Alkoholvortestgeräteverordnung
Inhaltsübersicht (6)
Gesetzestext (6 Artikel)
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Kurztitel
Alkoholvortestgeräteverordnung
Kundmachungsorgan
BGBl. II Nr. 404/2005
Typ
V
§/Artikel/Anlage
§ 0
Inkrafttretensdatum
15.12.2005
Index
90/01 Straßenverkehrsrecht
Langtitel
Verordnung der Bundesministerin für Inneres über die zur Atemalkoholüberprüfung geeigneten Geräte und die zu deren Handhabung zu ermächtigenden Organe der Straßenaufsicht (Alkoholvortestgeräteverordnung)
StF: BGBl. II Nr. 404/2005
Änderung
BGBl. II Nr. 238/2013
BGBl. II Nr. 101/2018
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 5a Abs. 3 der Straßenverkehrsordnung 1960 (StVO 1960), BGBl. Nr. 159, in der Fassung der 21. StVO-Novelle, BGBl. I Nr. 52/2005, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie verordnet
Schlagworte
e-rk3
BGBl. Nr. 159/1960
Zuletzt aktualisiert am
15.05.2018
Gesetzesnummer
20004442
Dokumentnummer
NOR30004840
§ 1. (1) Als Geräte, die geeignet sind, die Atemluft von Personen auf den Verdacht der Beeinträchtigung durch Alkohol zu überprüfen (§ 5 Abs. 2a StVO), werden folgende Geräte bestimmt
Gerätebezeichnungen
AlcoQuant6020
AlcoQuant6020plus
AlcoTrueP
Hersteller
EnviteC – Wismar GmbH
Bluepoint MEDICAL
GmbH Co. KG
(2) Der gerätespezifische Wert, ab dem auf das Vorliegen des Verdachts der Beeinträchtigung durch Alkohol im Sinne des § 5 Abs. 2a StVO geschlossen werden kann, wird mit 0,22 mg/l bestimmt.
§ 2. (1) Die Überprüfung der Atemluft auf den Verdacht der Beeinträchtigung durch Alkohol darf gemäß § 5 Abs. 2a StVO 1960 von
(2) Der Inhalt der Ermächtigung ist in einer dem Organ zu übergebenden Urkunde anzuführen. Die Organe gemäß Abs. 1 Z 2 sind verpflichtet, diese Urkunde auf Verlangen jener Person, deren Atemluft überprüft werden soll, bei der Amtshandlung vorzuweisen.
§ 3. Die für die Ermächtigung erforderliche Schulung hat sich
§ 4. Die Überprüfung der Atemluft auf den Verdacht der Beeinträchtigung durch Alkohol ist am Ort der Amtshandlung unter größtmöglicher Schonung des Ansehens des Probanden vorzunehmen.
§ 5. (1) Diese Verordnung tritt mit 15. Dezember 2005 in Kraft.
(2) § 1 Abs. 1 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 238/2013 tritt mit Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
(3) § 1 Abs. 1 und § 2 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 101/2018 treten mit Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.