203. Verordnung: Beschäftigung von Ausländern im Sommerfremdenverkehr
Gesetzestext (2 Artikel)
Auf Grund des § 9 Abs. 1 des Fremdengesetzes 1997 – FrG, BGBl. I Nr. 75/1997, zuletzt geändert
durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 158/1998, wird verordnet
§ 1. Für den Wirtschaftszweig Sommerfremdenverkehr wird ein Kontingent in der Höhe von 1095
für die Beschäftigung von ausländischen Saisonarbeitskräften festgelegt, das auf die nachstehenden
Bundesländer wie folgt aufgeteilt wird
Burgenland: .................................................................. 200
Kärnten: ........................................................................ 60
Niederösterreich: .......................................................... 100, davon 5 für Schaustellerbetriebe
Oberösterreich: ............................................................. 25
Salzburg: ...................................................................... 260
Steiermark: ................................................................... 70
Tirol: ............................................................................. 270
Vorarlberg: ................................................................... 70
Wien: ............................................................................ 40, davon 20 für Schaustellerbetriebe
§ 2. Im Rahmen dieser Kontingente dürfen nach Ausschöpfung der den genannten Bundesländern
mit Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Beschäftigung von Ausländern
im Sommerfremdenverkehr, BGBl. II Nr. 138/2000, zugeteilten Kontingente weitere Beschäftigungsbewilligungen
nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz erteilt werden. Die Geltungsdauer dieser
Beschäftigungsbewilligungen darf nicht nach dem 31. Oktober 2000 enden.
§ 3. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 30. September 2000 außer Kraft.
Nach Mitteilung des Generalsekretärs des Rates der Europäischen Union tritt das Protokoll zum
Abkommen über Partnerschaft und Zusammenarbeit zur Gründung einer Partnerschaft zwischen den
Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Moldau andererseits
(BGBl. III Nr. 122/1998) gemäß seinem Art. 4 mit 1. Dezember 2000 in Kraft.