198. Verordnung: Wiederverlautbarung des Kriegsverbrechergesetzes.
Gesetzestext (1 Artikel)
(1) Auf Grund des XXI. Hauptstückes des
Bundes-Verfassungsgesetzes vom 6. Februar 1947,
B. G. Bl. Nr. 25, werden in der Anlage die Bestimmungen
des Verfassungesetzes vom
26. Juni 1945, St. G. Bl. Nr. 32, über Kriegsverbrochen
und andere nationalsozialistische Untaten
(Kriegsverbrechergesetz), unter Berücksichtigung
der Abänderungen und Ergänzungen verlautbart,
die sich aus dem Verfassungsgesetz vom
18. Oktober 1945, St. G. Bl. Nr. 199, betreffend
eine Ergänzung des Kriegsverbrechergesetzes
(Kriegsverbrechergesetznovelle),und dem V.Hauptstück
des Nationalsozialistengesetzes vom 6. Februar
1947, B. G. Bl. Nr. 25, (2. Kriegsverbrechengesetznovelle),
sowie dem Bundesverfassungsgesetz
vom 24. Juli 1946, B. G. Bl.
Nr. 140, über die Rechtshilfe, die Auslieferung
und Durchlieferung in Strafsachen, für die nach
österreichischem Recht das Volksgericht zuständig
wäre, ergeben.
(2) Das wiederverlautbarte Gesetz ist als
„Kriegsverbrechergesetz 1947" zu bezeichnen.