205. Verordnung: Abänderung der Verordnung, durch die die Landeshauptmänner der Bundesländer Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg ermächtigt werden, Bewilligungen zur unentgeltlichen Ausfuhr von Wildbret zu erteilen.
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 3 Abs. 3 lit. a des Außenhandelsgesetzes,
BGBl. Nr. 226/1956, wird im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium für
Land- und Forstwirtschaft verordnet
Artikel 1.
§ 1 der Verordnung des Bundesministeriums
für Inneres vom 19. Juni 1957, BGBl. Nr. 133,
durch die die Landeshauptmänner der Bundesländer
Burgenland, Kärnten, Oberösterreich,
Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg ermächtigt
werden, Bewilligungen zur unentgeltlichen
Ausfuhr von Wildbret zu erteilen, hat zu
lauten
„Die Landeshauptmänner der Bundesländer
Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg,
Steiermark, Tirol und Vorarlberg werden ermächtigt,
die unentgeltliche Ausfuhr von totem
Wild, Tarifnummer ex 02.04 (Anlage A 3 II zum
Außenhandelsgesetz), durch Personen, die nicht
die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und
in dem betreffenden Bundesland eine Jagd gepachtet
sowie den Jagdpachtschilling in Devisen
beziehungsweise im Rahmen des entsprechenden
Zahlungsabkommens bezahlt haben, zu bewilligen."
Artikel 2.
Die Verordnung tritt am 1. September 1958
in Kraft.