198. Kundmachung: Übertragung von an die Salzburger Eisenbahn- und Tramway-Gesellschaft erteilten Konzessionen an die Stadtgemeinde Salzburg und Verlängerung der Konzessionsdauer.
Gesetzestext (1 Artikel)
Da die Eisenbahnlinien der Salzburger Eisenbahn-
und Tramway-Gesellschaft in das Eigentum
der Stadtgemeinde Salzburg übergegangen
sind, hat das Bundesministerium für Verkehr die
1. durch die Konzessionsurkunde vom
21. April 1885, R.G.Bl. Nr. 70, in der Fassung
der Konzessionsurkunde vom 10. April 1895,
R. G. Bl. Nr. 68, der Kundmachung des Eisenbahnministeriums
vom 19. Juli 1908, R. G. Bl.
Nr. .157, und der Vollzugsanweisung des Staatsamtes
für Verkehrswesen vom 15. März 1920,
St. G.Bl. Nr. 112, hinsichtlich der Lokalbahn
von Salzburg zur österreichisch-bayrischen
Reichsgrenze in der Richtung gegen Berchtesgaden,
2. durch die Konzessionsurkunde vom
15. Oktober 1892, R. G. Bl. Nr. 192, hinsichtlich
der Lokalbahn von Salzburg- nach Parsch,
3. durch die Konzessionsurkunde vom
10. April 1895, R.G.Bl. Nr. 68, hinsichtlich der
Lokalbahn von Salzburg nach Lamprechtshausen,
und
4. durch die Konzessionsurkunde vorn
2. Juli 1888, Z. 39.986-87, in der Fassung
des Erlasses des k. k. Handelsministeriums vom
4. April 1892, Z. 44.569 aus 1891, hinsichtlich
der Drahtseilbahn von Salzburg auf die Festung
Hohensalzburg
begründeten konzessionsmäßigen Rechte und
Pflichten mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 1947
auf die Stadtgemeinde Salzburg übertragen.
Die Dauer der hiermit verliehenen Konzessionen
wird gemäß § 6, Abs. (4), des Eisenbahngesetzes
vom 30. April 1943, R.G.Bl. II S. 138,
einheitlich bis 21. April 2020 verlängert.