208. Kundmachung: Aufhebung bestimmter Wortfolgen in § 111 Abs. 3 Z 1 lit. b und in § 111 Abs. 4 Z 1 des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß
§ 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 4. März 1991, G 22/90-7, dem Bundeskanzler
zugestellt am 27. März 1991, die Wortfolge
„bei männlichen, nach Vollendung des 50. Lebensjahres
bei weiblichen Versicherten" in § 111 Abs. 3
Z 1 lit. b und die Wortfolge „bei männlichen
Versicherten bzw. nach Vollendung des 50. Lebensjahres
bei weiblichen Versicherten" in § 111 Abs. 4
Z 1 des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes, BGBl.
Nr. 559/1978, in der Fassung der 9. Novelle zum
Bauern-Sozialversicherungsgesetz, BGBl. Nr. 113/
1986, als verfassungwidrig aufgehoben.
(2) Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 29. Februar
1992 in Kraft.
(3) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten
nicht wieder in Kraft.