgesetz vom 9. Juni 1967, betreffend
die Förderung der Finanzierung von Ausfuhrgeschäften
(Ausfuhrfinanzierungsförderungsgesetz
1967), BGBl. Nr. 196, in der Fassung des
Bundesgesetzes BGBl. Nr. 193/1969, des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 187/1970, des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 416/1974, des Bundesgesetzes BGBl.
Nr. 793/1974, des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 393/
1975, des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 153/1976 und
des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 158/1977 wird wie
folgt geändert
1. § 1 Abs. 1 hat zu lauten
„(1) Der Bundesminister für Finanzen wird
ermächtigt, bis 31. Dezember 1985 namens des
Bundes Haftungen in Form von Garantien für
von der Österreichischen Kontrollbank Aktiengesellschaft
durchzuführende Kreditoperationen
(Anleihen, Darlehen oder sonstige Kredite) zu
übernehmen, wenn der Erlös der Kreditoperationen
zur Finanzierung von Ausfuhrgeschäften,
von Krediten, des Erwerbes von Forderungen
aus Ausfuhrgeschäften und von Beteiligungen
verwendet wird, für die der Bund eine Haftung
nach dem Ausfuhrförderungsgesetz 1964, BGBl.
Nr. 200, in seiner geltenden Fassung übernommen
hat."
2. § 1 Abs. 3 hat zu lauten
„(3) Der Bundesminister für Finanzen ist ferner
ermächtigt, für jeweils höchstens 50 Mrd. S
der in Abs. 1 genannten Kreditoperationen (Nettoerlös
der Kreditoperationen ohne Zinsen und
Kosten) die Beschaffungskosten durch Zuschüsse
zu vermindern."
3. § 2 Abs. 1 Z. 1 hat zu lauten
„1. der jeweils ausstehende Gesamtbetrag der
Haftungen 75 Mrd. S nicht übersteigt; einzurechnen
in die Haftungssumme sind: Zinsen,
Kosten sowie die Garantien für Kursrisken;
letztere mit 10 von 100 des Schillingwertes der
Kreditoperation;"
Artikel II
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
der Bundesminister für Finanzen betraut.