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190. Kundmachung: 29. Kundmachung über die Aufhebung von Rechtsvorschriften des Deutschen Reiches.

1 Artikel / Bestimmungen · Österreich
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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 190. Kundmachung: 29. Kundmachung über die Aufhebung von Rechtsvorschriften des Deutschen Reiches.

Die Provisorische Staatsregierung stellt im

Sinne des § 1, Abs. (2), des Verfassungsgesetze:;

vom 1. Mai 1945, St. G. Bl. Nr. 6, über die

Wiederherstellung des Rechtslebens in Österreich

(Rechts-Überleitungsgesetz — R-ÜG.) fest

Aufgehoben sind

1. Im Gesetz über die Vermittlung der Annahme

an Kindes Statt vom 19. April 1939,

Deutsches R. G. Bl. I S. 795, im § 1 die Worte

„sowie der Reichsadoptionsstelle im Hauptamt

für Volkswohlfahrt und ihrer Dienststellen";

ferner die Erste Verordnung zur Durchführung

und Ergänzung des Gesetzes über die Vermittlung

der Annahme an Kindes Statt vom

2. Jänner 1940, Deutsches R. G. Bl. I S. 26, und

§ 1 der Zweiten Verordnung zur Durchführung

und Ergänzung des Gesetzes über die Vermittlung

der Annahme an Kindes Statt vom 7. März

1941, Deutsches R. G. Bl. I S. 125, sowie die Allgemeine

Verfügung vom 2. August 1941, Deutsche

Justiz S. 841.

2. In der Verordnung über Jugendwohlfahrt

in der Ostmark vom 20. März 1940, Deutsches

R.G. Bl. I S.519;

im § 8, Abs. (1), die Worte: „sowie der zuständige

Kreisamtsleiter des Amts für Volkswohlfahrt"

und die Worte: „Als Beirat ist ferner

je ein Vertreter der Hitler-Jugend und des Bundes

Deutscher Mädel zu bestellen";

im § 55, Abs. (1), die Worte: „die seine Erziehung

im Sinne des nationalsozialistischen Erziehungsziels

gewährleistet";

ferner die Allgemeinen Verfügungen vom

16. Dezember 1938, Deutsche Justiz S. 2011, vom

25. November 1939, Deutsche Justiz S. 1800, vom

10. November 1941, Deutsche Justiz S. 1054.

3. § 48, Abs. (2), des Gesetzes über die Errichtung

von Testamenten und Erbverträgen vom

31. Juli 1938, Deutsches R. G. Bl. I S. 973 (G. Bl.

f. d. L. Ö. Nr. 346/1938);

das Gesetz über erbrechtliche Beschränkungen

wegen gemeinschaftswidrigen Verhaltens vom

5. November 1937, Deutsches R. G. Bl. I S. 1161;

die Verordnung, betreffend Einführung des Gesetzes

über erbrechtliche Beschränkungen wegen

gemeinschaftswidrigen Verhaltens in der Ostmark

vom 31. Dezember 1939, Deutsches R.G.

Bl. 1940 I S. 3S (G. Bl. f. d. L. Ö. Nr. 11/1940);

die Verordnung zur Regelung der gesetzlichen

Erbfolge in besonderen Fällen (Erbregelungsverordnung

— ErbRV.) vom 4. Oktober 1944,

Deutsches R. G. Bl. I S. 242;

die Verordnung zur Durchführung der Verordnung

zur Regelung der gesetzlichen Erbfolge

in besonderen Fällen (Erbregelungsdurchführungsverordnung

— ErbRDV.) vom 4. Oktober 1944,

Deutsches R. G. Bl. I S. 243;

die Verordnung über den Anwendungsbereich

erbrechtlicher Vorschriften vom 12. Dezember

1941, Deutsches R. G. Bl. I S. 765.

4. Im § 31, Abs. (1), des Gesetzes über das

Erlöschen der Familienfideikommisse und

sonstiger gebundener Vermögen vom 6. Juli

1938, Deutsches R. G. Bl. I S. 825 (G. Bl. f. d. L.

Ö. Nr. 254/1938) die Worte: „oder wenn besonders

hervorragende Verdienste um den

nationalsozialistischen Staat vorliegen".

5. Im § 2 des Reichsheimstättengesetzes vom

25. November 1937, Deutsches R. G. Bl. I S. 1291

(in der Fassung der Verordnung zur Einführung

des Reichsheimstättenrechts in den Reichsgauen

der Ostmark und im Reichsgau Sudetenland vom

21. November 1941, Deutsches R. G. Bl. I S. 725),

die Worte: „Heimstätten dürfen nur an deutsche

Staatsangehörige deutscher Volkszugehörigkeit

ausgegeben werden", „Kämpfer für die nationale

Erhebung", „der nationalen Erhebung (Gesetz

über die Versorgung der Kämpfer für die

nationale Erhebung vom 27. Februar 1934 —

R. G. Bl. I S. 133 — in Verbindung mit § 3 der

Verordnung über die Einführung von Versorgungsgesetzen

im Lande Österreich vom

24. September 1938, R. G. Bl. I S. 1196 —) und

der nationalen Arbeit", weiter § 7 der Ausführungsverordnung

zum genannten Gesetz.

6. § 7, Abs. (2), der Verordnung über die Einwirkung

von Kriegssachschäden an Gebäuden auf

Miet- und Pachtverhältnisse vom 28. September

1943, Deutsches R. G. Bl. I S. 546.

7. § 33 der Verordnung über die Vertragshilfe

des Richters aus Anlaß des Krieges (Vertragshilfeverordnung

— VHV.) vom 30. November

1939, Deutsches R. G. Bl. I S. 2329;

im § 7 der Verordnung über die Abwicklung

von Lieferverträgen vom 20. April 1940, Deutsches

R. G. Bl. I S. 671, die Anführung des § 33

der Vertragshilfeverordnung vom 30. November

1939, Deutsches R. G. Bl. I S. 2329;

in der Bekanntmachung einer Neufassung des

Gesetzes über eine Bereinigung alter Schulden

vom 3. September 1940, Deutsches R. G. Bl. I

S. 1209, im § 1, Abs. (1), Punkt 1, im § 2 und

in § 3, Abs. (1), die Worte „oder infolge seines

in der Kampfzeit erfolgten Einsatzes für die Bewegung",

in § 4, Abs. (3), die Worte „oder infolge

ihres Einsatzes für die Bewegung", im § 4,

Abs. (4), die Worte „dem Einsatz für die Bewegung,

der Einsatz für das Deutsche Volkstum

und", im § 5, Punkt 1, die Worte „oder bei dem

aus einem anderen Grund ein Schutz dem gesunden

Volksempfinden widersprechen würde",

§ 5, Punkt 2, im § 10, Abs. (1), die Worte „und

dem gesunden Volksempfinden".

8. § 1, Punkt 2, und § 3 der Verordnung über

die Einführung von Versorgungsgesetzen im

Lande Österreich vom 24. September 1938, Deutsches

R. G. Bl. I S. 1196;

§ 1, Punkt 3, und § 3 der Verordnung über

die Versorgung der Kriegsbeschädigten und

Kriegshinterbliebenen im Lande Österreich vom

28. Februar 1939, Deutsches R. G. Bl. I S. 422;

die Verordnung zur Durchführung des Gesetzes

über die Versorgung der Kämpfer für die

nationale Erhebung vom 27. Februar 1934,

Deutsches R. G. Bl. I S. 135.

9. Die Verordnung über Firmen von entjudeten

Gewerbebetrieben vom 27. März 1941,

Deutsches R. G. Bl. I S. 177.

10. § 9 der Verordnung über das Kriegsausgleichsverfahren

vom 30. November 1939, Deutsches

R. G. Bl. I S. 2338.

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