Gemeindebediensteten-Überleitungsgesetz 2014
Inhaltsübersicht (51)
Gesetzestext (51 Artikel)
Burgenland
12.11.2014
Kärntner Wohnbeihilfeverordnung 2026
Oberösterreich
08.01.2019
Salzburger Mindestsicherungsgesetz; Teilaufhebung des § 13 durch den VfGH
Pflegeelterngeldverordnung 2025/2026
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Kurztitel
Spanische Hofreitschule-Gesetz
Kundmachungsorgan
BGBl. I Nr. 115/2000
Typ
BG
§/Artikel/Anlage
§ 0
Inkrafttretensdatum
25.11.2000
Index
31/04 Bundesbeteiligungen
Langtitel
Bundesgesetz, mit dem die Spanische Hofreitschule und das Bundesgestüt Piber rechtlich verselbständigt werden (Spanische Hofreitschule-Gesetz)
StF: BGBl. I Nr. 115/2000 (NR: GP XXI RV 282 AB 330 S. 40. BR: AB 6224 S. 669.)
Änderung
BGBl. I Nr. 113/2006 (NR: GP XXII RV 1410 AB 1549 S. 150. BR: AB 7584 S. 736.)
BGBl. I Nr. 58/2017 (NR: GP XXV RV 1456 AB 1568 S. 171. BR: 9748 AB 9754 S. 866.)
[CELEX-Nr.: 32009L0128, 32010L0075]
BGBl. I Nr. 152/2023 (NR: GP XXVII RV 2267 AB 2298 S. 239. BR: 11336 AB 11341 S. 960.)
BGBl. I Nr. 25/2025 (NR: GP XXVIII RV 69 und Zu 69 AB 100 S. 30. BR: 11643 AB 11645 S. 979.)
Präambel/Promulgationsklausel
Der Nationalrat hat beschlossen
Schlagworte
e-rk3
Deregulierungsgesetz 2006 – DRG 2006 (BGBl. I Nr. 113/2006),
Verwaltungsreformgesetz BMLFUW (BGBl. I Nr. 58/2017),
Budgetbegleitgesetz 2024 (BGBl. I Nr. 152/2023),
Budgetbegleitgesetz 2025 (BGBl. I Nr. 25/2025)
Zuletzt aktualisiert am
01.07.2025
Gesetzesnummer
20001003
Dokumentnummer
NOR30001073
Gemeinde
Ortsklasse
gemäß
§ 9 Abs. 1, 4 und 5 Oö. Tourismus-gesetz 2018
Adlwang
C
Aichkirchen
D
Aigen-Schlägl
A
Aistersheim
D
Alberndorf in der Riedmark
C
Alkoven
D
Allerheiligen im Mühlkreis
D
Allhaming
D
Altenberg bei Linz
D
Altenfelden
C
Altheim
C
Altmünster
A
Altschwendt
D
Ampflwang im Hausruckwald
A
Andorf
C
Andrichsfurt
D
Ansfelden
C
Antiesenhofen
D
Arbing
D
Arnreit
D
Aschach an der Donau
C
Aschach an der Steyr
D
Aspach
A
Asten
D
Attersee am Attersee
A
Attnang-Puchheim
C
Atzbach
D
Atzesberg
D
Auberg
D
Auerbach
D
Aurach am Hongar
D
Aurolzmünster
D
Bachmanning
D
Bad Goisern am Hallstättersee
A
Bad Hall
A
Bad Ischl
A
Bad Kreuzen
A
Bad Leonfelden
A
Bad Schallerbach
A
Bad Wimsbach-Neydharting
B
Bad Zell
A
Baumgartenberg
D
Berg im Attergau
A
Braunau am Inn
B
Brunnenthal
D
Buchkirchen
D
Burgkirchen
D
Desselbrunn
D
Diersbach
D
Dietach
C
Dimbach
D
Dorf an der Pram
D
Ebensee am Traunsee
B
Eberschwang
D
Eberstalzell
D
Edlbach
A
Edt bei Lambach
D
Eferding
C
Eggelsberg
C
Eggendorf im Traunkreis
D
Eggerding
D
Eidenberg
C
Eitzing
D
Engelhartszell an der Donau
B
Engerwitzdorf
D
Enns
B
Enzenkirchen
D
Eschenau im Hausruckkreis
D
Esternberg
D
Feldkirchen an der Donau
B
Feldkirchen bei Mattighofen
D
Fischlham
D
Fornach
D
Fraham
D
Frankenburg am Hausruck
C
Frankenmarkt
C
Franking
A
Freinberg
C
Freistadt
B
Gaflenz
C
Gallneukirchen
C
Gallspach
A
Gampern
D
Garsten
D
Gaspoltshofen
D
Geboltskirchen
B
Geiersberg
D
Geinberg
A
Geretsberg
D
Gilgenberg am Weilhart
D
Gmunden
A
Goldwörth
D
Gosau
A
Gramastetten
D
Grein
B
Grieskirchen
C
Großraming
B
Grünau im Almtal
A
Grünbach
C
Grünburg
C
Gschwandt
D
Gunskirchen
D
Gurten
D
Gutau
C
Haag am Hausruck
B
Hagenberg im Mühlkreis
C
Haibach im Mühlkreis
D
Haibach ob der Donau
A
Haigermoos
C
Hallstatt
A
Handenberg
D
Hargelsberg
D
Hartkirchen
D
Haslach an der Mühl
B
Heiligenberg
D
Helfenberg
C
Hellmonsödt
D
Helpfau-Uttendorf
C
Herzogsdorf
D
Hinterstoder
A
Hinzenbach
D
Hirschbach im Mühlkreis
C
Hochburg-Ach
C
Hofkirchen an der Trattnach
D
Hofkirchen im Mühlkreis
C
Hofkirchen im Traunkreis
D
Hohenzell
D
Höhnhart
C
Holzhausen
D
Hörbich
D
Hörsching
D
Innerschwand am Mondsee
A
Inzersdorf im Kremstal
C
Jeging
D
Julbach
C
Kallham
D
Kaltenberg
B
Katsdorf
D
Kefermarkt
C
Kematen am Innbach
D
Kematen an der Krems
D
Kirchberg bei Mattighofen
C
Kirchberg ob der Donau
C
Kirchberg-Thening
D
Kirchdorf am Inn
C
Kirchdorf an der Krems
C
Kirchham
D
Kirchheim im Innkreis
B
Kirchschlag bei Linz
B
Klaffer am Hochficht
A
Klam
D
Klaus an der Pyhrnbahn
A
Kleinzell im Mühlkreis
C
Kollerschlag
C
Königswiesen
C
Kopfing im Innkreis
B
Kremsmünster
C
Krenglbach
D
Kronstorf
C
Laakirchen
C
Lambach
D
Lambrechten
D
Langenstein
D
Lasberg
C
Laussa
B
Lembach im Mühlkreis
B
Lengau
C
Lenzing
D
Leonding
D
Leopoldschlag
C
Lichtenau im Mühlkreis
C
Lichtenberg
D
Liebenau
B
Linz
St
Lochen am See
C
Lohnsburg am Kobernaußerwald
C
Losenstein
A
Luftenberg an der Donau
D
Manning
D
Marchtrenk
D
Maria Neustift
C
Maria Schmolln
C
Mattighofen
C
Mauerkirchen
D
Mauthausen
C
Mayrhof
D
Meggenhofen
D
Mehrnbach
D
Mettmach
C
Michaelnbach
D
Micheldorf in Oberösterreich
C
Mining
C
Mitterkirchen im Machland
C
Molln
C
Mondsee
A
Moosbach
D
Moosdorf
D
Mörschwang
D
Mühlheim am Inn
C
Munderfing
C
Münzbach
D
Münzkirchen
D
Naarn im Machlande
C
Natternbach
C
Nebelberg
C
Neufelden
B
Neuhofen an der Krems
D
Neuhofen im Innkreis
D
Neukirchen am Walde
D
Neukirchen an der Enknach
D
Neukirchen an der Vöckla
C
Neukirchen bei Lambach
D
Neumarkt im Hausruckkreis
D
Neumarkt im Mühlkreis
C
Neustift im Mühlkreis
B
Niederkappel
C
Niederneukirchen
D
Niederthalheim
D
Niederwaldkirchen
D
Nußbach
D
Nußdorf am Attersee
A
Oberhofen am Irrsee
C
Oberkappel
C
Obernberg am Inn
B
Oberndorf bei Schwanenstadt
D
Oberneukirchen
C
Oberschlierbach
D
Obertraun
A
Oberwang
C
Oepping
D
Offenhausen
D
Oftering
D
Ohlsdorf
D
Ort im Innkreis
C
Ostermiething
D
Ottenschlag im Mühlkreis
C
Ottensheim
C
Ottnang am Hausruck
D
Pabneukirchen
C
Palting
C
Pasching
D
Pattigham
D
Peilstein im Mühlviertel
C
Pennewang
D
Perg
C
Perwang am Grabensee
C
Peterskirchen
D
Pettenbach
C
Peuerbach
D
Pfaffing
D
Pfaffstätt
D
Pfarrkirchen bei Bad Hall
C
Pfarrkirchen im Mühlkreis
C
Piberbach
D
Pichl bei Wels
D
Pierbach
C
Pilsbach
D
Pinsdorf
D
Pischelsdorf am Engelbach
D
Pitzenberg
D
Pollham
D
Polling im Innkreis
D
Pöndorf
D
Pötting
D
Pram
D
Prambachkirchen
D
Pramet
C
Pregarten
C
Puchenau
D
Puchkirchen am Trattberg
D
Pucking
D
Pühret
D
Pupping
C
Putzleinsdorf
D
Raab
D
Rainbach im Innkreis
D
Rainbach im Mühlkreis
C
Rechberg
A
Redleiten
D
Redlham
D
Regau
D
Reichenau im Mühlkreis
C
Reichenthal
D
Reichersberg
C
Reichraming
C
Ried im Innkreis
B
Ried im Traunkreis
D
Ried in der Riedmark
D
Riedau
D
Rohr im Kremstal
D
Rohrbach-Berg
C
Roitham
D
Rosenau am Hengstpaß
B
Roßbach
C
Roßleithen
A
Rottenbach
B
Rüstorf
D
Rutzenham
D
Sandl
C
Sarleinsbach
C
Sattledt
B
Saxen
D
Schalchen
D
Schardenberg
D
Schärding
A
Scharnstein
B
Scharten
D
Schenkenfelden
D
Schiedlberg
D
Schildorn
D
Schlatt
D
Schleißheim
D
Schlierbach
B
Schlüßlberg
D
Schönau im Mühlkreis
C
Schörfling am Attersee
C
Schwand im Innkreis
D
Schwanenstadt
C
Schwarzenberg am Böhmerwald
A
Schwertberg
C
Seewalchen am Attersee
B
Senftenbach
D
Sierning
D
Sigharting
D
Sipbachzell
D
Sonnberg im Mühlkreis
D
Spital am Pyhrn
A
St. Aegidi
D
St. Agatha
B
St. Florian
C
St. Florian am Inn
D
St. Georgen am Fillmannsbach
D
St. Georgen am Walde
C
St. Georgen an der Gusen
D
St. Georgen bei Grieskirchen
D
St. Georgen bei Obernberg am Inn
D
St. Georgen im Attergau
A
St. Gotthard im Mühlkreis
D
St. Johann am Walde
D
St. Johann am Wimberg
C
St. Konrad
C
St. Leonhard bei Freistadt
C
St. Lorenz
A
St. Marien
D
St. Marienkirchen am Hausruck
D
St. Marienkirchen an der Polsenz
D
St. Marienkirchen bei Schärding
D
St. Martin im Innkreis
D
St. Martin im Mühlkreis
C
St. Nikola an der Donau
C
St. Oswald bei Freistadt
C
St. Oswald bei Haslach
C
St. Pankraz
C
St. Pantaleon
C
St. Peter am Hart
C
St. Peter am Wimberg
D
St. Radegund
C
St. Roman
D
St. Stefan - Afiesl
A
St. Thomas
D
St. Thomas am Blasenstein
C
St. Ulrich bei Steyr
C
St. Ulrich im Mühlkreis
C
St. Veit im Innkreis
C
St. Veit im Mühlkreis
D
St. Willibald
D
St. Wolfgang im Salzkammergut
A
Stadl-Paura
D
Steegen
D
Steinbach am Attersee
A
Steinbach am Ziehberg
D
Steinbach an der Steyr
C
Steinerkirchen an der Traun
D
Steinhaus
D
Steyr
St
Steyregg
C
Straß im Attergau
A
Stroheim
D
Suben
D
Taiskirchen im Innkreis
D
Tarsdorf
D
Taufkirchen an der Pram
D
Taufkirchen an der Trattnach
D
Ternberg
B
Thalheim bei Wels
D
Tiefgraben
A
Timelkam
D
Tollet
D
Tragwein
C
Traun
D
Traunkirchen
A
Treubach
C
Tumeltsham
D
Überackern
D
Ulrichsberg
A
Ungenach
D
Unterach am Attersee
A
Unterweißenbach
B
Unterweitersdorf
D
Utzenaich
D
Vichtenstein
B
Vöcklabruck
B
Vöcklamarkt
C
Vorchdorf
C
Vorderstoder
A
Vorderweißenbach
A
Waizenkirchen
D
Waldburg
C
Waldhausen im Strudengau
C
Walding
D
Waldkirchen am Wesen
B
Waldneukirchen
D
Waldzell
C
Wallern an der Trattnach
C
Wartberg an der Krems
D
Wartberg ob der Aist
D
Weibern
D
Weilbach
D
Weißenkirchen im Attergau
D
Weißkirchen an der Traun
D
Weitersfelden
C
Wels
St
Wendling
D
Weng im Innkreis
C
Wernstein am Inn
C
Weyer
B
Weyregg am Attersee
A
Wilhering
C
Windhaag bei Freistadt
C
Windhaag bei Perg
C
Windischgarsten
A
Wippenham
D
Wolfern
D
Wolfsegg am Hausruck
C
Zell am Moos
A
Zell am Pettenfirst
C
Zell an der Pram
D
Zwettl an der Rodl
D
KG Nr.
Katastralgemeinde
EZ
KG Nr.
Katastralgemeinde
EZ
63350
Piberegg
73
22026
Puchberg bei Randegg
33
63349
Piber
1
22026
Puchberg bei Randegg
58
63349
Piber
6
22026
Puchberg bei Randegg
110
63349
Piber
9
03334
Zell Arzberg
65
63349
Piber
24
03334
Zell Arzberg
81
63349
Piber
43
03327
St. Leonhard am Walde
147
63349
Piber
51
03327
St. Leonhard am Walde
219
63349
Piber
54
03327
St. Leonhard am Walde
269
63349
Piber
56
03301
Allhartsberg
153
63349
Piber
57
03301
Allhartsberg
561
63349
Piber
59
03023
Mauer bei Amstetten
22
63349
Piber
81
03023
Mauer bei Amstetten
1488
63349
Piber
221
03023
Mauer bei Amstetten
1722
63330
Kohlschwarz
55
03020
Kornberg
143
63330
Kohlschwarz
89
03020
Kornberg
146
63330
Kohlschwarz
92
03020
Kornberg
161
63314
Gradenberg
362
03015
Hausmening
20
22033
Steinholz
2
03015
Hausmening
56
22033
Steinholz
3
03015
Hausmening
768
22026
Puchberg bei Randegg
29
03002
Amesleithen
170
(1) Personen, die am 31. Dezember 2014 in einem Dienstverhältnis zu einer Gemeinde, einem Gemeindeverband, einer Verwaltungsgemeinschaft oder einer Stadt mit eigenem Statut standen und auf die der II. Teil oder § 39 des Gemeindebedienstetengesetzes 1971, LGBl. Nr. 13/1972, anzuwenden ist (im Folgenden als „Gemeindevertragsbedienstete“ bezeichnet), mit Ausnahme der in § 1 Abs. 2 Bgld. GemBG 2014 angeführten Personen, können eine schriftliche Erklärung abgeben, wonach sich ihr Dienstverhältnis nach dem Burgenländischen Gemeindebedienstetengesetz 2014 - Bgld. GemBG 2014 bestimmen soll.
(2) Die Erklärung kann bis spätestens 30. Juni 2015 abgegeben werden; sie wird jeweils mit dem auf die Abgabe der Erklärung folgenden Monatsersten, wird die Erklärung an einem Monatsersten abgegeben, mit diesem Tag wirksam. Die Erklärung kann nicht widerrufen werden.
(3) Mit der Wirksamkeit der Erklärung ist das Bgld. GemBG 2014 anzuwenden. Die Ausübung des Optionsrechts bewirkt keine Beendigung des bisherigen und Begründung eines neuen Dienstverhältnisses, sondern lediglich eine inhaltliche Änderung des bestehenden Dienstverhältnisses. Den optierenden Gemeindevertragsbediensteten ist ein schriftlicher Nachtrag zum geltenden Dienstvertrag auszufolgen.
(4) Ergibt sich auf Grund der Bestimmungen des Bgld. GemBG 2014 eine Änderung der dienst- und besoldungsrechtlichen Stellung der optierenden Gemeindebediensteten, dann ist diese von Amts wegen durchzuführen.
Die zumutbaren Wohn- und Betriebskosten betragen bei einem monatlichen Einkommen
Die Gemeinden des Landes Oberösterreich werden in die Ortsklassen A, B, C und D sowie Statutarstadt entsprechend der Anlage eingestuft.
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 10. Dezember 2015, G 364/2015 u G 544-548/2015-7, die Wortfolge „oder auf Grund einer gerichtlichen Weisung in einer therapeutischen Wohneinrichtung“ in § 13 Abs 1 des Salzburger Mindestsicherungsgesetzes, LGBl Nr 63/2010, in der Fassung des Gesetzes LGBl Nr 57/2012, als verfassungswidrig aufgehoben. Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
(1) Pflegepersonen und Personen, die Minderjährige oder junge Erwachsene im Rahmen einer sozialpädagogischen Pflegestelle oder als Bereitschaftspflegerinnen betreuen, haben zur Erleichterung der mit der Pflege verbundenen Lasten gegenüber dem Land Tirol Anspruch auf Pflegeelterngeld. Bei der erstmaligen Übernahme eines minderjährigen Pflegekindes besteht darüber hinaus gegenüber dem Land Tirol ein Anspruch auf Gewährung eines Ausstattungsbetrages.
(2) Das Pflegeelterngeld besteht aus dem Unterhalt (für die materiellen Bedürfnisse des Pflegekindes) und dem Erziehungsgeld (für die Mühewaltung).
§ 1. Zur dauerhaften Erhaltung und traditionsgemäßen Zucht der Pferderasse „Lipizzaner“, zur Erhaltung der Tradition und der Hohen Schule der klassischen Reitkunst, zur traditionsgemäßen Nutzung der betreffenden Teile der Hofburg und des Bundesgestütes Piber und damit zur Wahrung des öffentlichen Interesses am dadurch repräsentierten österreichischen und internationalen Kulturgut wird eine Gesellschaft öffentlichen Rechts mit dem Firmenwortlaut Spanische Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber errichtet (Anm. 1). Die Gesellschaft entsteht unter Ausschluss des § 2 Abs. 1 des Gesetzes vom 6. März 1906 über Gesellschaften mit beschränkter Haftung, RGBl. Nr. 58/1906, mit 1. Jänner 2001. Auf diese Gesellschaft sind die Bestimmungen des genannten Gesetzes anzuwenden, soweit im Folgenden nicht anderes bestimmt ist. Die Gesellschaft ist unverzüglich von der Geschäftsführung zur Eintragung in das Firmenbuch anzumelden und vom Gericht in das Firmenbuch einzutragen. Die Gesellschaft hat das Recht, auch die Kurzbezeichnungen „Spanische Hofreitschule“ und „Lipizzanergestüt Piber“ zu führen.“ Soweit in diesem Gesetz die in § 4 des Gesetzes vom 6. März 1906 über Gesellschaften mit beschränkter Haftung, RGBl. Nr. 58/1906, geforderten Angaben nicht enthalten sind, sind diese in die Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft aufzunehmen. Sofern der Zusammenhang mit dem Bundesgestüt Piber nicht gegeben ist, hat die Gesellschaft das Recht, die Kurzbezeichnung „Spanische Hofreitschule“ zu führen. Die Gesellschaftsanteile haben zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes zu verbleiben. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen, so auch zur Gründung von Tochtergesellschaften und zum Erwerb von Beteiligungen.
_________________
(Anm. 1: Art. 18 Z 1 der Novelle BGBl. I Nr. 58/2017 lautet: „In § 1 wird die Wortfolge „mit dem Firmenwortlaut Spanische Hofreitschule – Bundesgestüt Piber errichtet“ durch die Wortfolge „mit dem Firmenwortlaut Spanische Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber errichtet“ ersetzt.“. Die zu ersetzende Wortfolge lautet richtig: „mit dem Firmenwortlaut „Spanische Hofreitschule – Bundesgestüt Piber“„.
Ölbild, Lippiza alt, 1779; Ölbild, Prestranegg, alt; Ölbild, Pferde in Australien, Edkins 1977; Ölbild, Lippiza 1858; Ölbild, Kladrub 1858; Ölbild, Prestranegg, 1858; Ölbild, Morgenarbeit, Lang; Ölbild, Stutenherde in Lippiza, Blaas; Ölbild, Portraits, unbekannt; Ölbild, Portraits, unbekannt; Ölbild, Pferdebilder, alt, unbekannt; Ölbild, Ausritt zur Jagd; Ölbild, Pferdebild, Motloch 1883, 1883; Ölbild, Pferdebild, Rezling 1894; Ölbild, Pferdebild, nicht signiert; Ölbild, Pferdebild Motloch; Kupferstiche Riedinger Johann Ellas, Neue Reitschule, vorstellend einen vollkommenen Reiter in allen Lectionen, Augsburg 1734, Neudruck um 1880; Kupferstiche „Karoussel“; Kupferstich, „Hochzeit in der Reitschule“; Lithographie „Weyrother“; Drucke nach Gemälden von Heicke; Lithographie v. Kriehuber „Generalmajor v. Brudermann“; Bild „Polnischer Reiter“ Jozef Brandt; Aquarelle berühmter Hengste, Philebrunn.
Augarten Reiter, Levade, rote Uniform; Augarten Reiter, Pirouette, rote Uniform; Augarten Reiter, Courbette, rote Uniform; Augarten Reiter, Piaffe, braune Uniform.
Folgende Kunstwerke oder Kunstgegenstände der Inventar-Kontenblätter mit den Kennzahlen 211, 211-02, 821-01 und 921-01
Kennzahl
Wagenbestand
Inventarnummer
211
Viktoria, Nesselsdorfer Wagenfabrik
211/1955/1
211
Landauer, vis-a-vis halboffener, eleganter Wagen
211/1955/2
211
Landaulette Coupe Stadtwagen, Lohner, schwarz
211/1955/3
211
Herrschaftsschlitten mit Klappsitz vis-a-vis
211/1955/4
211
Bäuerlicher Schlitten, Naturholz
211/1955/5
211
Schlitten mit vis-a-vis Sitzbank in Naturholz
211/1955/6
211
Selbstfahrer Kutschierwagen
211/1955/7
211
Landauer braun, viersitzig
211/1955/8
211
Ungarischer Jagdwagen in Naturholz
211/1955/9
211
zweirädriger Kutschierwagen schwarz
211/1955/10
211
Herrschaftsschlitten, schwarz, viersitzig
211/1955/11
211-02
Großer Einfahrwagen
211-02/1997/2
211-02
Großer Einfahrwagen
211-02/1997/16
211-02
Großer Einfahrwagen
211-02/1997/17
211-02
Gig
211-02/1997/18
821-01
Schlitten
821-01/1999/1
821-01
Schlitten
821-01/1999/2
821-01
Parkwagen
821-01/1999/4
821-01
Kleiner Kutschierwagen
821-01/1999/5
821-01
Glas-Landauer
821-01/1999/6
821-01
Phaeton
821-01/1999/7
821-01
Char a bancs
821-01/1999/8
821-01
Victoria mittlerer Größe
821-01/1999/9
821-01
Vis-a-vis
821-01/1999/10
821-01
Großer Einfahrwagen in Art einer englischen Break
821-01/1999/11
821-01
Jagdwagen
821-01/1999/12
821-01
Großer Einfahrwagen in Art einer englischen Break
821-01/1999/13
821-01
Großer Kutschierwagen
821-01/1999/14
821-01
Kutschierwagen
821-01/1999/15
821-01
Phaeton
821-01/1999/16
921-01
Kutschierwagen des Kronprinzen Rudolf
921-01/1999
(1) Haben Gemeindevertragsbedienstete, die in das Bgld. GemBG 2014 übergeleitet werden, mit Ablauf des 31. Dezember 2014 eine Gesamtdienstzeit aufgewiesen, die der Länge der Ausbildungsphase für ihre Entlohnungsgruppe entspricht, sind sie hinsichtlich der Besoldung im neuen Schema so zu behandeln, als hätten sie die nach §§ 15 und 16 in Verbindung mit § 154 Bgld. GemBG 2014 für ihre Verwendung in Betracht kommende Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Eine allenfalls dienstvertraglich eingegangene Verpflichtung zur Ablegung einer Dienstprüfung wird dadurch nicht berührt.
(2) Die Dienstgeberin oder der Dienstgeber hat den übergeleiteten, von Abs. 1 nicht erfassten Gemeindevertragsbediensteten, deren laufendes Dienstverhältnis schon am 31. Dezember 2014 bestanden hat und die noch keine nach §§ 15 und 16 in Verbindung mit § 154 Bgld. GemBG 2014 in Betracht kommende Ausbildung aufweisen, die Ausbildung so rechtzeitig anzubieten, dass sie diese innerhalb von zwei Jahren nach Wirksamwerden der Überleitung abschließen können. Wird die Ausbildung innerhalb dieses Zeitraums abgeschlossen oder bietet die Dienstgeberin oder der Dienstgeber die Ausbildung den Gemeindevertragsbediensteten nicht so rechtzeitig an, dass sie sie innerhalb dieses Zeitraums abschließen können, gilt die Ausbildungsphase abweichend von § 60 Abs. 4 Bgld. GemBG 2014 als mit dem Tag vollendet, der sich aus § 60 Abs. 2 Bgld. GemBG 2014 ergibt, frühestens aber mit dem Tag der Wirksamkeit der Überleitung.
Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2026 in Kraft.
Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2019 in Kraft. (Anm: LGBl.Nr. 118/2023)
Unterhalt und Erziehungsgeld werden für Pflegepersonen für jedes Pflegekind wie folgt festgesetzt
Unterhalt:340,00 Euro
Erziehungsgeld:348,50 Euro
Summe:688,50 Euro
Unterhalt:340,00 Euro
Erziehungsgeld:348,50 Euro
Summe:688,50 Euro
Unterhalt:430,00 Euro
Erziehungsgeld:348,50 Euro
Summe:778,50 Euro
Unterhalt:530,00 Euro
Erziehungsgeld:348,50 Euro
Summe:878,50 Euro
Unterhalt:660,00 Euro
Erziehungsgeld:348,50 Euro
Summe:1.008,50 Euro
Unterhalt:660,00 Euro
Erziehungsgeld:348,50 Euro
Summe:1.008,50 Euro
§ 2. (1) Die Gesellschaft hat folgende im öffentlichen Interesse gelegene Aufgaben
(2) Durch die Tätigkeit der Spanischen Hofreitschule und des Bundesgestütes Piber (Spanische Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber (Anm. 1)) wird die ununterbrochene Tradition der Lipizzanerzucht und der Hohen Schule gewahrt. Das Bundesgestüt Piber ist die Zuchtorganisation, die das Zuchtbuch über den Ursprung der Rasse Lipizzaner führt.
(3) Wenn es zur Erreichung des in § 1 angeführten Ziels erforderlich ist, kann der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, und zwar, soweit finanzielle Angelegenheiten des Bundes betroffen sind, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen, durch Verordnung der Gesellschaft weitere Aufgaben übertragen.
(Anm.: Abs. 4 aufgehoben durch Art. 18 Z 5, BGBl. I Nr. 58/2017)
_________________
(Anm. 1: Art. 18 Z 4 der Novelle BGBl. I Nr. 58/2017 lautet: „In § 2 Abs. 2 wird der Klammerausdruck „Spanische Hofreitschule – Bundesgestüt Piber“ durch den Klammerausdruck „Spanische Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber“ ersetzt.“. Die zu ersetzende Wortfolge lautet richtig: „„Spanische Hofreitschule – Bundesgestüt Piber“„.
Raum Nr. 1)
Bezeichnung
Raum Nr. 1)
Bezeichnung
U 105
Keller
U 116
AR
U 106
Keller
U 117
WC
U 107
Keller
U 118
WC
U 108
Keller
U 119
Gang
U 109
Keller
U 120
WC
U 110
Futtersilo
U 121
Lager
U 1003
Gang
U 122
Lager
U 113
VR
U 201
Keller
U 114
Ausstellungsr.
U 202
Keller
U 115
Gang
U 203
Keller
Raum Nr. 2)
Bezeichnung
Raum Nr. 2)
Bezeichnung
EG 000
Hof
EG 16
Vorraum
EG 001
Gang
EG 17
Sattelkammer
EG 01
Vorraum
EG 18
Lager
EG 01a
WR
EG 19
Stallungen
EG 02
Werkstatt
EG 20
Sattelkammer
EG 02a
Vorraum
EG 21
Vorraum
EG 02b
WC
EG 21a
WC
EG 03
Werkstatt
EG 22
Stallungen
EG 04
Sattelkammer
EG 23
Teeküche
EG 05
Vorraum
EG 24
Stallungen
EG 05a
WC
EG 25a
Futterkammer
EG 05b
Waschraum
EG 25
Lager
EG 06
Stallungen
EG 26
AR
EG 07
Stallungen
EG 27
Vorraum
EG 08
Futterkammer
EG 27a
AR
EG 09
AR
EG 27b
WC
EG 10
Lager
EG 28b
Lager
EG 11
Werkstatt
EG 29
Lager
EG 12
Vorraum
EG 30
Lager
EG 13
Stallmeister
EG 31
Lager
EG 14
Stallungen
EG 32
Apotheke
EG 15
Vorraum
Raum Nr. 3)
Bezeichnung
Raum Nr. 3)
Bezeichnung
1001
Gang
123
Vorraum
1002
Gang
124
Magazin
1003
Gang
125
Vorraum
1004
Gang
125a
WC
1005
Gang
125b
Vorraum
1006
Gang
125c
Vorraum
101
Unterkunft
125d
WC
102
Unterkunft
126
Bibliothek
103
Unterkunft
127
Zimmer
104
Unterkunft
128
Vorraum
105
Unterkunft
129
Vortragssaal
106
Garderobe
130
Zimmer
107
Unterkunft
131
Zimmer
108
Unterkunft
132
Zimmer
109a
WC
133
Zimmer
109b
WC
134
Zimmer
109
Vorraum
135
Lager
110
Waschraum
136
Lager
111
Küche
137
Vorraum
112
Zimmer
137a
AR
113
Zimmer
137b
WC
114
Zimmer
138
Büro
115
Vorraum
139
Büro
115a
WC
140
Vorraum
116
Küche
140a
Vorraum
116a
Bad
140b
WC
117
Zimmer
141
Büro
118
Zimmer
141a
Windfang
119
Vorraum
142
Büro
119a
WC
143
Büro
119b
Bad
144
Vorraum
120
Zimmer
144a
WC
121
Vorraum
1007
Arkaden
122
Magazin
Raum Nr. 4)
Bezeichnung
Raum Nr. 4)
Bezeichnung
EG 25
Garderobe
EG 46
Vorraum
EG 26
AR
EG 47
WC-Gruppe
EG 37
Küche
EG 48
WC-Gruppe
EG 38
Archiv
EG 49
Lichthof
EG 39
Büro
EG 50
Büro
EG 40
Büro
EG 51
Büro
EG 41
Büro
EG 52
Gang
EG 42
Gang
EG 53
Bad
EG 43
Büro
EG 54
Büro
EG 44
Gang
EG 55
Büro
EG 45
Gang
EG 56
Büro
Raum Nr. 5)
Bezeichnung
Raum Nr. 5)
Bezeichnung
401
Vorr.
408
Zimmer
402
Küche
409
Zimmer
403
Zimmer
410
Zimmer
404
AR
411
Zimmer
405
Zimmer
412
VR
406
Zimmer
413
VR
407
Zimmer
414
Bad/WC
_____________________
1) Raumnummern gemäß Raumbestands- und Belegungsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Stallburg, 1. KELLERGESCHOSS, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.093, Objekt 001, Gesch. UG01, Raumbestands- und Belegungsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Stallburg, 2. KELLERGESCHOSS, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.093, Objekt 001, Gesch. UG02.
2) Raumnummern gemäß Bestandsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Stallburg, ERDGESCHOSS, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.093, Objekt 001, Gesch. EG.
3) Raumnummern gemäß Bestandsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Stallburg, 1. OBERGESCHOSS, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.093, Objekt 001, Gesch. OG01.
4) Raumnummern gemäß Bestandsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Reichskanzlei-/Michaelertrakt, ERDGESCHOSS, GZ 6745A/99.
5) Raumnummern gemäß Raumbuch der Burghauptmannschaft in Wien, Reichskanzlei/Michaelertrakt-MZ.
6) Gemäß Bestandsplan der BHiW, Hofburg, Winterreitschule, ERDGESCHOSS, GZ 6745A/99, Bestandsplan der BHiW, Hofburg, Winterreitschule, 1. GALERIE, GZ 6745A/99, Bestandsplan der BHiW, Hofburg, Winterreitschule, 2. GALERIE, GZ 6745A/99, Brandschutzplan, Winterreitschule, 1. DG, und gemäß Brandschutzplan, Winterreitschule, 2. DG.
7) Gemäß Bestandsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Redoutentrakt, 2. OBERGESCHOSS, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.005, Objekt 009, Gesch. 2. OG.
8) Gemäß Bestandsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Redoutentrakt, ERDGESCHOSS, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.005, Objekt 009, Gesch. EG.
9) Gemäß Bestandsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Winterreitschule, 2. GALERIE, GZ 6745 A/99.
10) Gemäß Bestandsplan der BHiW, Hofburg, Winterreitschule, ERDGESCHOSS, GZ 6745 A/99, Bestandsplan der BHiW, Hofburg, Winterreitschule, 1. GALERIE, GZ 6745 A/99, und Bestandsplan der BHiW, Hofburg, Winterreitschule, 2. GALERIE, GZ 6745 A/99.
11) Gemäß Bestandsplan der BHiW, Hofburg, Redoutentrakt, ERDGESCHOSS, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.005, Objekt 009, Gesch. EG, Bestandsplan der BHiW, Hofburg, Redoutentrakt, MEZZANIN, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.005, Objekt 009, Gesch. Mezz., und Bestandsplan der BHiW, Hofburg, Redoutentrakt, 2. OBERGESCHOSS, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.005, Objekt 009, Gesch. 2. OG.
12) Gemäß Bestandsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Redoutentrakt, ERDGESCHOSS, standardisierter Gebäudecode des Bundes, Grundzl. 690.005, Objekt 009, Gesch. EG.
13) Gemäß Bestandsplan der Burghauptmannschaft in Wien, Hofburg, Winterreitschule, ERDGESCHOSS, GZ 6745A/99.
(1) Die Gemeindevertragsbediensteten werden in jene Entlohnungsgruppe der Entlohnungsschemata I, II und IL des Bgld. GemBG 2014 übergeleitet, die ihrer Verwendung entspricht. Ihre Entlohnungsstufe und ihr nächster Vorrückungstermin richten sich nach ihrem geltenden Vorrückungsstichtag.
(2) Bewirkt die Überleitung eine Einstufung in das Entlohnungsschema II oder IL des Bgld. GemBG 2014, gilt Abs. 1 erster Satz nur, wenn die Gemeindevertragsbediensteten auch die nach § 56 Abs. 2 oder nach § 143 Abs. 2, 3 und 5 Bgld. GemBG 2014 für die betreffende Entlohnungsgruppe maßgebenden Einstufungserfordernisse erfüllen. Erfüllen solche Gemeindevertragsbedienstete diese Erfordernisse nur für eine niedrigere Entlohnungsgruppe des neuen Entlohnungsschemas, werden sie in diese Entlohnungsgruppe übergeleitet.
(1) Unterhalt und Erziehungsgeld werden für Bereitschaftspflegerinnen für jedes Pflegekind wie folgt festgesetzt
Unterhalt:11,20 Euro
Erziehungsgeld:18,70 Euro
Summe:29,90 Euro
Unterhalt:11,20 Euro
Erziehungsgeld:18,70 Euro
Summe:29,90 Euro
Unterhalt:14,10 Euro
Erziehungsgeld:18,70 Euro
Summe:32,80 Euro
Unterhalt:17,40 Euro
Erziehungsgeld:18,70 Euro
Summe:36,10 Euro
Unterhalt:21,70 Euro
Erziehungsgeld:18,70 Euro
Summe:40,40 Euro
Unterhalt:21,70 Euro
Erziehungsgeld:18,70 Euro
Summe:40,40 Euro
(2) Unterhalt und Erziehungsgeld werden für Personen, die Minderjährige oder junge Erwachsene im Rahmen einer sozialpädagogischen Pflegestelle betreuen, für jedes Pflegekind wie folgt festgesetzt
Unterhalt:11,20 Euro
Erziehungsgeld:36,70 Euro
Summe:47,90 Euro
Unterhalt:11,20 Euro
Erziehungsgeld:36,70 Euro
Summe:47,90 Euro
Unterhalt:14,10 Euro
Erziehungsgeld:36,70 Euro
Summe:50,80 Euro
Unterhalt:17,40 Euro
Erziehungsgeld:36,70 Euro
Summe:54,10 Euro
Unterhalt:21,70 Euro
Erziehungsgeld:36,70 Euro
Summe:58,40 Euro
Unterhalt:21,70 Euro
Erziehungsgeld:36,70 Euro
Summe:58,40 Euro
§ 3. (1) Die Gesellschaft tritt als Gesamtrechtsnachfolgerin des Bundes hinsichtlich des Bundesgestüts Piber und der Spanischen Hofreitschule unbeschadet der folgenden Bestimmungen in alle bestehenden Rechte und Pflichten mit 1. Jänner 2001 ein. Die Gesamtrechtsnachfolge ist in das Firmenbuch einzutragen.
(2) Die in Anlage 1 angeführten Liegenschaften gehen in das Eigentum der Gesellschaft über. Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft kann im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen durch Verordnung weitere für den Betrieb der Gesellschaft erforderliche Liegenschaften des Bundes in das Eigentum der Gesellschaft übertragen. Die Eigentümerbezeichnung ist von den Gerichten nach Inkrafttreten der Novelle Bundesgesetz BGBl. I Nr. 58/2017 von Amts wegen auf „Spanische Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber“ zu berichtigen.
(3) Das derzeit im Bundesgestüt Piber und in der Spanischen Hofreitschule vorhandene Zugehör, insbesondere Maschinen, Geräte, Kraftfahrzeuge, Betriebsmittel, Einrichtungen und Tierbestand, geht in das Eigentum der Gesellschaft über.
(4) Die in Anlage 2 angeführten Kunstwerke oder Kunstgegenstände gehen in das Eigentum der Gesellschaft über. Die rechtsgeschäftliche Veräußerung oder Belastung dieser Kunstwerke oder Kunstgegenstände bedarf jedoch der Zustimmung des Bundesministers für Finanzen. Alle anderen Bilder in der Spanischen Hofreitschule und im Bundesgestüt Piber sind Leihgaben des Bundes.
(5) Der Gesellschaft kommt an den in Anlage 3 angeführten Teilen der Hofburg und der Stallburg ein unbefristetes und unbelastbares Nutzungsrecht zu, das auch die Mitnutzung sämtlicher diesbezüglicher Zu- und Abgänge sowie Fluchtwege umfasst. Die Gesellschaft hat dabei lediglich für die laufende Erhaltung der Gebäudeteile im Inneren aufzukommen. Über sämtliche Einzelheiten, welche die Sicherheit der Hofburg betreffen, ist eine gesonderte Vereinbarung zwischen der Gesellschaft und der Burghauptmannschaft in Wien abzuschließen. Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft kann im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen und dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit durch Verordnung die Höhe eines Entgeltes für die Nutzung durch die Gesellschaft festlegen.
(6) Alle Vorgänge gemäß diesem Bundesgesetz im Zusammenhang mit der Gründung der Gesellschaft, der Vermögensübertragung und der Übertragung von Rechten, Forderungen und Verbindlichkeiten vom Bund auf die Gesellschaft und im Zusammenhang mit der Übertragung von Liegenschaften gemäß Abs. 2 sind von allen bundesgesetzlich geregelten Abgaben befreit; sie gelten nicht als steuerbare Umsätze im Sinne des Umsatzsteuergesetzes 1994, BGBl. Nr. 663/1994.
KG Nr.
Katastralgemeinde
EZ
Grundstücksnummern
63356
Salla
272
1
63356
Salla
272
. 8
63356
Salla
272
21/1
63356
Salla
272
34/2
63356
Salla
272
36/1
63356
Salla
272
36/5
63308
Gallmannsegg
159
. 180
63308
Gallmannsegg
159
1297/1
63308
Gallmannsegg
159
1304
63308
Gallmannsegg
159
1305
63308
Gallmannsegg
159
1306/1
63308
Gallmannsegg
159
1306/2
63308
Gallmannsegg
159
1307/1
(1) Vom Gemeindebedienstetengesetz 1971 abweichende Regelungen auf Grund von Sonderverträgen oder betrieblichen Übungen gelten nicht für die in § 1 Abs. 1 Bgld. GemBG 2014 angeführten Personen. Sonderverträge dürfen mit diesen Personen nur gemäß § 14 Bgld. GemBG 2014 und nur auf Grund eines vom Gemeinderat nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes gefassten Beschlusses (§ 134 Z 2 Bgld. GemBG 2014) abgeschlossen werden.
(2) Mit Wirksamkeit der Erklärung gemäß § 1 treten sämtliche Bestimmungen in Dienstverträgen außer Kraft, die vom Gemeindebedienstetengesetz 1971 abweichen (sondervertragliche Bestimmungen), sodass das Dienstverhältnis ab diesem Zeitpunkt kein sondervertragliches mehr ist. Abs. 1 zweiter Satz ist anzuwenden.
Werden Pflegekinder von Pflegepersonen nicht durch ein ganzes Kalendermonat betreut, so gebührt der aliquote Anteil des Pflegeelterngeldes. Ein bereits zur Auszahlung gelangtes Pflegeelterngeld ist aliquot zurück zu erstatten, es sei denn, dies würde eine besondere Härte bedeuten.
§ 4. (1) Die Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft ist vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen abzugeben und bei der Anmeldung der Gesellschaft zur Eintragung in das Firmenbuch vorzulegen. Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft kann sie nach Erforderlichkeit im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen ändern.
(2) Der Sitz der Gesellschaft ist Wien, das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist zur Führung des Bundeswappens berechtigt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 1 000 000 Euro und ist zur Gänze vor Anmeldung der Gesellschaft einzuzahlen. § 6a Abs. 4 des Gesetzes vom 6. März 1906 über Gesellschaften mit beschränkter Haftung, RGBl. Nr. 58/1906, findet keine Anwendung. Alleiniger Gründer der Gesellschaft ist der Bund, vertreten durch den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, der auch die Gesellschafterrechte wahrnimmt. Die Sacheinlage gemäß § 3 erfolgt ohne Erhöhung des Stammkapitals, wobei der Gegenwert in eine ungebundene Kapitalrücklage einzustellen ist.
(3) Erklärungen, einschließlich jener über die Errichtung der Gesellschaft, Beschlüsse und Weisungen des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Zusammenhang mit der Gesellschaft bedürfen, sofern sie mit dem Amtssiegel versehen sind, keiner Beurkundung.
Auf Gemeindebeamtinnen und Gemeindebeamte mit Ausnahme der Magistratsdirektorinnen oder -direktoren der Freistädte Eisenstadt und Rust sind die §§ 1 bis 3 und 10 nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen sinngemäß anzuwenden.
Pflegepersonen und Personen, die Minderjährige im Rahmen einer sozialpädagogischen Pflegestelle oder als Bereitschaftspflegerinnen betreuen, ist anlässlich der erstmaligen Übernahme des Pflegekindes ein Ausstattungsbeitrag von 334,22 Euro zu gewähren.
§ 5. (1) Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus bis zu zwei Mitgliedern, die unter Anwendung der Bestimmungen des Stellenbesetzungsgesetzes, BGBl. I Nr. 26/1998, und in Abweichung von § 15 Abs. 1 des Gesetzes vom 6. März 1906 über Gesellschaften mit beschränkter Haftung, RGBl. Nr. 58/1906, vom Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre zu bestellen sind, dem in Abweichung von § 16 Abs. 2 des Gesetzes vom 6. März 1906 über Gesellschaften mit beschränkter Haftung, RGBl. Nr. 58/1906, auch die Abberufung obliegt. Die Geschäftsführung hat bis 1. September 2001 dem Aufsichtsrat ein Unternehmenskonzept zur Genehmigung vorzulegen, aus dem sich die Unternehmensstrategie zur langfristigen Absicherung der Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft unter besonderer Beachtung von § 2 ergibt. Das Unternehmenskonzept bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrates.
(2) In Abweichung von § 16a Abs. 2 des Gesetzes vom 6. März 1906 über Gesellschaften mit beschränkter Haftung, RGBl. Nr. 58/1906, ist ein allfälliger Rücktritt von Mitgliedern der Geschäftsführung gegenüber dem Aufsichtsrat zu erklären.
(3) Es ist ein Aufsichtsrat einzurichten, der aus sechs Mitgliedern besteht, von denen
(4) In der Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft können Maßnahmen angeführt werden, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, weiters können in dieser Erklärung Regelungen für die Geschäftsordnung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates sowie Regelungen, dass bestimmte Maßnahmen, die Geschäftsordnung der Geschäftsführung oder die Geschäftsordnung des Aufsichtsrates der Zustimmung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft bedürfen, enthalten sein. Das Recht des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, den Geschäftsführern Weisungen zu erteilen, bleibt unberührt.
(1) Abweichend von § 1 Abs. 3 zweiter Satz bewirkt die Ausübung des Optionsrechts die Auflösung des öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses. Die Rechtswirkungen einer schriftlichen Erklärung gemäß § 1 Abs. 1 entsprechen jenen einer Austrittserklärung gemäß § 22 des Burgenländischen Landesbeamten-Dienstrechtsgesetzes 1997 - LBDG 1997, LGBl. Nr. 17/1998. Anstelle des § 22 Abs. 2 und 3 LBDG 1997 ist § 1 Abs. 2 anzuwenden. § 39 Abs. 3 des Burgenländischen Landesbeamten-Besoldungsrechtsgesetzes 2001 - LBBG 2001, LGBl. Nr. 67/2001, ist nicht anzuwenden.
(2) Gemeindebeamtinnen und Gemeindebeamte, die das Optionsrecht gemäß § 1 ausüben, sind vom Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Optionserklärung an so zu behandeln, als ob sie schon während der Zeit des früheren Dienstverhältnisses Gemeindebedienstete nach dem Bgld. GemBG 2014 gewesen wären. Die im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zugebrachte Zeit ist für die Bemessung der Abfertigung gemäß § 130 Bgld. GemBG 2014 nicht zu berücksichtigen.
(1) Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt die Pflegeelterngeldverordnung 2023, VBl. Nr. 3/2023, außer Kraft.
§ 6. Für die Repräsentation und Unterstützung der Anliegen der Spanischen Hofreitschule und des Bundesgestütes Piber kann der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ein ehrenamtliches Komitee einrichten.
(1) Leiterinnen und Leiter von Gemeindeämtern, die das Optionsrecht gemäß § 1 ausüben, gelten mit Wirksamwerden der Optionserklärung als gemäß § 18 Abs. 5 Bgld. GemBG 2014 zu Leiterinnen oder Leitern der jeweiligen Gemeindeämter bestellt. Für sie gelten die Bestellungserfordernisse nach § 18 Abs. 3 Bgld. GemBG 2014 als erfüllt.
(2) Die Erklärung nach Abs. 1 kann abweichend der Bestimmung des § 1 Abs. 2 unbefristet abgegeben werden. Diese Erklärung gilt als Optionserklärung nach § 157q Bgld. GemBG 2014.
§ 7. (1) Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat
(2) Die Burghauptmannschaft in Wien wird ermächtigt, im Einvernehmen mit der Gesellschaft ehestens, jedoch längstens bis 31. Dezember 2003, die Renovierung der in Anlage 3 angeführten Teile der Hofburg und der Stallburg, inklusive Innenhof der Stallburg, mit einem finanziellen Aufwand von 80 000 000 Schilling durchzuführen.
(3) Für Investitionen in Piber wird der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit ermächtigt, der Gesellschaft eine zusätzliche Bareinlage in der Höhe von 30 000 000 Schilling zu leisten.
(4) Der Bund hat der Gesellschaft für die Aufwendungen, die ihr im Zusammenhang mit der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben entstehen, eine Basiszuwendung in Höhe von 4,5 Millionen Euro jährlich zu leisten.
(5) Der Bund hat, beginnend mit dem Jahr 2024, der Gesellschaft jeweils die Hälfte der Basiszuwendung bis zum 15. Jänner sowie bis zum 15. Juli jeden Jahres im Voraus zu überweisen.
(6) Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft hat dem Nationalrat bis zum 30. September 2026 einen Evaluierungsbericht über die Verwendung der Mittel gemäß Abs. 4 zuzuleiten. Der Bericht hat auch auf die Umsetzung von Empfehlungen des Rechnungshofes und von Gleichstellungszielen sowie auf Belange des Tierschutzes einzugehen.
Auf Gemeindevertragsbedienstete, die als Lehrerinnen oder Lehrer, als Erzieherinnen oder Erzieher oder als Freizeitpädagoginnen oder Freizeitpädagogen im Betreuungsteil ganztägiger Schulformen verwendet werden (im Folgenden als „Betreuungspersonen“ bezeichnet), sind die §§ 1, 3 und 10 nach Maßgabe folgender Bestimmungen sinngemäß anzuwenden.
§ 8. (1) Für Bedienstete, die am 31. Dezember 2000 dem Bundesgestüt Piber, der Spanischen Hofreitschule oder dem Bundeslehr- und Versuchsforst Ulmerfeld angehören, gelten ab 1. Jänner 2001 folgende Regelungen
(2) Dienstnehmer der Gesellschaft, welche die Tätigkeit eines Oberbereiters, Bereiters, Bereiteranwärters oder Eleven ausüben, sind Angestellte im Sinne des Angestelltengesetzes, BGBl. Nr. 292/1921. Auf sie finden die Bestimmungen des Angestelltengesetzes, BGBl. Nr. 292/1921, Anwendung.
(3) Auf jene Dienstnehmer der Gesellschaft, die nicht der Niederösterreichschen Landarbeitsordnung, LGBl. 9020-18, der Steiermärkischen Landarbeitsordnung 1981, LGBl. Nr. 25 in der Fassung LGBl. 2000/10, oder der Wiener Landarbeitsordnung 1990, LGBl. Nr. 33 in der Fassung LGBl. Nr. 17/2000, unterliegen, sind hinsichtlich der arbeitszeitrechtlichen Bestimmungen die Regelungen des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86, anzuwenden. Auf die der Gesellschaft zur Dienstleistung zugewiesenen Beamten sind die Bestimmungen des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 – BDG 1979, BGBl. Nr. 333, über die Dienstzeit weiterhin anzuwenden. Die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes, BGBl. Nr. 461/1969, des Arbeitsruhegesetzes – ARG, BGBl. Nr. 144/1983, sowie des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1969 über die Nachtarbeit der Frauen, BGBl. Nr. 237/1969, gelten nicht für Dienstnehmer der Gesellschaft oder der Gesellschaft gemäß Abs. 1 zur Dienstleistung zugewiesene Bedienstete. Auf die Arbeitsstätten der Gesellschaft sind bis 1. Jänner 2003 – ausgenommen im Anwendungsbereich der Steiermärkischen Landarbeitsordnung 1981, LGBl. Nr. 1981/25 in der Fassung LGBl. Nr. 2000/10 oder der Niederösterreichischen Landarbeitsordnung, LGBl. 9020-18 – ausschließlich die Bestimmungen des 2. Abschnittes des Bundes-Bedienstetenschutzgesetzes – B-BSG, BGBl. I Nr. 70/1999, anzuwenden.
Abweichend von §§ 1 und 10 ist das Bgld. GemBG 2014 ab 1. Jänner 2015 auch auf Betreuungspersonen anzuwenden, die vor dem 1. Jänner 2015 in ein Dienstverhältnis zu einer Gemeinde, einem Gemeindeverband, einer Verwaltungsgemeinschaft oder zu einer Stadt mit eigenem Statut aufgenommen wurden und keine oder keine rechtzeitige Erklärung gemäß § 1 Abs. 1 und 2 abgeben, wenn in ihrem Dienstvertrag befristete sondervertragliche Vereinbarungen bis zu einer gesetzlichen Neuregelung des Dienst- und Besoldungsrechts der Betreuungspersonen getroffen wurden.
§ 9. (1) Die gemäß § 8 Abs. 1 Z 1 der Gesellschaft zur Dienstleistung zugewiesenen Beamten haben, wenn sie innerhalb von fünf Jahren nach dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes ihren Austritt aus dem Bundesdienst erklären, Anspruch auf die Aufnahme in ein Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft mit Wirksamkeit von dem dem Austritt folgenden Monatsersten und nach den zu diesem Zeitpunkt für neu eintretende Arbeitnehmer gültigen Bestimmungen. Für sie gilt § 8 Abs. 1 Z 4 sinngemäß mit der Maßgabe, dass diese Haftung nur für jene bis dem dem Austritt folgenden Monatsersten entstandenen Forderungen gilt. Die beim Bund verbrachte Dienstzeit ist dabei für alle dienstzeitabhängigen Ansprüche anzurechnen.
(2) Wenn zum Zeitpunkt der Aufnahme in das Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft Forderungen des Bundes gegenüber diesen Beamten bestehen, sind sie dem Bund von der Gesellschaft zum gleichen Zeitpunkt zu refundieren. Entsprechendes gilt für Forderungen des Bundes gegenüber den in § 8 Abs. 1 Z 2 genannten Bediensteten. Im Falle der Refundierung tritt der Bund seine Forderungen an die Gesellschaft ab.
(3) Jene Dienstnehmer der Gesellschaft, die am 31. Dezember 2000 dem Bundesgestüt Piber, der Spanischen Hofreitschule oder dem Bundeslehr- und Versuchsforst Ulmerfeld angehört haben und in ein Dienstverhältnis zum Bund wechseln, sind so zu behandeln, als ob es sich bei ihrem vorangegangenen Dienstverhältnis zur Gesellschaft um ein Dienstverhältnis zum Bund gehandelt hätte.
Auf die im § 1 Abs. 1 genannten Personen, die keine oder keine rechtzeitige Erklärung gemäß § 1 Abs. 1 und 2 abgeben, ist - unbeschadet der Bestimmung des § 9 - das Gemeindebedienstetengesetz 1971 anzuwenden.
§ 10. (1) Für die gemäß § 8 Abs. 1 Z 1 der Gesellschaft zur Dienstleistung zugewiesenen Beamten hat die Gesellschaft dem Bund den Aufwand der Aktivbezüge samt Nebenkosten zu ersetzen sowie an den Bund monatlich einen Beitrag zur Deckung des Pensionsaufwandes im Umfang von 31,8% des Aufwandes der Aktivbezüge zu leisten. Sind ab dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes von Versicherungsträgern Überweisungsbeträge geleistet worden, sind diese umgehend in voller Höhe an den Bund zu überweisen. Die sonstigen Zahlungen an den Bund sind jeweils am zehnten des betreffenden Monats fällig. Pensionsbeiträge, die bei der Auszahlung der Aktivbezüge dieser Pensionen bereits vom Bund einbehalten werden, sind, mit Ausnahme der besonderen Pensionsbeiträge, auf diesen Betrag anzurechnen. Im Fall einer künftigen Änderung der Höhe des Pensionsbeitrages der Bundesbeamten gemäß § 22 des Gehaltsgesetzes 1956, BGBl. Nr. 54, ändert sich der Prozentsatz des Deckungsbeitrages im gleichen Verhältnis.
(2) Für die Berechnung des Beitrages zur Deckung des Pensionsaufwandes gelten als Aktivbezüge alle Geldleistungen, von denen der Pensionsbeitrag zu entrichten ist.
Soweit in diesem Gesetz auf andere Landesgesetze verwiesen wird, sind diese in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden.
§ 11. Dienstnehmer der Gesellschaft gemäß § 8 Abs. 1 Z 2 und gemäß § 9 sowie der Gesellschaft zur Dienstleistung zugewiesene Bedienstete sind hinsichtlich der Benutzung einer Dienst- oder Naturalwohnung so zu behandeln, als ob sie Bundesbedienstete wären; Bestandverhältnisse an den Wohnungen werden durch diese Bestimmung nicht begründet. Die Bestimmungen des § 80 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 – BDG 1979, BGBl. Nr. 333, und der §§ 24a bis 24c des Gehaltsgesetzes 1956, BGBl. Nr. 54, finden weiterhin sinngemäß Anwendung. Die Vergütungen für Dienst- oder Naturalwohnungen sind an die Gesellschaft zu leisten. Die Rechte des Dienstgebers im Sinne des § 80 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 – BDG 1979, BGBl. Nr. 333, nimmt der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wahr.
Die in diesem Gesetz geregelten Aufgaben der Gemeinden sind solche des eigenen Wirkungsbereiches.
§ 12. Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat durch Verordnung Vorschriften über die Berufstitel, Dienstkleidung und Dienstabzeichen des Personals festzulegen.
(1) Dieses Gesetz tritt mit 1. Jänner 2015 in Kraft.
(2) § 7 in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 34/2024 tritt mit 1. Jänner 2024 in Kraft.
§ 13. (1) Soweit in diesem Bundesgesetz auf Bestimmungen anderer Bundesgesetze verwiesen wird, sind diese in ihrer jeweils geltenden Fassung anzuwenden.
(2) Dem Dienststellenausschuss obliegt ab dem 1. Jänner 2001 zusätzlich die Funktion eines Betriebsrats der Gesellschaft im Sinne des Arbeitsverfassungsgesetzes, BGBl. Nr. 22/1974. Er hat für die Ausschreibung von Betriebsratswahlen so zeitgerecht Sorge zu tragen, dass der neugewählte Betriebsrat spätestens am 1. Juli 2001 seine Tätigkeit aufnehmen kann.
(3) Die über die in Anlage 3 angeführten Teile der Hofburg und der Stallburg zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes bestehenden Bestandverhältnisse werden vom in § 3 Abs. 5 der Gesellschaft eingeräumten Nutzungsrecht nicht berührt. In diese Bestandverhältnisse tritt die Gesellschaft anstelle des Bundes ein. Erträge daraus fließen bis zur Erlassung der Verordnung gemäß § 3 Abs. 5 dem Bund zu.
(4) Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft kann beratende Ausschüsse, insbesondere in Angelegenheiten der Zucht, artgerechten Haltung, Ausbildung und des Leistungsniveaus sowie der Hohen Schule und der Tradition der Spanischen Hofreitschule einrichten.
(5) Die Aufzucht der Lipizzaner im Sinne der §§ 1 und 2 dieses Bundesgesetzes erfolgt unter Nutzung der in Anlage 4 angeführten Liegenschaften.
(6) Der Aufsichtsrat ist nach Veröffentlichung dieses Bundesgesetzes im Bundesgesetzblatt, insbesondere zur Ausschreibung der Geschäftsführung, einzurichten.
(7) Ab dem Zeitpunkt der Entstehung der Gesellschaft bis zur Bestellung eine Geschäftsführers durch den Aufsichtsrat, längestens jedoch bis 28. Februar 2001, führt ein vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft bestellter rechtskundiger interimistischer Geschäftsführer die Gesellschaft.
(8) Die Gesellschaft ist verpflichtet, in der Anlage 1 genannte Grundstücke zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebes bis 1. Juli 2001 als Lehrforst zur Verfügung zu stellen.
§ 14. Die Bundesregierung hat die dauerhafte Erhaltung der Spanischen Hofreitschule und des Bundesgestütes Piber zu gewährleisten; davon sind insbesondere betroffen
§ 14a. (1) § 12 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 113/2006 tritt mit 1. Jänner 2007 in Kraft.
(2) § 1, § 2 Abs. 1 Z 3, § 2 Abs. 2 sowie § 3 Abs. 2 letzter Satz in der Fassung des Verwaltungsreformgesetzes BMLFUW, BGBl. I Nr. 58/2017, treten mit 1. Jänner 2017 in Kraft. Gleichzeitig tritt § 2 Abs. 4 außer Kraft.
(3) § 7 Abs. 4 bis 6 in der Fassung des Budgetbegleitgesetzes 2024, BGBl. I Nr. 152/2023, tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft.
(4) § 7 Abs. 4 in der Fassung des Budgetbegleitgesetzes 2025, BGBl. I Nr. 25/2025, tritt mit dem auf die Kundmachung folgenden Tag in Kraft.
§ 15. (1) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist, soweit die Abs. 2 bis 4 nicht anderes bestimmen, der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betraut, und zwar hinsichtlich
(2) Mit der Vollziehung der §§ 3 Abs. 6, 8 Abs. 1 Z 4, 9 Abs. 1 Satz 2 und 10 sowie der Nominierung gemäß § 5 Abs. 3 Z 2 ist der Bundesminister für Finanzen im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betraut.
(3) Mit der Vollziehung des § 3 Abs. 2 Satz 3 ist der Bundesminister für Justiz im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betraut.
(4) Mit der Vollziehung des § 7 Abs. 2 und 3 ist der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen betraut.
(5) Mit der Vollziehung des § 14 ist die Bundesregierung betraut.