197. Kundmachung: Aufhebung einiger Bestimmungen der Verordnung über den Tarif für die Entlohnung der Notare als Beauftragte des Gerichtes
Gesetzestext (1 Artikel)
1. Nach dem Art. 139 Abs. 2 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929 und
dem § 60 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 5. März 1971, V 6/71-8 — dem Bundesminister
für Justiz zugestellt am 29. April 1971 —,
den § 6 Abs. 4, den § 10 Abs. 1 Z. 4 und 5, den
§ 11 und den § 16 Abs. 1 Buchstabe c im Art. I
der Verordnung des Bundesministers für Justiz
vom 31. Oktober 1947, BGBl. Nr. 261, über den
Tarif für die Entlohnung der Notare als Beauftragte
des Gerichtes, in der Fassung der Novellen
BGBl. Nr. 282/1949, BGBl. Nr. 121/1951 und
BGBl. Nr. 271/1951 sowie der Kundmachungen
BGBl. Nr. 219/1970 und BGBl. Nr. 424/1970 als
gesetzwidrig aufgehoben.
2. Der Bundesminister für Justiz weist darauf
hin, daß nach dem § 24 Abs. 2 Z. 2 des Bundesgesetzes
vom 3. März 1971, BGBl. Nr. 108, über
die Gebühren der Notare als Beauftragte des
Gerichtes (Gerichtskommissionstarifgesetz) mit
dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes, das ist
mit dem 1. April 1971, die genannte Verordnung
des Bundesministers für Justiz ganz außer Kraft
getreten ist.