Bezirksgerichte-Verordnung Tirol
Gesetzestext (4 Artikel)
Auf Grund des § 8 Abs. 5 lit. d des Übergangsgesetzes vom 1. Oktober 1920, BGBl. Nr. 368/1925, in der Fassung des Bundesverfassungsgesetzes BGBl. I Nr. 64/1997 und der Kundmachung BGBl. I Nr. 194/1999, wird mit Zustimmung der Tiroler Landesregierung verordnet
§ 1. Folgende in Tirol gelegene Bezirksgerichte werden zusammengelegt
Aufnehmende Bezirksgerichte
Hopfgarten
Kitzbühel
Matrei in Osttirol
Lienz
§ 2. In Tirol bestehen folgende Bezirksgerichte, deren Sprengel nachgenannte Gemeinden umfassen
Bezirksgericht
Gemeinden
1. Hall (in Tirol)
Absam, Ampass, Baumkirchen, Fritzens, Gnadenwald, Hall in Tirol, Kolsass, Kolsassberg, Mils, Rinn, Rum, Thaur, Tulfes, Volders, Wattenberg, Wattens.
2. Imst
Arzl im Pitztal, Imst, Imsterberg, Jerzens, Karres, Karrösten, Mils bei Imst, Nassereith, Sankt Leonhard im Pitztal, Tarrenz, Wenns.
3. Innsbruck
Aldrans, Axams, Birgitz, Ellbögen, Fulpmes, Götzens, Gries am Brenner, Gries im Sellrain, Grinzens, Gschnitz, Innsbruck, Kematen in Tirol, Lans, Leutasch, Matrei am Brenner, Mieders, Mühlbachl, Mutters, Natters, Navis, Neustift im Stubaital, Obernberg am Brenner, Patsch, Pfons, Reith bei Seefeld, Sankt Sigmund im Sellrain, Scharnitz, Schmirn, Schönberg im Stubaital, Seefeld in Tirol, Sellrain, Sistrans, Steinach am Brenner, Telfes im Stubai, Trins, Vals, Völs.
4. Kitzbühel
Aurach bei Kitzbühel, Brixen im Thale, Fieberbrunn, Going am Wilden Kaiser, Hochfilzen, Hopfgarten im Brixental, Itter, Jochberg, Kirchberg in Tirol, Kirchdorf in Tirol, Kitzbühel, Kössen, Oberndorf in Tirol, Reith bei Kitzbühel, Sankt Jakob in Haus, Sankt Johann in Tirol, Sankt Ulrich am Pillersee, Schwendt, Waidring, Westendorf.
5. Kufstein
Angath, Bad Häring, Ebbs, Ellmau, Erl, Kirchbichl, Kufstein, Langkampfen, Mariastein, Niederndorf, Niederndorferberg, Rettenschöss, Scheffau am Wilden Kaiser, Schwoich, Söll, Thiersee, Walchsee, Wörgl.
6. Landeck
Faggen, Fendels, Fiss, Fließ, Flirsch, Galtür, Grins, Ischgl, Kappl, Kaunerberg, Kaunertal, Kauns, Ladis, Landeck, Nauders, Pettneu am Arlberg, Pfunds, Pians, Prutz, Ried im Oberinntal, Sankt Anton am Arlberg, Schönwies, See, Serfaus, Spiss, Stanz bei Landeck, Strengen, Tobadill, Tösens, Zams.
7. Lienz
Abfaltersbach, Ainet, Amlach, Anras, Assling, Außervillgraten, Dölsach, Gaimberg, Heinfels, Hopfgarten in Deferregen, Innervillgraten, Iselsberg-Stronach, Kals am Großglockner, Kartitsch, Lavant, Leisach, Lienz, Matrei in Osttirol, Nikolsdorf, Nußdorf-Debant, Oberlienz, Obertilliach, Prägraten am Großvenediger, Sankt Jakob in Defereggen, Sankt Johann im Walde, Sankt Veit in Defereggen, Schlaiten, Sillian, Strassen, Thurn, Tristach, Untertilliach, Virgen.
8. Rattenberg
Alpbach, Angerberg, Brandenberg, Breitenbach am Inn, Brixlegg, Kramsach, Kundl, Münster, Radfeld, Rattenberg, Reith im Alpbachtal, Wildschönau.
9. Reutte
Bach, Berwang, Biberwier, Bichlbach, Breitenwang, Ehenbichl, Ehrwald, Elbigenalp, Elmen, Forchach, Grän, Gramais, Häselgehr, Heiterwang, Hinterhornbach, Höfen, Holzgau, Jungholz, Kaisers, Lechaschau, Lermoos, Musau, Namlos, Nesselwängle, Pfafflar, Pflach, Pinswang, Reutte, Schattwald, Stanzach, Steeg, Tannheim, Vils, Vorderhornbach, Wängle, Weißenbach am Lech, Zöblen.
10. Schwaz
Achenkirch, Bruck am Ziller, Buch bei Jenbach, Eben am Achensee, Gallzein, Jenbach, Pill, Schwaz, Stans, Steinberg am Rofan, Strass im Zillertal, Terfens, Vomp, Weer, Weerberg, Wiesing.
11. Silz
Haiming, Längenfeld, Mieming, Mötz, Obsteig, Ötz, Rietz, Roppen, Sautens, Silz, Sölden, Stams, Umhausen.
12. Telfs
Flaurling, Hatting, Inzing, Oberhofen im Inntal, Oberperfuss, Pettnau, Pfaffenhofen, Polling in Tirol, Ranggen, Telfs, Unterperfuss, Wildermieming, Zirl.
13. Zell am Ziller
Aschau im Zillertal, Brandberg, Finkenberg, Fügen, Fügenberg, Gerlos, Gerlosberg, Hainzenberg, Hart im Zillertal, Hippach, Kaltenbach, Mayrhofen, Ramsau im Zillertal, Ried im Zillertal, Rohrberg, Schlitters, Schwendau, Stumm, Stummerberg, Tux, Uderns, Zell am Ziller, Zellberg.
§ 3. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 2002 in Kraft.
(2) Die Verordnung der Bundesregierung über die Sprengel der in Tirol gelegenen Bezirksgerichte, BGBl. Nr. 77/1971, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. Nr. 87/1983, tritt mit Ablauf des 30. Juni 2002 außer Kraft.