Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
20008912 AT

Lehrpläne - freikirchlicher Religionsunterricht an Pflichtschulen sowie mittleren und höheren Schulen

5 Artikel / Bestimmungen · Österreich
Originalquelle öffnen Maschinenlesbares Markdown (.md)

Gesetzestext (5 Artikel)

Bundesrecht Lehrpläne - freikirchlicher Religionsunterricht an Pflichtschulen sowie mittleren und höheren Schulen

Seite

2

von

2

Seite

1

von

1

Kurztitel

Lehrpläne - freikirchlicher Religionsunterricht an Pflichtschulen sowie mittleren und höheren Schulen

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 194/2014 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 294/2016

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 0

Inkrafttretensdatum

28.10.2016

Index

70/07 Schule und Kirche

Langtitel

Bekanntmachung der Bundesministerin für Bildung betreffend die Lehrpläne für den freikirchlichen Religionsunterricht an Pflichtschulen sowie mittleren und höheren Schulen

StF: BGBl. II Nr. 194/2014

Änderung

BGBl. II Nr. 294/2016

BGBl. II Nr. 380/2020 idF BGBl. II Nr. 549/2020 (VFB)

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 36/2012, wird bekannt gemacht

Zuletzt aktualisiert am

10.12.2020

Gesetzesnummer

20008912

Dokumentnummer

NOR40187264

Bundesrecht Lehrpläne - freikirchlicher Religionsunterricht an Pflichtschulen sowie mittleren und höheren Schulen

INHALT UND ANLIEGEN DES RELIGIONSUNTERRICHTS

Der freikirchliche Religionsunterricht möchte in erster Linie ein Dienst an den Schülerinnen und Schülern sowie an der Schule und somit an der Gesellschaft sein. Er hat das Anliegen, den am Unterricht Teilnehmenden den christlichen Glauben vorzustellen. Auch sollen mit Hilfe des gesellschaftsverändernden Anspruchs Jesu selbstverständlich Erachtetes in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft usw. in Frage gestellt und neue Lösungsansätze gesucht werden.

Glaubensüberzeugungen und ein sich daraus ergebender Lebensstil sind ein Angebot, das man wie ein Geschenk annehmen kann. Dieser Glaube ist immer wieder zu reflektieren, damit er weiterentwickelt werden kann. Dazu kann der Religionsunterricht einen wertvollen Beitrag leisten, indem sich Lernende und Lehrende gemeinsam auf den Weg begeben, neue Einsichten zu gewinnen. Vor allem die Bibel, die inhaltlich wichtigste Grundlage des freikirchlichen Religionsunterrichts, stellt eine unerlässliche Quelle der Glaubenserkenntnis dar.

Jeder Mensch macht sich zu verschiedenen Anlässen des Lebens Gedanken über existentielle Fragen, wie nach Ursprung, möglichem Ziel und Sinn des Lebens, nach dem Grund erfahrener Ungerechtigkeit und eigener Schuldfähigkeit und Unzulänglichkeit. Der Religionsunterricht möchte den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, über Dinge zu sprechen, die sie unmittelbar betreffen und die vielleicht im schulischen Alltag nicht oft angesprochen werden. Dieses Sprechen beinhaltet die persönliche Betroffenheit sowie die gelebte Spiritualität und soll zu einer systematischen Theologie führen. Um nicht bloße Theorie zu bleiben, ist diese Theologie immer wieder mit den Glaubenserfahrungen einzelner Menschen zu konfrontieren. Der freikirchliche Religionsunterricht versteht den Glauben als etwas Lebendiges und Lebensveränderndes. Das reflektierende Reden über den Glauben soll befähigen, subjektiv Geglaubtes in Worte zu fassen und dies auch anderen weiterzuerzählen, um die Gesellschaft in einem positiven Sinn mitzuprägen. Wenngleich es darum geht, anderen Menschen den Grund der eigenen Hoffnung zu erklären, bleiben Gläubige dabei selbst auch Lernende. Ein Glaube ohne Demut ist demnach nicht möglich.

Schwerpunktartig werden in den Schulstufen folgende Themen behandelt: Identitätsentwicklung, Gemeinschaftsbildung, Schöpfungsverantwortung, Bibelkunde, Spiritualität, Religionssoziologie, Religionsphilosophie, Ethik, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde. Diese Themen kommen in den Lehrplänen der verschiedenen Schulformen vor, die Lehrpläne bauen aufeinander auf und sind miteinander inhaltlich und strukturell verbunden.

THEMENBEREICHE UND KERNKOMPETENZEN

Der freikirchliche Religionsunterricht will neben fachlicher Kompetenz auch personale, soziale und Handlungskompetenz sowie Konfliktbewältigungs- und Friedenskompetenz vermitteln und ein Wertebewusstsein schaffen. Es ist daher auch das Anliegen des Religionsunterrichts, ein Gegenpol zu unserer leistungsorientierten Gesellschaft zu sein und besonders jene Kompetenzen zu fördern, die nicht funktional verwertet werden können. Grundlage der Beurteilung ist aber die fachliche Kompetenz.

Personale Kompetenz: Das Vertrauen, von Gott geschaffen und geliebt zu sein, ermöglicht eine Haltung der Dankbarkeit und Zuversicht. Aus dieser Erfahrung heraus gelingt die Wertschätzung Anderer leichter. An personaler Kompetenz zuzunehmen bedeutet, dass man sich einerseits von Gottes Gnade abhängig weiß, da Gott das Wollen und das Gelingen schenkt. Andererseits ist man aber auch selbst bereit, soweit dies im Bereich der eigenen Möglichkeiten liegt, sich um ein tugendhaftes Leben zu bemühen. Zur Persönlichkeits- und Charakterentwicklung gehört auch die Kompetenz, sich als Teil einer Kultur- sowie einer Glaubenstradition zu verstehen, diese Zugehörigkeit zu reflektieren und seine eigene Position zu ermitteln. (Im Lehrplan: Identitätsentwicklung, Spiritualität, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde, Religionsphilosophie)

Bibelkompetenz: Für den freikirchlichen Religionsunterricht charakteristisch ist der Glaube an die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus und durch die Bibel, das Wort Gottes. Diese soll kennengelernt und in Beziehung mit dem eigenen Leben sowie mit gesellschaftlichen Herausforderungen gebracht werden. Die Kenntnis davon, sowie ein kritischer Umgang mit verschiedenen Methoden der Exegese sind dafür unerlässlich. (Im Lehrplan: Bibelkunde, Identitätsentwicklung, Spiritualität)

Glaubenskompetenz: Im Religionsunterricht soll darauf hingewiesen werden, dass der Mensch, der als Geschöpf Gottes besondere Würde besitzt und dem unveräußerliche Menschenrechte zukommen, zu einer persönlichen Beziehung mit Gott eingeladen ist. Diese Beziehung wird dem Menschen unabhängig von seinen Verdiensten und seiner Herkunft aus Gnade angeboten, der Mensch kann seinem freien Willen entsprechend dieses Geschenk annehmen. An Gott zu glauben bedeutet, ihm zu vertrauen und dementsprechend sein Leben auszurichten. Dies zeigt sich auch in einem Lebensstil des Gebets, des Dialogs mit Gott und dem Wunsch nach geistlichem Wachstum und persönlicher Weiterentwicklung. (Im Lehrplan: Bibelkunde, Spiritualität, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde)

Gewissenskompetenz: Der Glaube ist eine persönliche Entscheidung des Menschen, die sich in einer individuellen Erfahrung ausdrückt. Diese Erfahrung ist zu reflektieren, weshalb der Vernunft im freikirchlichen Religionsunterricht eine wichtige Rolle zukommt. Diese ist auch Voraussetzung für die Willensfreiheit des Menschen und damit verbundene Gewissensentscheidungen, die sich in konkretem Einsatz für die Einhaltung von Menschenrechten und auch in sachlich begründetem Einspruch äußern können. Glaubensüberzeugungen verdanken sich sowohl der persönlichen Erfahrung, als auch einer begründeten sowie nachvollziehbaren Überzeugung und drücken sich in einem hohen Maß an Eigenverantwortung aus. Da sich der persönliche Glaube immer in einem Prozess befindet, Veränderungen unterworfen ist und sich je nach Lebenssituation anders zeigt, geht es im freikirchlichen Religionsunterricht auch um die Auseinandersetzung mit der Dialektik von vertrauen und zweifeln, auch die eigene Glaubwürdigkeit ist eine Frage, die sich immer wieder stellt. (Im Lehrplan: Identitätsentwicklung, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde, Ethik, Religionsphilosophie)

Soziale Kompetenz: Die Beziehung anderen Menschen gegenüber ist geprägt von Respekt, Wertschätzung, Nächstenliebe. Angesichts der Verschiedenheit der Menschen sollen besonders Chancengleichheit und gegenseitige Solidarität betont werden. Die Kenntnis anderer Traditionen und Überzeugungen ist dafür eine wichtige Grundvoraussetzung. (Im Lehrplan: Gemeinschaftsbildung, Religionssoziologie, Religionsphilosophie, Ethik)

Gesellschaftspolitische Kompetenz: Der Religionsunterricht soll zu einer positiven Lebenseinstellung und zu Hoffnung ermutigen. Der Glaube soll vermittelt werden als von Gott geschenkte Offenbarung, die sich in Geschichte und Tradition entfaltet, sowie als Kontrast zur herrschenden Kultur und zur Gesellschaft. Als glaubender Mensch ist man zwar Teil der Kultur, hat aber auch den Anspruch, diese Kultur durch den Hinweis auf das gesellschaftspolitische Reformanliegen Jesu, wie es beispielsweise in der Bergpredigt gezeigt wird, herauszufordern und zu einer positiven Veränderung beizutragen. Das Verständnis der Menschenrechte, insbesondere Glaubens- und Gewissensfreiheit, ist für den freikirchlichen Religionsunterricht wesentlich und soll das Bewusstsein politischer Verantwortung wie auch demokratisches Denken fördern. Besonders der Hinweis auf die Verantwortung, einen nachhaltigen Lebensstil zu führen und künftige Generationen sowie die uns anvertraute Schöpfung mit zu berücksichtigen, wird im Religionsunterricht hervorgehoben. Damit hängt auch das Bekenntnis zur Unantastbarkeit des Lebens in all seinen Phasen zusammen. Der Glaube wird daher als Gabe, sowie als Auf-Gabe an den Menschen verstanden. (Im Lehrplan: Schöpfungsverantwortung, Ethik)

Gemeinwohlkompetenz: Der Glaube hat immer auch einen gemeinschaftlichen Aspekt, der sich in gemeinsamen Erfahrungen in Familie, Kirchengemeinde und Schule auswirkt. In den sozialen Aufgaben des Glaubens wie Diakonie und Mission zeigt sich die Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Jeder Einsatz für Einzelinteressen muss immer auch das Gemeinwohl mitberücksichtigen. (Im Lehrplan: Ethik, Religionssoziologie, Religionsphilosophie)

DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE UND FACHDIDAKTISCHE HINWEISE

Der freikirchliche Religionsunterricht erfüllt einen Teil des Bildungs- und Lehrauftrags der österreichischen Schule. Es geht ihm darum, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach den sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken (vgl. § 2 Schulorganisationsgesetz). Der Religionsunterricht soll einen wesentlichen Beitrag zur Allgemein- und Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler, die didaktisch und methodisch in der Mitte des Unterrichts stehen, leisten und ist daher bemüht, sie – je nach Lernvoraussetzungen, spezifischen Bedürfnissen und religiösem Vorwissen sowie Glaubenserfahrungen – differenziert und individuell zu behandeln.

Der Religionsunterricht ist in der Rolle eines Bindeglieds zwischen Elternhaus, Kirchengemeinde und Schule, es geht ihm um einen ganzheitlich verstandenen Glaubensbegriff, der stets das Wohl des Kindes im Blick zu haben versucht. Religion zu unterrichten bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit dem sich ändernden gesellschaftlichen Umfeld sowie mit Fragen der christlichen Identität und des Dialogs. Darüber hinaus möchte der Religionsunterricht auch zur Umsetzung des Gelernten in gelebter Spiritualität einladen.

Ein besonderes Charakteristikum des freikirchlichen Religionsunterrichts ist seine Identität durch Gemeinsames und Verbindendes, aber auch durch Unterschiedliches, das sich durch die Schwerpunkte der einzelnen Bünde der „Freikirchen in Österreich“ ergibt. Der Religionsunterricht möchte diese Einheit in der Vielfalt reflektieren, die jungen Menschen mit ihrer jeweils eigenen Tradition vertraut machen und einen Beitrag zur Bildung dieser umfassenden christlichen Identität leisten.

Die Inhalte und die Kompetenzen der in der Folge angeführten Lehrpläne entsprechen formalen Richtlinien. Die Glaubensgrundsätze, wie sie kompakt in der Verfassung der „Freikirchen Österreichs“ zu finden sind, sind hingegen inhaltliche Festschreibungen. Die Lehrpläne des freikirchlichen Religionsunterrichts möchten Kompetenzen und Grundsätze miteinander kombinieren. Jedes Themengebiet des Lehrplans eines jeweiligen Schuljahres wird – zumindest zum Teil – behandelt, bei den Unterkapiteln sind durch die Lehrkräfte nach eigenem Ermessen Schwerpunkte zu setzen. Je nach Umfang des Religionsunterrichts pro Klasse und je nach Schulform sind spezifische Schwerpunktsetzungen und Differenzierungen pädagogisch sinnvoll, weshalb sie ausdrücklich zu begrüßen sind.

Die „Freikirchen in Österreich“ sind sich bei der Nennung all dieser Ziele bewusst, dass die angeführten Anliegen und Grundsätze selbst auf vieles hinweisen, was es erst zu erreichen gilt. Besonders die Hoffnung auf das Gelingen und das Vertrauen auf Gottes Hilfe sei aber eine Ermutigung dafür, das Gute unermüdlich zu suchen und sich daran zu beteiligen, dass die Welt etwas schöner, besser und gerechter wird.

JAHRESTHEMA: GOTT LIEBT MICH – ICH BIN EIN GESCHENK GOTTES

Lernvers: Psalm 139,14

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

1.1.1. Ich bin neu hier.

1.1.2. Gott ist mit mir, wo ich hingehe (Josua 1,9)

1.1.3. Mein Weg hierher

1.1.4. Das bin ich

1.1.5. Ich und mein Name

1.1.6. Gott ruft mich bei meinem Namen (Jes. 43,1)

1.1.7. Ich bin von Gott geliebt (Zefanja 3,17, Hos. 2,21 HFA)

1.1.8. Ich bin wertvoll und gewollt

1.1.9. Ich bin anderen viel wert

1.2. Lebensfragen

1.2.1. Worauf ich vertraue …

1.2.2. Was ist vertrauen? Sich auf jemanden und seine Zusagen verlassen.

1.2.3. Im meinem Leben gibt es Licht und Dunkelheit (Ps. 23)

1.3. Identität durch Kreativität

Darstellung (mit Hilfe künstlerischer Techniken)

1.3.1. Meine Familie

1.3.2. Mein Weg hierher

1.3.3. Mein Zimmer

1.3.4. Mein Haustier/Lieblingstier

1.3.5. Die Erschaffung der Welt und des Menschen

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Meine Familie

2.1.1. Das sind meine Eltern, Großeltern, Geschwister …

2.1.2. Ich bin Teil meiner Familie

2.2. Meine Klassengemeinschaft

2.2.1. Ich bin Teil meiner Klassengemeinschaft

2.2.2. Hier ist mein Platz

2.2.3. wir brauchen einander

2.2.4. Wertschätzung, Achtung, Annahme für einander

2.3. Freundschaft

2.3.1. Freunde finden, dazugehören

1.3.2. Freunde: Erfahrungen und Erwartungen

2.3.2. Zwei gute Freunde: David und Jonathan

2.3.4. Zwei gute Freundinnen: Noemi und Ruth

2.3.5. Das sind meine Freunde

2.4. Christliche Identität

2.4.1. Das ist meine Gemeinde.

2.4.2. Die lokale Gemeinde als Gemeinschaft der Glaubenden

2.4.3. Meine christlichen Freunde, meine Kindergruppe/Jungschargruppe/Gruppe in der Gemeinde

2.5. Feste und Feiern

Feste und Feiern – wir gehen gemeinsam durchs Kirchenjahr

Weihnachten

2.5.1. Jesus wird geboren

2.5.2. Jesus, das Licht für uns Menschen

Ostern

2.5.3. Jesus geht einen schweren Weg

2.5.4. Aus dem Tod wächst neues Leben

2.5.5. Jesus nimmt uns an

Pfingsten

2.5.6. Das Pfingstereignis

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Die Schöpfungsgeschichte – so fing alles an

3.1.2. Erde, Tiere und Pflanzen sind Geschenk und Aufgabe

3.1.3. Wir passen auf die Erde gut auf

3.1.4. Gott schuf uns Menschen

3.1.5. Gott schuf für uns den Ruhetag

3.1.6. Sündenfall

3.1.7. Das Wunder Mensch

3.1.8. Schöpfungsfest: wir feiern Erntedank

3.1.9. Leben ist wachsen (werden) und vergehen

3.1.10. Jahreszeiten: eine Pflanze gibt Samen, stirbt, wächst wieder (die Lebenskraft der Natur – Aufblühen – Frühling)

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Leben zur Zeit der Bibel

4.1.2. Umwelt des NT

4.1.3. Lebensumfeld einer orientalischen Familie/ein orientalischer Haushalt

4.2. Leben mit der Bibel

Altes Testament

4.2.1. Abraham und Sarah: Mut und Vertrauen

4.2.2. Noah: Vertrauen

4.2.3. Ruth: Gott geht mit mir

4.2.4. Elia: ein mutiger Prophet

Neues Testament

Jesus kümmert sich um Menschen

4.2.5. Jesus macht sehend (Mk. 10,46-52)

4.2.6. Der Mann mit der kranken Hand (Lk. 6,6-11)

Jesus hat große Macht

4.2.7. Jesus und der Sturm (Lk. 8,22-25)

4.2.8. Lazarus (Joh. 11,1-45)

So ist Jesus

4.2.9. Jesus sieht meine Not (geht auf dem Wasser)

4.2.10. Jesus liebt Menschen (Heilung am Sabbat)

4.2.11. Jesus freut sich über meinen Dank (10 Aussätzige; Lk. 17,11-19)

Kinder in der Bibel

4.2.12. Die Tochter des Jairus (Mk. 5,21-43)

4.2.13. Die Kinder, die zu Jesus kamen (Mk. 10,13-16)

4.3. Spiritualität

Ich gehöre zu Jesus

4.3.1. Jesus-Nachfolge

Gebet

4.3.2. Reden mit Gott ist Bitten

4.3.3. Reden mit Gott ist Loben

4.3.4. Reden mit Gott ist Danken

4.3.5. Reden mit Gott ist wie Reden mit einem Freund/einer Freundin

4.3.6. Menschen können überall beten (Kirche, in meinem Zimmer, in der Natur …)

4.3.7. Lobpreis und Anbetung, eine besondere Form des Gebetes: lernen und einüben

4.4. Christentum und andere Religionen

4.4.1. Christliche Symbole: Das Kreuz, der Fisch

4.4.2. Religionszugehörigkeiten in meiner Klasse

KOMPETENZEN

Die Lernenden geben den Lernvers (Psalm 139,14) auswendig wieder und stellen einen Bezug zu ihrer eigenen Person her.

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

Die Lernenden

1.2. Lebensfragen

Die Lernenden

1.3. Identität durch Kreativität

Die Lernenden

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

Die Lernenden

2.1. Meine Familie

Die Lernenden

2.2. Meine Klassengemeinschaft

Die Lernenden

2.3. Christliche Identität

Die Lernenden

2.4. Freundschaft

Die Lernenden

2.5. Feste und Feiern

Die Lernenden

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Die Lernenden

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Lernenden

4.2. Leben mit der Bibel

Die Lernenden

4.3. Spiritualität

Die Lernenden

4.4. Christentum und andere Religionen

Die Lernenden

JAHRESTHEMA: WIR FEIERN – GEMEINSCHAFT MITEINANDER UND MIT GOTT

Lernvers: Psalm 23 und Vaterunser

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

1.1.1. Das bin ich

1.1.2. Das kann ich gut

1.1.3. Das macht mich stark

1.1.4. Ich bin wunderbar und einzigartig

1.1.5. Ich nehme meine Gefühle wahr

1.1.6. Ich lerne mit meinen Gefühlen umzugehen

1.1.7. Ich gehöre zu Gott

1.1.8. Ich bin von Gott getragen

1.1.9. Gott begleitet mich

1.1.10. Meine Vorstellung/ Idee von Gott

1.1.11. Ich bin gesegnet und werde zum Segen

1.2. Ethik

1.2.1. Umgang mit Schuld und Versagen – sich selbst und anderen vergeben lernen

1.2.2. Jesus vergibt uns (Grundlage aller menschlichen Vergebung; 1 Joh. 1,9; Mt. 18,21-35)

1.2.3. Wege zu Vergebung/Versöhnung

1.2.4. Versöhnliche Handlungen, so zeigt sich Versöhnung

1.2.5. Einander bestärken

1.2.6. Ich hab genug, ich kann teilen

1.3. Lebensfragen

1.3.1. Das ist mir wichtig/wertvoll

1.4. Identität durch Kreativität

Darstellung mit künstlerischen Mitteln

1.3.2. Die Menschen um mich herum

1.3.3. Was ich nachts träume …

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ich lebe in Gemeinschaft

2.1.1. Menschen, die mein Leben prägen

2.1.2. Da gehöre ich hin

2.1.3. Diesen Leuten vertraue ich

2.1.4. Freude über Gemeinschaft – gemeinsam an einem Tisch essen

2.1.5. Was Zusammenleben oft schwierig macht (1. Mose 4; Röm. 3,9-24)

Meine Klassengemeinschaft

2.1.6. Gemeinsam sind wir stark

2.1.7. Wertschätzung, Achtung, einander annehmen

2.1.8. Alle Menschen sind verschieden – Gott liebt alle gleich

(Themenbereiche: soziale, ethnische, geschlechtliche, gesundheitliche Verschiedenheit. Und: Jedes Leben ist lebenswert)

2.2. Christliche Identität

Hauptmerkmale freikirchlich gelebten Christentums

2.2.1. Richtschnur ist die Bibel

2.2.2. Gott liebt mich bedingungslos

2.2.3. Gott will meine Begabungen verwenden

2.2.4. Mein Kontakt mit Gott

2.2.5. Vertrauen in Gottes Souveränität

2.2.6. Die selbständige Ortsgemeinde

Meine Gemeinde

2.2.7. Gottesdienst feiern

2.2.8. Gemeinde-Kennenlern-Aktion (Gemeindeleben)

2.2.9. Eine Tauffeier

2.2.10. Gemeinde – Gemeinschaft der Glaubenden lokal global

2.3. Feste und Feiern

Bei besonderen Stationen auf dem Lebensweg zB Kindersegnung (Rückschau), Taufe (Vorschau), evtl. Entlassung aus dem Gemeindeunterricht, Taufe, Hochzeit, Beerdigung.

Feste im Jahreskreis: (Auswahl)

2.3.1. Kirchliche Feste: Martin, Nikolaus, Reformationstag, Weihnachten, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam

2.3.2. Kommerzfeste: Halloween, Valentinstag, Muttertag, Vatertag

2.3.3. Staatliche Anlässe: Staatsfeiertag, Maifeiertag

Weihnachten: Schenken und beschenkt werden, Sinn des Schenkens

2.3.4. Gott schenkt Kinder: Elisabeth/Maria

2.3.5. Gott schenkt uns seinen Sohn

2.3.6. Gott schenkt sich uns in seinem Sohn

2.3.7. Jesus bekommt Besuch (Hirten – arme Menschen sind Gott wichtig – hören als erste von Jesu Geburt/Weise – Geschenke)

2.3.8. Die Prophetin Hannah und das lang ersehnte Geschenk

Ostern: Fest der Versöhnung mit Gott durch Jesus

2.3.9. Der König zieht ein in Jerusalem

2.3.10. Das letzte Abendmahl (ein ganz besonderes Essen)

2.3.11. Verraten/gefangen/verleugnet (Lk. 22,54ff)

2.3.12. Golgatha

2.3.13. Jesus lebt!

Pfingsten

2.3.14. Begeisterung über das Geschenk des Heiligen Geistes

2.3.15. Von Gottes Geist erfüllt werden

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Wunderbare Welt – staunen über Gottes Schöpfung

3.1.2. Ökosystem Erde, Mensch, Tier, Umwelt

3.1.3. Dank für die Schöpfung: Erntedank

3.1.4. Zukunft der Schöpfung und unser Anteil daran

3.1.5. Umweltschutz fängt zu Hause/in der Klasse an

3.2. Ethik für das Leben

3.2.1. Umgang mit dem Nächsten – Mitmenschlichkeit

Jesus sagt: Mach’s wie ich

3.2.2. Ein Ausländer hilft (Barmherziger Samariter)

3.2.3. Helfer gesucht

Goldene Regel

3.2.4. Regeln für ein gutes Miteinander Verantwortung für Mitmenschen und sich selbst

3.2.5. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Inhalt und Einteilung (Altes Testament, neues Testament)

4.1.2. Entstehung der Bibel

4.1.3. Israel, das Land in dem Jesus lebte

4.2. Leben mit der Bibel

4.2.1. Namen Gottes – Gottes Versprechen an uns

4.2.2. Jona: Gott ermöglicht Umkehr

4.2.3. Hannah: ersehnt, erhofft, erwartet: Kinder

AT: Vom Streiten und Versöhnen

4.2.4. Isaak und Rebekka

4.2.5. Jakob und Esau – zwei ungleiche Brüder

4.2.6. Abenteuer auf der Flucht

4.2.7. Jakob muss arbeiten

4.2.8. Rahel und Lea

4.2.9. Zwei Brüder vertragen sich

Josef, der Träumer

4.2.10. Streit unter Brüdern

4.2.11. Ausgeträumt

4.2.12. Ungerecht (Josef im Gefängnis)

4.2.13. Endlich frei (Josef als Stellvertreter des Pharao)

4.2.14. Versöhnung (Josef trifft seine Familie wieder)

NT

4.2.15. Jesus wird im Jordan getauft

4.2.16. Hochzeit zu Kana

4.2.17. Das Festessen (Gott lädt zu seinem Fest; Mt. 22, 1-14))

4.2.18. Ein Geschenk für Gott (arme Witwe; Mk. 12, 41-44)

Jesus und sein Vater

4.2.19. Ganz nah bei seinem Vater (12jähriger Jesus im Tempel)

4.2.20. Reden mit Papa (Vater unser)

Jesus schenkt Vergebung

4.2.21. Gelähmter und 4 Freunde (Mk. 2,1-12)

4.2.22. Zachäus

4.2.23. Ehebrecherin (Joh. 8, 1-11)

4.2.24. Der barmherzige Vater (verlorener Sohn)

4.2.25. Petrus liebst du mich? (Joh. 21,1-14)

4.2.26. Heil für das ganze Haus (Apg. 16,23-40)

4.2.27. Sündenvergebung (Mk. 2, 13-17)

Kinder in der Bibel

4.2.28. Josef und sein Mantel

4.2.29. Josia und das Buch des Gesetzes

4.3. Spiritualität

4.3.1. Jesus schenkt neues Leben

4.3.2. Gott lieben

4.3.3. Schuld und Vergebung

4.3.4. Taufe im NT

Gebet: Antwort auf Gottes Gegenwart

4.3.5. Reden mit Gott ist Bitten – Loben – Danken

4.3.6. Gebet ist Schweigen – auf Gott hören

4.3.7. Reden mit Gott ist Singen

4.3.8. Reden mit Gott ist Tanzen

4.3.9. Vater unser

4.3.10. Lobpreis- und Anbetungslieder: lernen und einüben

4.4. Christentum und andere Religionen

4.4.1. Kinder in unserem Land haben verschiedene Religionsbekenntnisse

KOMPETENZEN

Die Lernenden geben die Lernverse (Psalm 23, 5-6) auswendig wieder und stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenssituation her.

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

Die Lernenden

1.2. Ethik

Die Lernenden

1.3. Lebensfragen

Die Lernenden

1.4. Identität durch Kreativität

Die Lernenden

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

Die Lernenden

2.1. Ich lebe in Gemeinschaft

Die Lernenden

Meine Klassengemeinschaft

Die Lernenden

2.2. Christliche Identität

Die Lernenden

2.3. Feste und Feiern

Die Lernenden

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Die Lernenden

3.2. Ethik für das Leben

Die Lernenden

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Lernenden

4.2. Leben mit der Bibel

Die Lernenden

4.3. Spiritualität

Die Lernenden

4.4. Christentum und andere Religionen

Die Lernenden

JAHRESTHEMA: GEMEINSAM AUFBRECHEN – GOTT FÜHRT MICH, NEUES WAGEN

Lernvers: Ps 91

1. Gott ist Liebe – für mich:Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

1.1.1. Meine Erfahrungen auf meinem Weg

1.1.2. Ich erlebe Nähe und Distanz

1.1.3. Ich darf Grenzen setzen und NEIN sagen

1.1.4. Wie kann ich Gefährdungen widerstehen

1.1.5. Ich kann immer wieder von vorne anfangen

1.1.6. Bewusster Umgang mit mir selbst und meinem Körper (Nahrung, Bewegung, geistliche Nahrung, …)

1.1.7. Ich habe viele Fragen (Jesus als 12-Jähriger im Tempel, Jesus und Nikodemus)

1.2. Ethik

1.2.1. Ich erlebe Konflikte und suche Lösungen

1.2.2. Ich nehme meine Gefühle und Bedürfnisse wahr und drücke sie aus (gewaltfreie Kommunikation)

1.2.3. Ich gerate in einen Streit und finde konstruktive Klärungswege

1.2.4. Ich helfe einen Streit zu schlichten

1.2.5. Wiedergutmachung

1.2.6. Kann ich verzeihen, mich entschuldigen?

1.3. Lebensfragen

1.3.1. Klagen über einen Verlust

1.3.2. Ich begegne Angst/Trauer/Trennung/Tod

1.3.3. Getragen sein im Leid

1.3.4. Gottes Zusage: „Ich bin bei dir“

1.3.5. Sterben und Tod und mein christlicher Glaube

1.3.6. Ein Zuhause bei Gott (Weg nach Hause zum Vater)

1.3.7. Partnerschaft: Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen

1.4. Identität durch Kreativität

Darstellung apersonaler Gottesbegriffe: zB

1.4.1. Licht

1.4.2. Liebe

1.4.3. Weg

1.4.4. Quelle des Lebens

Entdecken und mit künstlerischen Mitteln zum Ausdruck bringen

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ethik in Gemeinschaft

2.1.1. Wir leben in Gemeinschaft

2.1.2. Gemeinschaft stärkt und fordert heraus

2.1.3. Zueinander finden und einander ermutigen

2.1.4. Wertschätzung, Achtung, Annahme für einander

2.2. Christliche Identität

2.2.1. Geschichte der Freikirchen

2.2.2. Wer sind die „Freikirchen in Österreich“?

Die Bünde

2.2.3. Wir gehören zusammen: unterschiedliche christliche Kirchen

2.2.4. Glaube lebt in Gemeinschaft

2.2.5. Jesu Zusage und Auftrag: „Friede sei mit euch“

2.3. Feste und Feiern

Weihnachten

2.3.1. Hoffnung auf den Retter (Erlöser)

2.3.2. Messias-Prophetien im AT

2.3.3. Erfüllte Verheißung: Gott kommt in die Welt – ein Kind

2.3.4. Die Sterndeuter

2.3.5. Flucht nach Ägypten

Ostern

2.3.6. Abendmahl – Passahmahl

2.3.7. Passion Jesu

2.3.8. Weg ins Leiden – Weg ins Leben

2.3.9. Trauer

2.3.10. Jesus lebt!

2.3.11. Emmaus

Himmelfahrt

2.3.12. Jesus geht zum Vater

2.3.13. Jesus verspricht einen Begleiter

Pfingsten

2.3.14. Der Heilige Geist und seine Gaben

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Der Auftrag, zu bewahren und unser Umgang mit Ressourcen: Wasser, Nahrung, Luft, Energie

3.1.2. Der Begriff „Nachhaltigkeit“: Dinge reparieren, tauschen, selbst herstellen, etc.

3.2. Ethik für das Leben

3.2.1. Regeln, Schul- bzw. Klassenordnung

3.2.2. Recht – Menschenrechte (und spezifiziert in : Kinderrechten)

3.2.3. Wir arbeiten für eine gerechte Welt

3.2.4. Wir achten auf die Geringsten (praktische Nächstenliebe zB Flüchtlingsarbeit, etc./Werke der Barmherzigkeit)

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Evangelien: eine Geschichte – mehrere Versionen – Zeugenschaft

4.2. Leben mit der Bibel

AT

4.2.1. Gottes neue Welt suchen: Frieden (Jes. 11,1-6)

Mose – Gott rettet die Israeliten

4.2.2. Die israelitischen Hebammen

4.2.3. Das Baby im Nil (Mutter und Schwester von Mose)

4.2.4. Tochter des Pharao/Prinz von Ägypten

4.2.5. Der Dornbusch brennt!

4.2.6. Das erste Passah

4.2.7. Endlich frei/Gottes Volk ist unterwegs

4.2.8 10. Gebote

4.2.9. Zelt der Begegnung/Bundeslade

4.2.10. Einzug ins verheißene Land

NT

Das Leben Jesu: ein Überblick

Leben in Fülle

Gleichnisse

4.2.11. Sauerteig

4.2.12. Senfkorn

4.2.13. Schatz im Acker

4.2.14. Perle

Seligpreisungen

4.2.15. wen Jesus als glückselig bezeichnet (Mt. 5,1-8)

Jesus begegnet uns

4.2.16. Jesus richtet auf (gekrümmte Frau) (Lk. 13,10-17)

4.2.17. Speisung der 5000 (Mk. 6,35-44)

4.2.18. Samariterin (Joh. 6,35)

4.2.19. Brot des Lebens (Joh. 6,35)

Mit Jesus unterwegs zu den Menschen

4.2.20. Aussendung der Jünger (Mk. 6,7-13)

Kinder in der Bibel

4.2.21. Miriam und ihr Bruder Mose

4.2.22. Der Junge, der sein Brot teilte

4.3. Spiritualität

4.3.1. Feier des Abendmahles

4.3.2. Der Glaube in meinem Alltag/Praxis der „Stillen Zeit“, (Gebets-)Tagebuch, Bibelleseplan und regelmäßige Bibellese

Gebet

4.3.3. Reden mit Gott ist Bitten – Loben – Danken – Schweigen/Hören – Singen – Tanzen

4.3.4. Reden mit Gott ist Klagen

4.3.5. Das freie Gebet

4.3.6. Vom Vertrauen beim Beten

4.3.7. Lobpreis und Anbetung, eine Herzenshaltung

Neues wagen unter Gottes Schutz

4.4. Christentum und andere Religionen

Christliche Kirchen in Österreich und weltweit

4.4.1. Konfessionen

4.4.2. Das Gespräch zwischen den Konfessionen (einander in Wertschätzung begegnen)

4.4.3. Mit Verschiedenheiten umgehen (1. Kor. 12,12-31a) ein Leib, viele Glieder

Elemente des jüdischen Lebens und Glaubens: Thora, Sabbat, Passah-Fest, Synagoge

Bezüge Judentum – Christentum

4.4.4. Verschiedenen religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen begegnen

KOMPETENZEN

Die Lernenden geben die Lernverse (Psalm 91,14-16) auswendig wieder und stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenssituation her.

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

Die Lernenden

1.2. Ethik

Die Lernenden

1.3. Lebensfragen

Die Lernenden

1.4. Identität durch Kreativität

Die Lernenden

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ethik in Gemeinschaft

Die Lernenden

2.2. Christliche Identität

Die Lernenden

2.3 Feste und Feiern

Die Lernenden

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Die Lernenden

3.2. Ethik für das Leben

Die Lernenden

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Lernenden

4.2. Leben mit der Bibel

Die Lernenden

4.3. Spiritualität

Die Lernenden

4.4. Christentum und andere Religionen

Die Lernenden

JAHRESTHEMA: DIE WELT MITGESTALTEN – GOTTES RUF ANNEHMEN UND VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

Lernvers: Mt. 28,18-20, Apostolisches Glaubensbekenntnis

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

1.1.1. Ich sehne mich nach einem geglückten Leben

1.1.2. Gestaltung meines Lebensraumes

1.1.3. Ich bin gerufen und gemeint

1.1.4. Ich kann entscheiden und antworten

1.1.5. Das ist mir heilig/wertvoll/kostbar

1.1.6. Was kann ich gut?

1.1.7. Biographiearbeit: Mein bisheriger Weg – ein neuer Abschnitt liegt vor mir

1.1.8. Ich kann verzichten

1.2. Ethik

1.2.1. Erfahrungen von Abschied – Verlust – Sterben

1.2.2. Jesus tröstet uns, wenn wir traurig sind. Er fühlt mit, er trägt mit, …

1.2.3. Menschen stehen einander bei – mitfühlen – mittragen – mittrösten

1.2.4. Menschen als Wegweiser

1.2.5. Glück und Unglück im Leben/Ruth und ihre Schwiegertöchter

1.3. Lebensfragen

1.3.1. Unsichtbarer Gott

1.3.2. Unfassbarer Gott

1.3.3. Die „Abwesenheit“ Gottes

1.4. Identität durch Kreativität

Darstellung mit künstlerischen Mitteln: zB

1.4.1. Mein Lebenstraum (Hoffnungsbilder)

1.4.2. Stationen meines Lebens

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ethik in Gemeinschaft

2.1.1. Wir arbeiten miteinander – wir lernen voneinander und aneinander

2.1.2. Klassengemeinschaft: Wertschätzung, Achtung und Annahme contra Mobbing

2.2. Christliche Identität

2.2.1. Gott bei den Menschen: Glaube lebt in Gemeinschaft (zwei oder drei versammelt in meinem Namen – Mt. 18,20): Großveranstaltungen und große Verbände für Kinder und Jugendliche

2.2.2. Dienste/Dienstgaben in der Gemeinde (Eph. 4,11-12)

2.2.3. Das trägt mich (meine Identität in Christus) Wer ich in Christus Jesus bin!

2.2.4. Leben in Gottes Hand und unter Gottes Segen (Ps. 31,16a; 4. Mose 6,24-26 = Segen Aarons)

2.3. Feste und Feiern

Zeiten der Erwartung

2.3.1. Advent

2.3.2. Fastenzeit/vorösterliche Zeit

Zeiten der Feste

Weihnachten

2.3.3. Engel überbringen die Botschaft und Auftrag an Zacharias, Maria, Josef und die Weisen aus dem Morgenland

2.3.4. Weihnachten in aller Welt

Ostern

2.3.5. Dreh- und Angelpunkt des christlichen Glaubens

2.3.6. Auferstehung und Vergebung der Sünden

Pfingsten

2.3.7. Die Jünger und Jüngerinnen handeln im Geist Jesu (Übertragung: Wir handeln im Geist Jesu!) – Die frohe Botschaft von Jesus breitet sich aus

Übertragung: Wir sind ausgesandt

2.3.8. Die Dreieinigkeit Gottes

Der Sonntag als Feiertag

Feste und die begleitenden Bräuche

2.3.9. hinterfragen und

2.3.10. interpretieren

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Wir sind EINE Welt

3.1.1. In verschiedenen Welten leben

3.1.2. Verantwortung gegenüber Armut und Unrecht (Mt. 25,31-40: Werke der Barmherzigkeit)

3.1.3. Entwicklungszusammenarbeit

Ich stehe für Gerechtigkeit

3.1.4. Nehemia

3.1.5. Ester

3.1.6. Martin Luther King

3.1.7. Corrie ten Boom

3.2. Ethik für das Leben

3.2.1. Schutz des Lebens von Anfang an

3.2.2. Vom Beginn und von der Würde des Menschen

Gedenkarbeit: Shoah

3.2.3. Unterdrückung

3.2.4. Widerstand

3.2.5. Krieg

3.2.6. Schlimme Zeit

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Einteilung des AT

4.1.1. Pentateuch

4.1.2. Geschichtsbücher

4.1.3. Prophetische Bücher

4.1.4. Psalmen

Die Einteilung des NT

4.1.5. Evangelien

4.1.6. Apostelgeschichte

4.1.7. Briefe

4.1.8. Offenbarung

Länder und Völker der Bibel

Das römische Reich

4.2. Leben mit der Bibel

AT (Auswahl aus)

Samuel

4.2.1. Gott beruft ein Kind zum Propheten!

David wird König

4.2.2. König gesucht

4.2.3. Klein, aber oho!

4.2.4. Musik für Gott

4.2.5. Endlich König

4.2.6. Die Bundeslade kommt zurück

Der weise König Salomo

4.2.7. Ein neuer König

4.2.8. Salomo wünscht sich was

4.2.9. Ein Haus für Gott

Daniel: Abenteuer mit Gott

4.2.10. Gemüse macht klug und stark

4.2.11. In heißer Gefahr

4.2.12. Achtung! Bissige Löwen!

Klagepsalmen

4.2.13. Warum lässt Gott uns leiden?

NT (Auswahl aus)

Jesus und sein Team

4.2.14. Simon wird Menschenfischer (Lk. 5,1-11)

4.2.15. Nathanael begegnet Jesus Jesus (Joh. 1,35-51)

4.2.16. Jesus sucht Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Mt. 9,35-10,42)

Jesus unser Vorbild

4.2.17. Jesus hört die Not (Bartimäus)

4.2.18. Jesus spürt die Not (Blutflüssige Frau)

4.2.19. Jesus liebt vorbehaltslos (Ehebrecherin)

4.2.20. Jesus im Tempel

4.2.21. Jesus hasst Heuchelei (Pharisäer)

Paulus

4.2.22. Paulus begegnet Jesus

4.2.23. Paulus ist für Jesus unterwegs

4.2.24. Steh auf (Heilung des Verkrüppelten)

4.2.25. Paulus und Silas

Kinder in der Bibel

4.2.26. Samuel – siehe oben

4.2.27. Timotheus und die gute Nachricht

4.3. Spiritualität

4.3.1. Das apostolische Glaubensbekenntnis

4.3.2. Gebet: gemeinsam praktizieren

4.3.3. Lobpreis und Anbetung: ein Lebensstil

4.3.4. Von Gott erzählen

4.3.5. Missionsbefehl: Ein Versprechen und ein Auftrag

4.3.6. Mission – für/mit Jesus unterwegs

4.3.7. Lebensbilder: Hudson Taylor, Mathilda Wrede, etc.

4.3.8. Christenverfolgungen in Vergangenheit und Gegenwart

4.3.9. Märtyrertum

4.4. Christentum und andere Religionen

Elemente – Islamischer Glaube

4.4.1. Koran, Mohammed, Ramadan, Moschee

Bezüge Christentum – Islam

4.4.2. Verschiedenen religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen begegnen

KOMPETENZEN

Die Lernenden geben die Lernverse (Mt 28,18-20) auswendig wieder und stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenssituation her. Sie sprechen das Apostolische Glaubensbekenntnis auswendig

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

Die Lernenden

1.2. Ethik

Die Lernenden

1.3. Lebensfragen

Die Lernenden

1.4. Identität durch Kreativität

Die Lernenden

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ethik in Gemeinschaft

Die Lernenden

2.2. Christliche Identität

Die Lernenden

2.3. Feste und Feiern

Die Lernenden

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Die Lernenden

3.2. Ethik für das Leben

Die Lernenden

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Lernenden

4.2. Leben mit der Bibel

Die Lernenden

4.3. Spiritualität

Die Lernenden

4.4. Christentum und andere Religionen

Die Lernenden

Bundesrecht Lehrpläne - freikirchlicher Religionsunterricht an Pflichtschulen sowie mittleren und höheren Schulen

Die nachstehend genannten Lehrpläne für den freikirchlichen Religionsunterricht wurden vom Rat der „Freikirchen in Österreich“ mit Wirksamkeit vom 1. September 2014 erlassen und werden hiermit gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes bekannt gemacht

Anlage 1

Anlage 2

Anlage 3

Bundesrecht Lehrpläne - freikirchlicher Religionsunterricht an Pflichtschulen sowie mittleren und höheren Schulen

INHALT UND ANLIEGEN DES RELIGIONSUNTERRICHTS

Der freikirchliche Religionsunterricht möchte in erster Linie ein Dienst an den Schülerinnen und Schülern sowie an der Schule und somit an der Gesellschaft sein. Er hat das Anliegen, den am Unterricht Teilnehmenden den christlichen Glauben vorzustellen. Auch sollen mit Hilfe des gesellschaftsverändernden Anspruchs Jesu selbstverständlich Erachtetes in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft usw. in Frage gestellt und neue Lösungsansätze gesucht werden.

Glaubensüberzeugungen und ein sich daraus ergebender Lebensstil sind ein Angebot, das man wie ein Geschenk annehmen kann. Dieser Glaube ist immer wieder zu reflektieren, damit er weiterentwickelt werden kann. Dazu kann der Religionsunterricht einen wertvollen Beitrag leisten, indem sich Lernende und Lehrende gemeinsam auf den Weg begeben, neue Einsichten zu gewinnen. Vor allem die Bibel, die inhaltlich wichtigste Grundlage des freikirchlichen Religionsunterrichts, stellt eine unerlässliche Quelle der Glaubenserkenntnis dar.

Jeder Mensch macht sich zu verschiedenen Anlässen des Lebens Gedanken über existentielle Fragen, wie nach Ursprung, möglichem Ziel und Sinn des Lebens, nach dem Grund erfahrener Ungerechtigkeit und eigener Schuldfähigkeit und Unzulänglichkeit. Der Religionsunterricht möchte den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, über Dinge zu sprechen, die sie unmittelbar betreffen und die vielleicht im schulischen Alltag nicht oft angesprochen werden. Dieses Sprechen beinhaltet die persönliche Betroffenheit sowie die gelebte Spiritualität und soll zu einer systematischen Theologie führen. Um nicht bloße Theorie zu bleiben, ist diese Theologie immer wieder mit den Glaubenserfahrungen einzelner Menschen zu konfrontieren. Der freikirchliche Religionsunterricht versteht den Glauben als etwas Lebendiges und Lebensveränderndes. Das reflektierende Reden über den Glauben soll befähigen, subjektiv Geglaubtes in Worte zu fassen und dies auch anderen weiterzuerzählen, um die Gesellschaft in einem positiven Sinn mitzuprägen. Wenngleich es darum geht, anderen Menschen den Grund der eigenen Hoffnung zu erklären, bleiben Gläubige dabei selbst auch Lernende. Ein Glaube ohne Demut ist demnach nicht möglich.

Schwerpunktartig werden in den Schulstufen folgende Themen behandelt: Identitätsentwicklung, Gemeinschaftsbildung, Schöpfungsverantwortung, Bibelkunde, Spiritualität, Religionssoziologie, Religionsphilosophie, Ethik, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde. Diese Themen kommen in den Lehrplänen der verschiedenen Schulformen vor, die Lehrpläne bauen aufeinander auf und sind miteinander inhaltlich und strukturell verbunden.

THEMENBEREICHE UND KERNKOMPETENZEN

Der freikirchliche Religionsunterricht will neben fachlicher Kompetenz auch personale, soziale und Handlungskompetenz sowie Konfliktbewältigungs- und Friedenskompetenz vermitteln und ein Wertebewusstsein schaffen. Es ist daher auch das Anliegen des Religionsunterrichts, ein Gegenpol zu unserer leistungsorientierten Gesellschaft zu sein und besonders jene Kompetenzen zu fördern, die nicht funktional verwertet werden können. Grundlage der Beurteilung ist aber die fachliche Kompetenz.

Personale Kompetenz: Das Vertrauen, von Gott geschaffen und geliebt zu sein, ermöglicht eine Haltung der Dankbarkeit und Zuversicht. Aus dieser Erfahrung heraus gelingt die Wertschätzung Anderer leichter. An personaler Kompetenz zuzunehmen bedeutet, dass man sich einerseits von Gottes Gnade abhängig weiß, da Gott das Wollen und das Gelingen schenkt. Andererseits ist man aber auch selbst bereit, soweit dies im Bereich der eigenen Möglichkeiten liegt, sich um ein tugendhaftes Leben zu bemühen. Zur Persönlichkeits- und Charakterentwicklung gehört auch die Kompetenz, sich als Teil einer Kultur- sowie einer Glaubenstradition zu verstehen, diese Zugehörigkeit zu reflektieren und seine eigene Position zu ermitteln. (Im Lehrplan: Identitätsentwicklung, Spiritualität, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde, Religionsphilosophie)

Bibelkompetenz: Für den freikirchlichen Religionsunterricht charakteristisch ist der Glaube an die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus und durch die Bibel, das Wort Gottes. Diese soll kennengelernt und in Beziehung mit dem eigenen Leben sowie mit gesellschaftlichen Herausforderungen gebracht werden. Die Kenntnis davon, sowie ein kritischer Umgang mit verschiedenen Methoden der Exegese sind dafür unerlässlich. (Im Lehrplan: Bibelkunde, Identitätsentwicklung, Spiritualität)

Glaubenskompetenz: Im Religionsunterricht soll darauf hingewiesen werden, dass der Mensch, der als Geschöpf Gottes besondere Würde besitzt und dem unveräußerliche Menschenrechte zukommen, zu einer persönlichen Beziehung mit Gott eingeladen ist. Diese Beziehung wird dem Menschen unabhängig von seinen Verdiensten und seiner Herkunft aus Gnade angeboten, der Mensch kann seinem freien Willen entsprechend dieses Geschenk annehmen. An Gott zu glauben bedeutet, ihm zu vertrauen und dementsprechend sein Leben auszurichten. Dies zeigt sich auch in einem Lebensstil des Gebets, des Dialogs mit Gott und dem Wunsch nach geistlichem Wachstum und persönlicher Weiterentwicklung. (Im Lehrplan: Bibelkunde, Spiritualität, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde)

Gewissenskompetenz: Der Glaube ist eine persönliche Entscheidung des Menschen, die sich in einer individuellen Erfahrung ausdrückt. Diese Erfahrung ist zu reflektieren, weshalb der Vernunft im freikirchlichen Religionsunterricht eine wichtige Rolle zukommt. Diese ist auch Voraussetzung für die Willensfreiheit des Menschen und damit verbundene Gewissensentscheidungen, die sich in konkretem Einsatz für die Einhaltung von Menschenrechten und auch in sachlich begründetem Einspruch äußern können. Glaubensüberzeugungen verdanken sich sowohl der persönlichen Erfahrung, als auch einer begründeten sowie nachvollziehbaren Überzeugung und drücken sich in einem hohen Maß an Eigenverantwortung aus. Da sich der persönliche Glaube immer in einem Prozess befindet, Veränderungen unterworfen ist und sich je nach Lebenssituation anders zeigt, geht es im freikirchlichen Religionsunterricht auch um die Auseinandersetzung mit der Dialektik von vertrauen und zweifeln, auch die eigene Glaubwürdigkeit ist eine Frage, die sich immer wieder stellt. (Im Lehrplan: Identitätsentwicklung, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde, Ethik, Religionsphilosophie)

Soziale Kompetenz: Die Beziehung anderen Menschen gegenüber ist geprägt von Respekt, Wertschätzung, Nächstenliebe. Angesichts der Verschiedenheit der Menschen sollen besonders Chancengleichheit und gegenseitige Solidarität betont werden. Die Kenntnis anderer Traditionen und Überzeugungen ist dafür eine wichtige Grundvoraussetzung. (Im Lehrplan: Gemeinschaftsbildung, Religionssoziologie, Religionsphilosophie, Ethik)

Gesellschaftspolitische Kompetenz: Der Religionsunterricht soll zu einer positiven Lebenseinstellung und zu Hoffnung ermutigen. Der Glaube soll vermittelt werden als von Gott geschenkte Offenbarung, die sich in Geschichte und Tradition entfaltet, sowie als Kontrast zur herrschenden Kultur und zur Gesellschaft. Als glaubender Mensch ist man zwar Teil der Kultur, hat aber auch den Anspruch, diese Kultur durch den Hinweis auf das gesellschaftspolitische Reformanliegen Jesu, wie es beispielsweise in der Bergpredigt gezeigt wird, herauszufordern und zu einer positiven Veränderung beizutragen. Das Verständnis der Menschenrechte, insbesondere Glaubens- und Gewissensfreiheit, ist für den freikirchlichen Religionsunterricht wesentlich und soll das Bewusstsein politischer Verantwortung wie auch demokratisches Denken fördern. Besonders der Hinweis auf die Verantwortung, einen nachhaltigen Lebensstil zu führen und künftige Generationen sowie die uns anvertraute Schöpfung mit zu berücksichtigen, wird im Religionsunterricht hervorgehoben. Damit hängt auch das Bekenntnis zur Unantastbarkeit des Lebens in all seinen Phasen zusammen. Der Glaube wird daher als Gabe, sowie als Auf-Gabe an den Menschen verstanden. (Im Lehrplan: Schöpfungsverantwortung, Ethik)

Gemeinwohlkompetenz: Der Glaube hat immer auch einen gemeinschaftlichen Aspekt, der sich in gemeinsamen Erfahrungen in Familie, Kirchengemeinde und Schule auswirkt. In den sozialen Aufgaben des Glaubens wie Diakonie und Mission zeigt sich die Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Jeder Einsatz für Einzelinteressen muss immer auch das Gemeinwohl mitberücksichtigen. (Im Lehrplan: Ethik, Religionssoziologie, Religionsphilosophie)

DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE UND FACHDIDAKTISCHE HINWEISE

Der freikirchliche Religionsunterricht erfüllt einen Teil des Bildungs- und Lehrauftrags der österreichischen Schule. Es geht ihm darum, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach den sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken (vgl.§ 2 Schulorganisationsgesetz). Der Religionsunterricht soll einen wesentlichen Beitrag zur Allgemein- und Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler, die didaktisch und methodisch in der Mitte des Unterrichts stehen, leisten und ist daher bemüht, sie – je nach Lernvoraussetzungen, spezifischen Bedürfnissen und religiösem Vorwissen sowie Glaubenserfahrungen – differenziert und individuell zu behandeln.

Der Religionsunterricht ist in der Rolle eines Bindeglieds zwischen Elternhaus, Kirchengemeinde und Schule, es geht ihm um einen ganzheitlich verstandenen Glaubensbegriff, der stets das Wohl des Kindes im Blick zu haben versucht. Religion zu unterrichten bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit dem sich ändernden gesellschaftlichen Umfeld sowie mit Fragen der christlichen Identität und des Dialogs. Darüber hinaus möchte der Religionsunterricht auch zur Umsetzung des Gelernten in gelebter Spiritualität einladen.

Ein besonderes Charakteristikum des freikirchlichen Religionsunterrichts ist seine Identität durch Gemeinsames und Verbindendes, aber auch durch Unterschiedliches, das sich durch die Schwerpunkte der einzelnen Bünde der „Freikirchen in Österreich“ ergibt. Der Religionsunterricht möchte diese Einheit in der Vielfalt reflektieren, die jungen Menschen mit ihrer jeweils eigenen Tradition vertraut machen und einen Beitrag zur Bildung dieser umfassenden christlichen Identität leisten.

Die Inhalte und die Kompetenzen der in der Folge angeführten Lehrpläne entsprechen formalen Richtlinien. Die Glaubensgrundsätze, wie sie kompakt in der Verfassung der „Freikirchen Österreichs“ zu finden sind, sind hingegen inhaltliche Festschreibungen. Die Lehrpläne des freikirchlichen Religionsunterrichts möchten Kompetenzen und Grundsätze miteinander kombinieren. Jedes Themengebiet des Lehrplans eines jeweiligen Schuljahres wird – zumindest zum Teil – behandelt, bei den Unterkapiteln sind durch die Lehrkräfte nach eigenem Ermessen Schwerpunkte zu setzen. Je nach Umfang des Religionsunterrichts pro Klasse und je nach Schulform sind spezifische Schwerpunktsetzungen und Differenzierungen pädagogisch sinnvoll, weshalb sie ausdrücklich zu begrüßen sind.

Die „Freikirchen in Österreich“ sind sich bei der Nennung all dieser Ziele bewusst, dass die angeführten Anliegen und Grundsätze selbst auf vieles hinweisen, was es erst zu erreichen gilt. Besonders die Hoffnung auf das Gelingen und das Vertrauen auf Gottes Hilfe sei aber eine Ermutigung dafür, das Gute unermüdlich zu suchen und sich daran zu beteiligen, dass die Welt etwas schöner, besser und gerechter wird.

5. bis 8. SCHULSTUFE

In jedem Schuljahr sind vier Bereiche vorgesehen, die zusammen die Lebenswelt der Lernenden einigermaßen umfassen sollen

Der Bogen religionspädagogischer Inhalte im freikirchlichen Unterricht spannt sich damit von der Entwicklung eines persönlichen Zugangs zum Glauben über diverse Gemeinschafts-Erfahrungen in christlichem oder säkularem Kontext und über die Auseinandersetzung mit Umwelt und Natur bis hin zur Frage, was die christliche Botschaft alles beinhaltet, und für wen.

Weiters: Mit den Jahresthemen sollen Brücken gebaut werden zwischen den alterstypischen Herausforderungen der Lernenden und den hoffentlich immer wieder korrespondierenden Inhalten im jeweiligen Lehrplan.

Aus einer womöglich „rätselhaft“ klingenden Formulierung zu Beginn des Schuljahres kann eine Entdeckungsreise werden, die schließlich zur besonderen Wertschätzung des allmählich angeeigneten Inhalts führt. Nicht zuerst die Wiedergabe von Inhalten, sondern der persönliche Weg der Erarbeitung derselben soll den Unterricht leiten. Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden soll von der gemeinsamen Suche nach tiefen, echten und tragfähigen Antworten leben. Der Glaube ist auf dem Weg zur Selbständigkeit, was auch darin nachvollziehbar ist, dass die Lernenden in den Jahren der fünften bis achten Schulstufe sowohl nach jüdischer Tradition als auch nach aktuellem Recht religionsmündig werden. Jetzt soll auch die Heilige Schrift ganz in ihre Hand „übergehen“, sie sollen sich u.a. durch das Memorieren wesentliche Texte aneignen.

Daneben wird in der Altersgruppe die „Leitkultur“ der Familie durch die der Peergroup abgelöst. Damit wird die religiöse Zugehörigkeit erstmals ernsthaft hinterfragt. Es braucht bei den Lehrenden eine ehrliche und transparente Haltung, mit der die Lernenden klar ihre eigene Freiheit erkennen und dabei zugleich die tiefe Bedeutung des Glaubens spüren und dann auch Stück für Stück verstehen können.

Der Umfang der Inhalte dieses Lehrplans ist für ein Schuljahr mit 38 Schulwochen und zwei Stunden pro Woche angelegt. Kommt nur eine Stunde pro Woche zustande, ist der/die Lehrende angehalten, einerseits alle vier Bereiche (Identität, Gemeinschaft, Schöpfung und Glaube) in die Jahresplanung aufzunehmen, andererseits klare Schwerpunkte zu setzen und entsprechend die anderen Inhalte weg zu lassen. Von einer Verdichtung der Stunden, um möglichst viele Inhalte unterzubringen, ist dringend abzuraten. Im Gegensatz empfiehlt es sich, genügend Zeit einzuräumen, um jede Stunde mit einer Schlussrunde zu beenden, bei der die Frage im Raum steht, was sich die Lernenden jeweils aus der Stunde mit „nach Hause“ nehmen.

KOMPETENZZIELE im freikirchlichen Religionsunterricht der 5. bis 8. Schulstufe

Der Erwerb der folgenden Kompetenzen ist die Zielsetzung des freikirchlichen Religionsunterrichts im Laufe der 5. bis 8. Schulstufe. Aufgrund der Planung von zwei Wochenstunden muss bei einer Wochenstunde Religion auch bei der Zielsetzung, was die Kompetenzen angeht, entsprechende Abstriche gemacht werden.

Weiters ist zu beachten, dass sich der Erwerb der diversen Kompetenzen aufgrund der altersmäßigen Entwicklung oder auch der Vertrautheit zum Beispiel im Umgang mit der Bibel früher oder später innerhalb der vier Jahre ergeben kann. Eine dem Unterrichtsstil entsprechende sachgemäße Zielüberprüfung wird selbstverständlich zur Planung des Unterrichts dazu gehören.

Entwicklung von Persönlichkeit und Selbstwertgefühl

Die Lernenden können sich in ihrer Persönlichkeit beschreiben und sich auch als kreative Persönlichkeiten vorstellen. Sie können über die Gottesebenbildlichkeit des Menschen reflektieren. Sie sind in der Lage, ihre eigene Lebensplanung darzustellen und zu begründen. Sie erkennen in den diversen Vorstellungen und Zielen innerhalb der Klassengemeinschaft Gemeinsamkeiten und Unterschiede und können sich gegenseitig beraten.

Die Lernenden lernen, im religiösen Feld zwischen offenen Angeboten einerseits und manipulativen Versuchen andererseits zu unterscheiden. Sie sind in der Lage, Vergleiche zu Manipulationsversuchen in anderen Bereichen anzustellen. Sie erfassen ihr Potential zum Selbstschutz ebenso wie ihre Freiheit, sich neuen Prozessen zu öffnen. Sie können schließlich Bezüge herstellen zu christlichen Bewegungen und Errungenschaften sowie Sackgassen erkennen.

Ethik des Einzelnen

Die Lernenden können das christliche Verständnis von Vergebung erläutern und mit ein bis zwei divergierenden Ansätzen in anderen Religionen vergleichen. Auch der Vergleich der wichtigsten Merkmale der kirchlichen Praxis von Vergebung ist bekannt, Unterschiede in der Wirkungsgeschichte können gewürdigt werden.

Die Lernenden können die Rolle des menschlichen Gewissens beschreiben. Sie können erklären, was Einfluss auf das Gewissen nimmt. Sie habe sich damit auseinandergesetzt, woher sie selbst ethische Grundsätze geholt haben.

Lebensfragen

Die Lernenden haben sich mit der Frage nach dem Umgang mit Spannungen, Sehnsucht und Sucht auseinandergesetzt. Die Vorstellung, mit unerfüllten Wünschen leben zu können, ist bekannt und wird als Folie im Diskurs unter den Gleichaltrigen kompetent verwendet.

Die Lernenden können die Unterschiede zwischen realer und virtueller Gemeinschaft erklären und bewerten. Sie sind in der Lage, selbstbestimmt temporäre Veränderungen in Bezug auf soziale Netzwerke zu begründen, zu planen und gemeinschaftlich oder individuell durchzuführen.

Liebe und Sexualität

Die Lernenden haben sich mit der Frage nach sicheren Umgebungen für die Entwicklung der persönlichen Sexualität auseinandergesetzt. Die Lernenden können eigenständig die an ihrem persönlichen Bibelverständnis orientierten Überlegungen in Bezug auf Partnerschaft und Sexualität formulieren. Sie können die Vergleichspunkte zwischen dem antiken, der Bibel zugrunde liegenden und dem christlichen Eheverständnis benennen und diskutieren. Sie sind in der Lage, Gruppendruck einerseits und innere Freiheit andererseits zu erkennen und die eigene Position zu argumentieren. Die grundlegenden Dimensionen von Sexualität und Fortpflanzung sind bekannt.

Ethik in Gemeinschaft

Die Lernenden können markante Konfliktgeschichten in der Bibel anhand der verschiedenen Hintergründe einordnen. Sie können Familienkonflikte in Bezug bringen zu ihnen vertrauten Familienkonstellationen und sich mindestens in triangulierte Konfliktsituationen hinein versetzen. Weiters können sie sich damit mögliche Wege der Konfliktlösung eröffnen und können Vergleiche anstellen und ihre bzw. andere Lösungsansätze beurteilen.

Christliche Identität

Die Lernenden können die Freikirchen in ihren Eigenschaften beschreiben und Vergleiche zwischen den Traditionen anstellen. Die Bünde der Freikirchen werden in ihrer inneren und äußeren Verfassung auch im Gegenüber zu den anders verfassten Kirchen diskutiert und gewürdigt. Die Eckpunkte der geschichtlichen Entwicklung sind bekannt und können in Bezug gesetzt werden zur historischen und aktuellen Bedeutung. Die Lernenden können neben den Verhältnissen in Österreich auch überblicksmäßig die jeweiligen Größenverhältnisse weltweit wiedergeben.

Die Lernenden erfassen die gesellschaftliche Randsituation der Täufer bzw. diverser folgender Erneuerungsbewegungen. Sie erfassen den prophetischen und zugleich dissidenten Charakter dieser Bewegungen und können Vergleiche zu heute anstellen. Sie sind in der Lage, die Frage nach einer Aktualisierung von Erneuerungsbewegungen in die Gegenwart zu ventilieren.

Die Lernenden diskutieren die Charakterisierung der Kirche Jesu Christi in ihrer zweifachen Bedeutung als göttliche Stiftung und menschliche Gemeinschaft. Sie bringen sich in Bezug zu dieser Gemeinschaft. Sie sind in der Lage, die Vielfalt der weltweiten Kirche anhand von Eckpunkten zu erfassen und persönlich zu bewerten. Sie klären ihre eigenen Verbindungen zur weltweiten Kirche.

Die Lernenden verstehen das Prinzip des Dialogs und können Alternativen zum Dialog sachlich einordnen und bewerten. Sie können die Begriffe Dialog und Identität in Beziehung zueinander setzen und persönlich Stellung beziehen.

Bewahrung der Schöpfung

Die Lernenden können den Auftrag, den die Vorstellung von Schöpfung beinhaltet, in seinen verschiedenen Aspekten erklären und die Bedeutung der Schöpfungsgeschichten würdigen.

Die Lernenden wissen um einzelne ethische Spannungsfelder in Bezug auf biotechnologische Fortschritte. Sie befassen sich mit den Fragen nach Freiheit und Grenzen und können ihre Beurteilung artikulieren, gegebenenfalls sich auch an der öffentlichen Meinungsbildung beteiligen.

Die Diskussion um den Klimawandel kann von den Lernenden in Bezug auf den biblischen Bewahrungsauftrag für die Schöpfung eingeordnet werden. Bezüglich eines möglichen persönlichen Beitrags finden die Lernenden selbständig und respektvoll im Umgang mit Andersdenkenden zu einer eigenen Entscheidung.

Ethik für das Leben

Die Lernenden sind aufgrund der Kenntnis christlicher Grundwerte imstande, selbständig Grundhaltungen in Bezug auf den Schutz des Lebens in diversen Situationen zu formulieren. Sie können u.a. die palliativmedizinischen Angebote von einer euthanasieorientierten Sterbehilfe unterscheiden und einen eigenen Standpunkt argumentieren.

Grundlage Bibel

Die Lernenden verfügen über ein Grundwissen über die Bibel und können in Bezug auf Entstehung, Gestalt und Vielfalt der biblischen Bücher kompetent Auskunft geben. Sie sind außerdem in der Lage, Bibeltexte aufzufinden und die wesentlichen Typen von biblischen Texten zu erkennen.

Die Lernenden verstehen anhand eines Beispiels aus der Geschichte der Auslegung von Bibeltexten, wie eine interessengeleitete Interpretation zu Irrwegen in der Kirchengeschichte führen konnte.

Sie trainieren im Diskurs ihre Entscheidungsfähigkeit in Bezug auf die Einbeziehung diverser Kriterien bei der Auslegung von Bibeltexten.

Leben mit der Bibel

Die Lernenden können die wesentlichen Epochen der alttestamentlichen Geschichte unterscheiden und beispielhaft Persönlichkeiten aus jeder Epoche nennen.

Die Lernenden können Redeformen im Alten Testament und Reden Jesu hinsichtlich ihrer Zielrichtung erklären. Sie können u.a. die Umstände der Entstehung apokalyptischer Texte selbständig erklären. Sie verstehen es, Parallelen in die Gegenwart zu ziehen. Sie formulieren eigenständig aktuelle prophetische Ansagen.

Am Beispiel prophetisch auftretender Persönlichkeiten der jüngeren Geschichte setzen sich die Lernenden mit dem Wechselspiel zwischen Wirkmächtigkeit und Ohnmacht auseinander. Schließlich geben sie eine persönliche Beurteilung über die Bedeutung der individuellen Leistungen einzelner Persönlichkeiten für die „Freikirchen in Österreich“ ab.

Die Lernenden können die wesentlichen Grundzüge der Lehre Jesu, die Bedeutung des Heiligen Geistes und das Heilsgeschehen in Passion und Ostern bzw. den nachösterlichen Ereignissen erklären und im altersgemäßen Diskurs persönliche Stellungnahmen abgeben.

Spiritualität

Die Lernenden haben sich ein allgemeines und ein persönliches Verständnis von Gebet und spirituellem Zwiegespräch angeeignet. Sie können Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Meditationsformen und Gebetsriten in den Weltreligionen diskutieren.

Die Lernenden können persönliche religiöse Entwicklungsschritte und Glaubensentscheidungen differenzieren. Sie haben verschiedene Initiations- und Aufnahmeformen der Kirchen kennengelernt und sind in der Lage, die Glaubenstaufe als Eintritt in die Kirchenmitgliedschaft der Freikirchen dialogisch hin zu den anderen Kirchen zu besprechen.

Die Lernenden können angesichts unterschiedlicher Vorstellungen von Tod und Jenseits die grundsätzlich christliche Auffassung unterscheiden und beschreiben.

Das gleiche gilt für einige typische Redensarten und übliche Auffassungen vom Sterben im Sinne von Abschied und Ende des Lebens.

Die Lernenden sind weiters in der Lage, die christliche Hoffnung auf Auferstehung anhand biblischer Leittexte zu erklären und in ihrer Bedeutung zu beurteilen.

Schließlich sind die Lernenden so weit, dass sie ihre eigene Hoffnung bzw. Vorstellung vom Leben nach dem Tod artikulieren und begründen können.

Christentum und andere Religionen

Die Lernenden haben die Eckdaten der Weltreligionen im Religionsvergleich wahrgenommen und können sie mit eigenen Worten beschreiben.

Sie können außerdem einige Eckpunkte benennen, die in der Gegenüberstellung zwischen den anderen Weltreligionen und dem Christentum und vor allem im persönlichen Dialog in Bezug auf einen respektvollen Umgang besondere Aufmerksamkeit brauchen.

Anhand der gemeinsamen Geschichte der Weltreligionen beginnen die Lernenden, die Unterschiede zwischen historisch-politischen, ethnischen und religiös motivierten Konflikten zu verstehen und können die diversen Aspekte auch im Vergleich zu historischen Konflikten in Mitteleuropa wahrnehmen.

Die Lernenden können die unterschiedlichen Konditionen für Christinnen und Christen im römischen Reich vor und nach der konstantinischen Wende beschreiben.

Erweitert: Die Lernenden können die Unterschiede zwischen der Verfolgung der Juden und der Verfolgung der Christen im Römischen Reich beschreiben.

Die Lernenden sind in der Lage, die Verschärfungen in der Christenverfolgung im 19. und 20. Jahrhundert und die Umstände für diese Entwicklung zu beschreiben. Außerdem können sie anhand von der Einteilung der Welt in Nationalstaaten einen aktuellen Überblick geben über die besonders kritischen Regionen.

Die Lernenden können anhand von biblischen Aussagen, Menschenrechten und Grundgesetzen Stellung beziehen und die Christenverfolgung im Rahmen der Menschenrechte einordnen. Außerdem können sie über die Möglichkeiten persönlichen Engagements Auskunft geben und selbst dazu Position beziehen.

5. SCHULSTUFE

JAHRESTHEMA: SIE HATTEN ALLE DINGE GEMEINSAM

1. GOTT ist Liebe – für mich! Identität entwickeln

Zum Auswendiglernen: Psalm 23

1.1. Entwicklung von Persönlichkeit und Selbstwertgefühl

1.1.1. Wer bin ich jetzt? Was kann ich, was macht mir Spaß? Vom Wechsel in neue Lebenswelten

1.1.2. Wertschätzung contra Mobbing

1.1.3. Erstbegegnung mit jugendkulturellen Ausdrucksformen (Wie mache ich das: Ausprobieren, dabei sein, und sich auch abgrenzen können)

1.1.4. Selbstachtung – weil ich ein von Gott geliebtes Kind bin (Jes. 43,1; Mk. 10,13ff; Lk. 15,11ff.)

1.2. Lebensfragen

1.2.1. Umgang mit Sterben und Tod aus Sicht des christlichen Glaubens

1.3. Liebe und Sexualität

1.3.1. Am Beispiel der Erzelterngeschichten: Gelingende und scheiternde familiäre Beziehungen

2. GOTT liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

Zum Auswendiglernen: Apg. 2, 41-47

2.1. Verhältnis zur eigenen Familie

2.1.1. Was weiß ich von meinen Eltern, Großeltern, Geschwistern, ...? Familie ist verschieden – und bleibt die erste Instanz menschlicher Gemeinschaft

2.2. Christliche Identität

2.2.1. Wohin gehen wir in die Gemeinde? Gemeinde oder Kirche? Warum Freikirchen? Verschiedene christliche Kirchen. Die Gemeinde als Gemeinschaft der Glaubenden.

2.2.2. Einführung: Die Bünde in den „Freikirchen in Österreich“

2.3. Feste und Feiern

2.3.1. Feste und Feiern – wir gehen gemeinsam durchs Kirchenjahr

3. GOTT liebt diese Welt! Verantwortung für Seine Schöpfung

Zum Auswendiglernen: Psalm 8, 1-7

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Erde, Tiere und Pflanzen als Geschenk und Aufgabe – die Schöpfungsgeschichte(n) der Bibel

3.1.2. Symbole des Lebens in der Bibel (ua. Wasser, Regenbogen, Baum, Brot, etc.)

4. GOTT liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

Zum Auswendiglernen: Joh. 3,16

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Inhalt und Einteilung, Alter und Entstehung der Bibel

4.1.2. Einübung im Umgang mit der Bibel: Texte finden

4.2. Leben mit der Bibel

4.2.1. Altes Testament

4.2.1.1. Davids Aufstieg und Königtum

4.2.1.2. Salomo

4.2.1.3. Teilung des Reiches

4.2.2. Neues Testament

4.2.2.1. Der Heilige Geist und die Entstehung der ersten Gemeinde

4.2.3. Lebensbilder aus vorreformatorischer Zeit

4.2.3.1. Hildegard von Bingen

4.2.3.2. (Petrus) Valdes

4.2.3.3. John Wycliffe

4.2.3.4. Jan Hus

4.3. Spiritualität

4.3.1. Beten ist kein Monolog – wann ich rede, wann ich hinhöre (Davids Psalmen als Beispiel)

4.3.2. Beten ist kein Monolog – die Zwiesprache mit Gott lernen und einüben

4.4. Christentum und andere Religionen

4.4.1. Der Islam als zweitgrößte Glaubensgemeinschaft: erste Begegnungen

6. SCHULSTUFE

JAHRESTHEMA: WAS IST DER MENSCH?!

1. GOTT ist Liebe – für mich! Identität entwickeln

Zum Auswendiglernen: Doppelgebot der Liebe (Mt. 22, 37-40)

1.1. Zur Entwicklung von Persönlichkeit und zum Selbstwertgefühl

1.1.1. Der Mensch als Ebenbild Gottes – Würde und Verantwortung

1.1.2. Zur Wertschätzung menschlicher Kreativität und anderer Fähigkeiten in den Lernenden

1.2. Ethik

1.2.1. Umgang mit Schuld und Versagen – sich selbst und anderen vergeben können

1.3. Lebensfragen

1.3.1. Sucht und Sehnsucht – unbändige Kräfte verstehen und ein Leben mit Spannungen einüben

1.4. Liebe und Sexualität

1.4.1. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden 1. Teil: Als Mann und Frau leben lernen (ua. Vergleiche zwischen orientalisch-antiker und moderner Kultur)

1.4.2. Sichere Räume für die sexuelle Identitätsentwicklung heute

2. GOTT liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

Zum Auswendiglernen: Dekalog (Ex. 20, 2-17)

2.1. Ethik in Gemeinschaft

2.1.1. Der Dekalog (zweiter Teil) als Grundlage für Gemeinschaft. Regeln und Gebote als Hilfsmittel für das Zusammenleben

2.1.2. Die menschliche Gemeinschaft und ihre Randgruppen: Respekt und Hilfsbereitschaft, Praxis der Diakonie

2.2. Christliche Identität

2.2.1. Geschichte und Selbstverständnis der Freikirchen (Grundlagen): seit wann können wir von Freikirchen sprechen (Beispiele der Geschichte portraitiert)

2.2.2. Freikirchliches Gemeindeverständnis (Ekklesiologie) 1. Teil: lokal und global – kleine „Einheiten“ und die weltweiten Bewegungen

2.3. Feste und Feiern

2.3.1. Feste und Feiern – bei jedem neuen Lebensabschnitt (Kindersegnung, Entlassung aus dem Gemeindeunterricht, Taufe, Hochzeit, Begräbnis)

3. GOTT liebt diese Welt! Verantwortung für Seine Schöpfung

Zum Auswendiglernen: Psalm 104 (in Auszügen)

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Nachhaltige Lebensführung im Privaten – Vorbild sein, auch wenn keiner zuschaut

3.1.2. Globale Probleme zwischen Fernsehnachrichten und Bibellektüre: Hunger

3.2. Ethik für das Leben

3.2.1. Courage und Mitmenschlichkeit – wenn die Überzeugung etwas kostet

4. GOTT liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

Zum Auswendiglernen: Mt. 28, 18-20

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Wir lernen die Vielfalt in der Bibel kennen (Textgattungen): Wie kreativ Menschen von und für Gott gesprochen haben.

4.1.2. Die Bibel als Gottes Wort – Übersetzungen und Bibelausgaben zum besseren verstehen.

4.2. Leben mit der Bibel

4.2.1. Altes Testament

4.2.1.1. Urgeschichte Gen. 1-11

4.2.2. Neues Testament

4.2.2.1. Jesus von Nazareth und seine Botschaft (die Verkündigung vom Reich Gottes)

4.2.3. Lebensbilder aus reformatorischer Zeit

4.2.3.1. Balthasar Hubmaier

4.2.3.2. Menno Simons

4.2.3.2. Jakob Huter

4.2.3.3. Huldreych Zwingli

4.2.3.4. Katharina von Bora (Ehefrau Martin Luther)

4.3. Spiritualität

4.3.1. Bekehrung und Taufe als Elemente unserer Glaubenspraxis

4.4. Christentum und andere Religionen

4.4.1. Das Judentum allgemein

4.4.2. Das Judentum als gemeinsame Wurzel für Christentum und Islam

4.4.3. Das Judentum – Shoah und modernes Israel

7. SCHULSTUFE

JAHRESTHEMA: ZUR FREIHEIT SIND WIR BEFREIT!

1. GOTT ist Liebe – für mich! Identität entwickeln

Zum Auswendiglernen: Gal. 5,1

1.1. Entwicklung von Persönlichkeit und Selbstwertgefühl

1.1.1. Leistung und Selbstwert – Ethik der Arbeit kontra Selbstwert aufgrund von Leistung

1.1.2. Nähe und Distanz: Grenzen setzen, sich öffnen, Erfahrungen reflektieren

1.2. Ethik

1.2.1. Konflikte und ihre Lösungen; gewaltfreie Sprache, Streitigkeiten und konstruktive Klärungswege

1.3. Lebensfragen

1.3.1. Sinnsuche in Weltanschauungsangeboten (Esoterik, Sekten, Okkultismus)

1.4. Liebe und Sexualität

1.4.1. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden 2. Teil: Als Mann und Frau leben lernen: Konventionelle und untypische Rollenverteilungen in der Bibel

2. GOTT liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

Zum Auswendiglernen: Eph. 4,3-6

2.1. Ethik in Gemeinschaft

2.1.1. Der Dekalog (erster Teil): das Ruhetaggebot als soziale Errungenschaft

2.2. Christliche Identität

2.2.1. Geschichte und Selbstverständnis der Freikirchen (Fortsetzung): Wie ging und geht es einer Minderheit?

2.2.2. Freikirchliches Gemeindeverständnis (Ekklesiologie) 2. Teil: Delegieren und Leiten, Entscheidungsfindung und Hierarchiekritik

3. GOTT liebt diese Welt! Verantwortung für Seine Schöpfung

Zum Auswendiglernen: Gen. 1,27f.

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Globale Probleme zwischen Fernsehnachrichten und Bibellektüre: Wasser und andere Ressourcen (zB Wasseraufbereitung mit Moringa Oleifera in Ex. 15,22ff.)

3.2. Ethik für das Leben

3.2.1. Schutz des Lebens von Anfang an: Von der Zeugung bis zum Erwachsenen

4. GOTT liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

Zum Auswendiglernen: Röm. 3,22-24

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Die Bibel – Gottes Wort in Menschenhand: Was macht das Buch der Bücher einzigartig

4.1.2. Der biblische Kanon und die außerbiblischen Schriften

4.1.3. Die Geschichte der weltweiten Verbreitung der Bibel

4.2. Leben mit der Bibel

4.2.1. Altes Testament

4.2.1.1. Exodus und Landnahme (exemplarische Geschichten)

4.2.2. Neues Testament

4.2.2.1. Kreuz und Auferstehung in Evangelien und Briefen

4.2.3. Gott erfahren

4.2.3.1. Diverse Vorstellungen von Gott, und die Namen Gottes in der Bibel

4.2.4. Lebensbilder aus Pietismus, Aufklärung, Erweckungsbewegung

4.2.4.1. Francke, Zinzendorf, Matthias Claudius

4.2.4.2. John Wesley, John Bunyan (Pilgerreise), Roger Williams (Religionsfreiheit)

4.2.4.3. J.C.Blumhardt, H. Wichern, H.H. Grafe, J.G. Oncken

4.3. Spiritualität

4.3.1. Nachfolge: Leben in der Nähe Gottes

4.3.2. Vom Beginn des Lebens – theologische und ethische Aspekte

4.3.3. Erstes Hineinnehmen in die Gemeinde: Kindersegnung

4.4. Christentum und andere Religionen

4.4.1. Buddhismus

8. SCHULSTUFE

JAHRESTHEMA: SIEHE, ICH MACHE ALLES NEU!

1. GOTT ist Liebe – für mich! Identität entwickeln

Zum Auswendiglernen: Psalm 50,15

1.1. Entwicklung von Persönlichkeit und Selbstwertgefühl

1.1.1. Lebensziele und Lebensplanung – wie gehe ich vor?!

1.1.2. Nähe und Distanz: Grenzen setzen, sich öffnen, Erfahrungen reflektieren

1.2. Ethik

1.2.1. Mein eigenes Gewissen und die allgemeine Moral: was zählt mehr? Woher hole ich mir meine persönlichen Maßstäbe?

1.3. Lebensfragen

1.3.1. Facebook und Co: Soziale Netzwerke und ihre Wirkungen

1.4. Liebe und Sexualität

1.4.1. Eine altersgemäße und christlich orientierte Auseinandersetzung mit Freundschaft, Partnerschaft, Liebe, Selbstbestimmung, Fruchtbarkeit, etc.

2. GOTT liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

Zum Auswendiglernen: Gen. 50,20

2.1. Ethik in Gemeinschaft

2.1.1. Vergebung und Versöhnung: Biblische Modelle (ua. Joseph)

2.2. Christliche Identität

2.2.1. Geschichte und Selbstverständnis der Freikirchen (Fortsetzung): Ursprünge bei den Täufern, in Pietismus und Erweckungsbewegung

2.2.2. Freikirchliches Gemeindeverständnis (Ekklesiologie) 3. Teil: Der eine Leib weltweit und die Gemeinschaft der Heiligen?

2.2.3. Der Dialog mit den anderen Religionen

3. GOTT liebt diese Welt! Verantwortung für Seine Schöpfung

Zum Auswendiglernen: Röm. 8, 19-22

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Aktuelle bioethische Fragen: Machbarkeit und Selbstbegrenzung

3.1.2. Globale Probleme zwischen Fernsehnachrichten und Bibellektüre: Energiekrise und Klimawandel

3.2. Ethik für das Leben

3.2.1. Schutz des Lebens bis zum Ende: zweifelsfreie Sterbebegleitung

3.2.2. Palliativmedizin in christlicher Sicht

4. GOTT liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

Zum Auswendiglernen: Jes. 65,17

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Wirkungsgeschichte der Bibelauslegung

4.2. Leben mit der Bibel

4.2.1. Altes Testament

4.2.1.1. Prophetisches Reden und Handeln

4.2.2. Neues Testament

4.2.2.1. Jesus als Prophet

4.2.2.1. Deutung der antichristlichen Umwelt in der Offenbarung

4.2.3. Lebensbilder des 19. und 20. Jahrhunderts

4.2.3.1. Florence Nightingale

4.2.3.2. Dietrich Bonhoeffer und Franz Jägerstetter

4.2.3.3. Corrie Ten Boom

4.2.3.4. Martin Luther King

4.2.3.5. Charles Fox Parham und William J. Seymour

4.2.3.6. Smith Wigglesworth, Nikolaus Betschel und Klaus Korhonen

4.3. Spiritualität

4.3.1. Vom Ende des Lebens: Sterben, Abschied und Tod

4.3.2. Auferstehungshoffnung und Jenseitsvorstellungen

4.4. Christentum und andere Religionen

4.4.1. Hinduismus

4.4.2. Christenverfolgung in Vergangenheit und Gegenwart

Bundesrecht Lehrpläne - freikirchlicher Religionsunterricht an Pflichtschulen sowie mittleren und höheren Schulen

Der freikirchliche Religionsunterricht ist in erster Linie ein Dienst an den Schülerinnen und Schülern sowie an der Schule und somit an der Gesellschaft. Hier lernen die Teilnehmenden den christlichen Glauben freikirchlicher Prägung kennen und begründen. Mit Hilfe des gesellschaftsverändernden Anspruchs Jesu soll selbstverständlich Erachtetes in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft usw. in Frage gestellt und neue Lösungsansätze gesucht werden.

Glaubensüberzeugungen und ein sich daraus ergebender Lebensstil sind ein Angebot, das man wie ein Geschenk annehmen kann. Dieser Glaube ist immer wieder zu reflektieren, damit er weiterentwickelt werden kann. Dazu kann der Religionsunterricht einen wertvollen Beitrag leisten, indem sich Lernende und Lehrende gemeinsam auf den Weg begeben, neue Einsichten zu gewinnen. Die Bibel, die inhaltlich wichtigste Grundlage des freikirchlichen Religionsunterrichts, stellt eine unerlässliche Quelle der Glaubenserkenntnis dar.

Jeder Mensch macht sich zu verschiedenen Anlässen des Lebens Gedanken über existentielle Fragen, zum Beispiel nach dem Ursprung und dem möglichen Ziel und Sinn des Lebens oder nach dem Grund erfahrener Ungerechtigkeit, eigener Schuldfähigkeit und Unzulänglichkeit. Im Religionsunterricht wird den Teilnehmenden die Möglichkeit geboten, über Dinge zu sprechen, die sie unmittelbar betreffen. Dieses Sprechen beinhaltet die persönliche Betroffenheit sowie die gelebte Spiritualität. Auf diese Weise wird der Glaube lebendig.

Ein besonderes Charakteristikum des freikirchlichen Religionsunterrichts ist seine Identität durch Gemeinsames und Verbindendes, aber auch durch Unterschiedliches, das sich durch die Schwerpunkte der einzelnen Bünde der „Freikirchen in Österreich“ ergibt. Im Religionsunterricht wird diese Einheit in der Vielfalt reflektiert und die jungen Menschen werden mit ihrer jeweils eigenen Tradition vertraut. Gleichzeitig lernen sie, andere Traditionen kennen und wertzuschätzen. So werden sie auf einen umfassenden interkonfessionellen und interreligiösen Dialog vorbereitet.

Der freikirchliche Religionsunterricht erfüllt einen Teil des Bildungs- und Lehrauftrags der österreichischen Schule, indem er an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach den sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen mitwirkt (vgl. § 2 Schulorganisationsgesetz, BGBl. Nr. 242/1962). Er soll einen wesentlichen Beitrag zur Allgemein- und Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler, die didaktisch und methodisch in der Mitte des Unterrichts stehen, leisten. Die Schülerinnen und Schüler sollen – je nach Lernvoraussetzungen, spezifischen Bedürfnissen und religiösem Vorwissen sowie Glaubenserfahrungen – differenziert und individuell behandelt werden.

Der Religionsunterricht ist ein Bindeglied zwischen Elternhaus, Kirchengemeinde und Schule. Religion zu unterrichten bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit dem sich ändernden gesellschaftlichen Umfeld sowie mit Fragen der christlichen Identität und des Dialogs. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden auch zur Umsetzung des Gelernten in gelebter Spiritualität eingeladen.

Das reflektierende Reden über den Glauben soll befähigen, subjektiv Geglaubtes für sich und andere in Worte zu fassen sowie praktisch nach dem Prinzip der Nächstenliebe umzusetzen, um die Gesellschaft in einem positiven Sinn mitzuprägen.

1.3.1 Sprache und Kommunikation

Sprache ist das wichtigste menschliche Verständigungsmedium. Zentrale Grundvoraussetzung für gelingendes Sprechen sind Wertschätzung, Respekt und innere Achtsamkeit. Im freikirchlichen Religionsunterricht werden daher Kompetenzen wie Dialog und Kommunikation als Themen gelebter Spiritualität behandelt. Das reflektierende Reden über den Glauben soll befähigen, subjektiv Geglaubtes in Worte zu fassen und dies auch anderen weiterzuerzählen, um die Gesellschaft in einem positiven Sinn mitzuprägen.

1.3.2 Mensch und Gesellschaft

In seinem persönlichen Glauben ist der Mensch zwar alleine vor Gott. Auswirkungen von Gewissensentscheidungen und Handlungen betreffen aber immer auch Mitwelt und Umwelt. Die Erziehung zur Gemeinwohlkompetenz sowie der gelebte soziale Einsatz sind daher im freikirchlichen Religionsunterricht ein großes Anliegen.

1.3.3 Natur und Technik

Natur ist alles, worin und wodurch wir unser gegenwärtiges Leben entfalten. Natur ist aber auch Gabe des Schöpfers, der uns Menschen den Auftrag gegeben hat, Verantwortung zu übernehmen und zum Wohl der Umwelt und unserer Mitmenschen beizutragen. Technik ist Mittel und Methode, um die menschlichen Lebensbedingungen zu verbessern. Folgenabschätzung und Nachhaltigkeit sind die Prinzipien, mit denen sich jede verantwortungsvolle technische Forschung und Anwendung auseinandersetzen muss.

1.3.4 Gesundheit und Bewegung

Der christlichen Botschaft gemäß ist Jesus gekommen, damit die Menschen das Leben in Fülle haben können (Joh. 10,10). Einem ganzheitlich verstandenen Glaubensbegriff entspricht umfassendes Heil bzw. heil werden und Wohlergehen aller Menschen. Im freikirchlichen Religionsunterricht soll das Bewusstsein gestärkt werden, dass mit der eigenen körperlichen und seelischen Gesundheit dankbar und achtsam umzugehen ist.

1.3.5 Kreativität und Gestaltung

Die Welt in ihrer Schönheit ist Inspiration und Herausforderung für den Menschen, selbst kreativ tätig zu werden. Kreativ kann man im Nachahmen und vor allem im eigenständigen Gestalten sein. Für beides bietet der christliche Glaube, der von Gott als dem kreativen Schöpfer berichtet, Anregungen.

Im freikirchlichen Religionsunterricht werden neben fachlicher Kompetenz auch personale, soziale und Handlungskompetenz sowie Konfliktbewältigungs- und Friedenskompetenz vermittelt und ein Wertebewusstsein geschaffen. Er soll ein Gegenpol zu unserer leistungsorientierten Gesellschaft sein und besonders jene Kompetenzen fördern, die nicht funktional verwertet werden können.

Schwerpunktartig werden folgende Themenbereiche behandelt: Bibelkunde, Kirchengeschichte, Persönlichkeitsentwicklung, Ethik, Interreligiöses Lernen.

2.1.1 Personale Kompetenz

Das Vertrauen, von Gott geschaffen und geliebt zu sein, ermöglicht eine Haltung der Dankbarkeit und Zuversicht. Aus dieser Erfahrung heraus gelingt die Wertschätzung Anderer leichter. An personaler Kompetenz zuzunehmen bedeutet, dass man sich einerseits von Gottes Gnade abhängig weiß, da Gott das Wollen und das Gelingen schenkt. Andererseits ist man aber auch selbst bereit, soweit dies im Bereich der eigenen Möglichkeiten liegt, sich um ein tugendhaftes Leben zu bemühen. Zur Persönlichkeits- und Charakterentwicklung gehört auch, sich als Teil einer Kultur sowie einer Glaubenstradition zu verstehen, diese Zugehörigkeit zu reflektieren und seine eigene Position zu ermitteln.

(Beim Lehrstoff: Themenbereich Persönlichkeitsentwicklung)

2.1.2 Bibelkompetenz

Für den freikirchlichen Religionsunterricht charakteristisch ist der Glaube an die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus und durch die Bibel, das Wort Gottes. Diese soll kennengelernt und in Beziehung mit dem eigenen Leben sowie mit gesellschaftlichen Herausforderungen gebracht werden. Die Kenntnis davon, sowie ein kritischer Umgang mit verschiedenen Methoden der Exegese sind dafür unerlässlich.

(Beim Lehrstoff: Themenbereich Bibelkunde)

2.1.3 Glaubenskompetenz

Im Religionsunterricht soll darauf hingewiesen werden, dass der Mensch, der als Geschöpf Gottes besondere Würde besitzt und dem unveräußerliche Menschenrechte zukommen, zu einer persönlichen Beziehung mit Gott eingeladen ist. Diese Beziehung wird dem Menschen unabhängig von seinen Verdiensten und seiner Herkunft aus Gnade angeboten. Der Mensch kann seinem freien Willen entsprechend dieses Geschenk annehmen. An Gott zu glauben bedeutet, ihm zu vertrauen und dementsprechend sein Leben auszurichten. Dies zeigt sich auch in einem Lebensstil des Gebets, des Dialogs mit Gott und dem Wunsch nach geistlichem Wachstum und persönlicher Weiterentwicklung.

(Beim Lehrstoff: Themenbereiche Bibelkunde, Kirchengeschichte und Persönlichkeitsentwicklung)

2.1.4 Gewissenskompetenz

Der Glaube ist eine persönliche Entscheidung des Menschen, die sich in einer individuellen Erfahrung ausdrückt. Diese Erfahrung ist zu reflektieren, weshalb der Vernunft im freikirchlichen Religionsunterricht eine wichtige Rolle zukommt. Diese ist auch Voraussetzung für die Willensfreiheit des Menschen und damit verbundene Gewissensentscheidungen, die sich im konkreten Einsatz für die Einhaltung von Menschenrechten und auch in einem sachlich begründeten Einspruch äußern können. Glaubensüberzeugungen verdanken sich sowohl der persönlichen Erfahrung, als auch einer begründeten sowie nachvollziehbaren Überzeugung und drücken sich in einem hohen Maß an Eigenverantwortung aus. Da sich der persönliche Glaube immer in einem Prozess befindet, Veränderungen unterworfen ist und sich je nach Lebenssituation anders zeigt, geht es im freikirchlichen Religionsunterricht auch um die Auseinandersetzung mit der Dialektik von Vertrauen und Zweifeln. Auch die eigene Glaubwürdigkeit ist eine Frage, die sich immer wieder stellt.

(Beim Lehrstoff: Themenbereiche Kirchengeschichte, Ethik und Bibelkunde)

2.1.5 Soziale Kompetenz

Die Beziehung anderen Menschen gegenüber ist geprägt von Respekt, Wertschätzung und Nächstenliebe. Angesichts der Verschiedenheit der Menschen sollen besonders Chancengleichheit und gegenseitige Solidarität betont werden. Die Kenntnis anderer Traditionen und Überzeugungen ist dafür eine wichtige Grundvoraussetzung.

(Beim Lehrstoff: Themenbereiche Persönlichkeitsentwicklung, Ethik und Interreligiöses Lernen)

2.1.6 Gesellschaftspolitische Kompetenz

Der Religionsunterricht soll zu einer positiven Lebenseinstellung und zu Hoffnung ermutigen. Der Glaube soll vermittelt werden als von Gott geschenkte Offenbarung, die sich in Geschichte und Tradition entfaltet, sowie als Kontrast zur herrschenden Kultur und zur Gesellschaft. Als glaubender Mensch ist man zwar Teil der Kultur, hat aber auch den Anspruch, diese Kultur durch den Hinweis auf das gesellschaftspolitische Reformanliegen Jesu, wie es beispielsweise in der Bergpredigt gezeigt wird, herauszufordern und zu einer positiven Veränderung beizutragen. Das Verständnis der Menschenrechte, insbesondere Glaubens- und Gewissensfreiheit, ist für den freikirchlichen Religionsunterricht wesentlich und soll das Bewusstsein politischer Verantwortung wie auch demokratisches Denken fördern. Besonders der Hinweis auf die Verantwortung, einen nachhaltigen Lebensstil zu führen und künftige Generationen sowie die uns anvertraute Schöpfung mit zu berücksichtigen, wird im Religionsunterricht hervorgehoben. Damit hängt auch das Bekenntnis zur Unantastbarkeit des Lebens in all seinen Phasen zusammen. Der Glaube wird daher als Gabe, sowie als Aufgabe an den Menschen verstanden.

(Beim Lehrstoff: Themenbereich Ethik und Interreligiöses Lernen)

2.1.7 Gemeinwohlkompetenz

Der Glaube hat immer auch einen gemeinschaftlichen Aspekt, der sich in gemeinsamen Erfahrungen in Familie, Kirchengemeinde und Schulgemeinschaft auswirkt. In den sozialen Aufgaben des Glaubens wie Diakonie und Mission zeigt sich die Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Jeder Einsatz für Einzelinteressen muss immer auch das Gemeinwohl mitberücksichtigen.

(Beim Lehrstoff: Themenbereich Ethik)

Das zumindest europaweit Besondere an diesem Kompetenzmodell und den 14 Kompetenzen für die mündliche Reifeprüfung ist, dass sich alle Kirchen und Religionsgesellschaften, die in Österreich Religionsunterricht verantworten, darauf verständigt haben, welche Kompetenzbereiche und -dimensionen in den Blick genommen werden sowie welche Kompetenzen eine religiös gebildete Person auszeichnen.

Die zu erwerbenden Kompetenzen sind besonders in Hinblick auf die Reifeprüfung folgende

2.2.1 Wahrnehmungskompetenz

(Beim Lehrstoff: Themenbereiche Kirchengeschichte, Persönlichkeitsentwicklung und Interreligiöses Lernen)

2.2.2 Religiöse Sach- und Darstellungskompetenz

(Beim Lehrstoff: Themenbereiche Kirchengeschichte und Bibelkunde)

2.2.3 Interkulturelle und interreligiöse Kompetenz

(Beim Lehrstoff: Themenbereich Interreligiöses Lernen)

2.2.4 Ethische Deutungs- und Urteilskompetenz

(Beim Lehrstoff: Themenbereich Ethik)

2.2.5 Lebensweltliche Anwendungskompetenz

(Beim Lehrstoff: Themenbereich Bibelkunde, Persönlichkeitsentwicklung und Ethik)

Pro Semester werden jeweils zwei Themen aus demselben Themenbereich unterrichtet. Diese beiden Themen sind mit den Buchstaben A und B gekennzeichnet. Wenn der Unterricht in zwei Semesterwochenstunden gehalten wird, müssen beide Themen behandelt werden. Der Umfang der Inhalte dieses Lehrplans ist mit zwei Religionsunterricht pro Schulwoche angelegt. Kommt nur eine Stunde pro Woche zustande, ist der bzw. die Lehrende angehalten, einerseits alle Themenbereiche in die Jahresplanung aufzunehmen, andererseits klare Schwerpunkte zu setzen und dementsprechend die anderen Inhalte wegzulassen. Thema A stellt für das jeweilige Semester jedenfalls einen wesentlichen Bereich dar, der für den Notenabschluss relevant ist. Zusätzlich muss jeweils im Sommersemester ein Teil des Themenbereichs „Interreligiöses Lernen“ unterrichtet werden. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen wesentlichen Bereich, der für die Abschlussnote relevant ist. Er muss durchgenommen werden, unabhängig davon, ob der Unterricht in einer oder in zwei Semesterstunden gehalten wird. Beim Lehrstoff ist das entsprechende Thema mit dem Buchstaben C gekennzeichnet.

Die Themen bauen nicht aufeinander auf. Bei schulstufenübergreifenden Gruppen können die Schuljahre auch in unterschiedlicher Reihenfolge unterrichtet werden. Wichtig ist, dass jeder Schüler bzw. jede Schülerin im Verlauf von vier Schuljahren alle Themen unterrichtet bekommt, die als wesentliche Bereiche gekennzeichnet sind (Buchstaben A und C).

Zu jedem Thema werden Vorschläge für die Durchführung gemacht. Die Auswahl der Vorschläge obliegt der Lehrkraft. Dabei ist darauf zu achten, dass die Stoffmenge, die durchgenommen wird, für die Gruppe angemessen ist.

Zusätzlich zum Lehrstoff wird eine begleitende Lektüre biblischer Bücher empfohlen. Die Auswahl der Bücher obliegt der Lehrkraft.

In berufsbildenden höheren Schulen ist bei der Auswahl der Inhalte und deren Präsentation auf den Praxisbezug der Berufe zu achten.

In der 13. Schulstufe können Themen nach Wahl unterrichtet werden, die in früheren Schulstufen weggelassen wurden. Bei durchgehenden zwei Semesterwochenstunden, wenn keine Themen weggelassen wurden, können einzelne Themen vertieft werden. Die Auswahl der Themen obliegt der Lehrkraft.

Für den freikirchlichen Religionsunterricht in den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik sind die Themenbereiche für die 13. Schulstufe festgelegt. Diese Bereiche sind wesentlich und deshalb prüfungsrelevant. Die einzelnen aufgezählten Inhalte sind verpflichtend und nicht als Vorschlag zu verstehen. Bei stufenübergreifenden Gruppen kann der Lehrstoff dieser Schulstufe auch in einer anderen Schulstufe unterrichtet werden.

Für die Polytechnische Schulen und für die 9. Stufe der Sonderschule (Berufsvorbereitungsjahr) gilt der Lehrstoff der neunten Schulstufe.

3.5.1 Themenbereich Bibelkunde

A. Neues Testament.

Vorschläge zur Auswahl

B. Spiritualität und Leben mit der Bibel.

Vorschläge zum Inhalt

3.5.2 Themenbereich Persönlichkeitsentwicklung

A. Entwicklung von Persönlichkeit und Selbstwertgefühl.

Vorschläge zum Inhalt

B. Lebensfragen.

Vorschläge zum Inhalt

3.5.3 Themenbereich Interreligiöses Lernen

C. Religionskunde.

Vorschläge zum Inhalt

3.6.1 Themenbereich Kirchengeschichte

A. Reformation und Täufergeschichte.

Vorschläge zum Inhalt

B. Frühe Kirchengeschichte.

Vorschläge zum Inhalt

3.7.1 Themenbereich Ethik

A. Ethik für das Leben.

Vorschläge zum Inhalt

B. Bewahrung der Schöpfung.

Vorschläge zum Inhalt

3.7.2 Themenbereich Interreligiöses Lernen

C. Christliche Konfessionen.

Vorschläge zum Inhalt

3.8.1 Themenbereich Bibelkunde

A. Altes Testament.

Vorschläge zum Inhalt

B. Der biblische Kanon.

Vorschläge zum Inhalt

3.9.1 Themenbereich Persönlichkeitsentwicklung

A. Geschlechteridentität und Sexualität.

Vorschläge zum Inhalt

B. Medienkompetenz.

Vorschläge zum Inhalt

3.9.2 Themenbereich Interreligiöses Lernen

C. Ökumenischer Dialog.

Vorschläge zum Inhalt

3.10.1 Themenbereich Kirchengeschichte

A. Freikirchen in Österreich.

Vorschläge zum Inhalt

B. Kirchengeschichte seit der Aufklärung.

Vorschläge zum Inhalt

3.11.1 Themenbereich Ethik

A. Ethik in Gemeinschaft.

Vorschläge zum Inhalt

B. Diakonisches Engagement.

Vorschläge zum Inhalt

3.11.2 Themenbereich Interreligiöses Lernen

C. Das Christentum im Dialog mit anderen Religionen.

Vorschläge zum Inhalt

3.12.1 Themenbereich Interreligiöse Kompetenz

Verpflichtende Inhalte

3.13.1 Themenbereich Religiöse Entwicklung

Verpflichtende Inhalte

Fragen Sie sich, wie diese Gesetzesbestimmung auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Erlass zusammen mit Rechtsprechung, Kommentaren und verwandten Gesetzesbestimmungen in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →