206. Verordnung: Änderung der Studienordnung Verfahrenstechnik
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 4 des Bundesgesetzes über technische Studienrichtungen (Tech-StG 1990), BGBl. Nr. 373/1990, in Verbindung mit dem Allgemeinen Hochschul-Studiengesetz (AHStG), BGBl. Nr. 177/1966, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 280/1991, wird verordnet
Die Verordnung des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung über die Studienordnung für die Studienrichtung Verfahrenstechnik (Studienordnung Verfahrenstechnik), BGBl. Nr. 248/1991, wird wie folgt geändert
1. In der Promulgationsklausel wird der Klammerausdruck „(TechStG 1990)" durch „(Tech-StG 1990)" ersetzt. Nach der Wortfolge „Allgemeinen Hochschul-Studiengesetz" wird „(AHStG)" eingefügt.
2. § 1 lautet
„§ 1. (1) Die Studienrichtung Verfahrenstechnik ist an der Technischen Universität Wien und an der Technischen Universität Graz unter Bedachtnahme auf die in § 1 AHStG und in § 1 Tech-StG 1990 genannten Grundsätze und Ziele einzurichten.
(2) An der Technischen Universität Wien sind folgende Studienzweige einzurichten
a) Apparate-, Anlagen- und Prozeßtechnik;
b) Chemieingenieurwesen.
(3) An der Technischen Universität Graz sind folgende Studienzweige einzurichten
a) Anlagentechnik;
b) Papier- und Zellstofftechnik."
3. § 4 Abs. 1 Z 1 und 2 erhalten die Bezeichnung Z 3 und 4. § 4 Abs. 1 Z 1 und 2 lauten
„1. Im Studienzweig „Apparate-, Anlagen- und Prozeßtechnik"
a) Maschinenbau;
b) Verfahrenstechnik;
c) Apparate- und Anlagenbau;
d) Theoretische Maschinenlehre;
e) Meß- und Regeltechnik;
f) Chemische Technologie;
g) Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen.
2. Im Studienzweig „Chemieingenieurwesen"
a) Chemie und Chemische Technologie;
b) Maschinenbau;
c) Verfahrenstechnik;
d) Apparate- und Anlagenbau ;
e) Meß- und Regeltechnik;
f) Brennstoff- und Energietechnik;
g) Betriebswirtschaftliche Grundlagen."
4. § 5 Abs. 4 lautet
„(4) Die zur Erreichung der gemäß Abs. 1 festgelegten Gesamtstundenzahl fehlenden Wochenstunden hat der Studienplan nach Maßgabe der vorhandenen Lehr- und Forschungseinrichtungen als gebundene Wahlfächer gemäß § 4 Abs. 2 insbesondere in den Fachgebieten Anlagentechnik, Apparatebau und Mechanische Verfahrenstechnik, Apparate- und Anlagenbau, Maschinenbau, Chemie, Verfahrenstechnik, Bioverfahrenstechnik, Umwelttechnik, Papiertechnik, Zellstofftechnik, Energietechnik und Wirtschaftswissenschaften vorzusehen."
5. § 6 Abs. 2 lautet
„(2) Die §§ 1, 4 Abs. 1, 5 Abs. 4 und 6 Abs. 2 in der Fassung der Verordnung BGBl. Nr. 206/1992 treten mit 1. Oktober 1992 in Kraft."