198. Kundmachung: Aufhebung des zweiten Satzes im § 103 Abs. 2 des Kraftfahrgesetzes 1967 durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß
den §§ 64 Abs. 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 8. März 1985, G 149/84-10, G 150/84-10,
G 152/84-8, G 155/84-8, G 158/84-8, G 159/84-8,
G 3/85-10, G 4/85-10, G 5/85-9, G 6/85-9,
G 7/85-10, G 8/85-10, G 9/85-9, G 10/85-10,
G 11/85-9, G 12/85-9, G 13/85-10, G 14/85-10,
G 19/85-9, G 28/85-7, G 29/85-8, G 31/85-3,
G 32/85-3, der Bundesregierung zugestellt am
2. Mai 1985, den zweiten Satz im § 103 Abs. 2 des
Kraftfahrgesetzes 1967, BGBl. Nr. 267, in der Fassung
des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 615/1977 und
der Kundmachung BGBl. Nr. 237/1984 („Er hat
der Behörde auf Verlangen unverzüglich, im Falle
einer schriftlichen Aufforderung binnen zwei
Wochen nach Zustellung, Auskunft darüber zu
erteilen, wem er jeweils das Lenken seines Kraftfahrzeuges
oder die Verwendung seines Anhängers
überlassen hat, und entsprechende Aufzeichnungen
zu führen, wenn er ohne diese die verlangte Auskunft
nicht erteilen kann;") als verfassungswidrig
aufgehoben.
(2) Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 28. Feber
1986 in Kraft.
(3) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten
nicht wieder in Kraft.