183. Verordnung: Neuerliche Abänderung und Ergänzung der Verordnung, mit welcher Lehrpläne für Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten und ihre Sonderformen erlassen werden
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des Schulorganisationsgesetzes,
BGBl. Nr. 242/1962, in der Fassung der Bundesgesetze
BGBl. Nr. 243/1965 und Nr. 173/1966,
insbesondere auf Grund dessen §§ 6, 72 Abs. 5
und 73, wird verordnet
Artikel I
Die Verordnung des Bundesministeriums für
Unterricht vom 4. Juni 1963, BGBL Nr. 207,
mit welcher Lehrpläne für Höhere technische
und gewerbliche Lehranstalten und ihre Sonderformen
erlassen werden, in der Fassung der
Verordnungen BGBl. Nr. 97/1965, Nr. 270/1965
und Nr. 26/1967, wird abgeändert und ergänzt
wie folgt
1. Im Art. I ist nach dem § 1 b folgender § 1 c
einzufügen
„§ 1 c. Für die nachstehend genannten Höheren
technischen Lehranstalten werden die in den jeweils
angeführten Anlagen enthaltenen Lehrpläne
(mit Ausnahme der unter II. der Anlage I wiedergegebenen
Lehrpläne für den Religionsunterricht)
mit 1. September 1969 in Kraft gesetzt
1. Höhere Lehranstalt für Hüttentechnik: Anlagen
I und I/A/11
2. Höhere Lehranstalt für Waffentechnik: Anlagen
I und I/A/12".
2. Im Art. I ist nach dem § 2 a folgender § 2 b
einzufügen
„§ 2 b. Für die nachstehend genannten Abiturientenlehrgänge
an Höheren technischen Lehranstalten
werden die in den jeweils angeführten
Anlagen enthaltenen Lehrpläne mit 1. September
1969 in Kraft gesetzt
1. Zweijähriger Abiturientenlehrgang
für Kunststofftechnik Anlage III/6
2. Zweijähriger Abiturientenlehrgang
für Betriebschemiker Anlage III/7."
3. In der Anlage I (Allgemeines Bildungsziel
und gemeinsame Unterrichtsgegenstände der in
den Anlagen I/A bis I/G genannten Höheren
technischen und gewerblichen Lehranstalten) Abschnitt
III (Bildungs- und Lehraufgaben der
gemeinsamen Unterrichtsgegenstände, Aufteilung
des Lehrstoffes auf die einzelnen Schulsrufen,
Didaktische Grundsätze) Unterabschnitt B (Freigegenstände
und unverbindliche Übungen (Arbeitsgemeinschaften))
hat im Freigegenstand Stenotypie
a) in der Bildungs- und Lehraufgabe der 1. Absatz
zu lauten
„Fähigkeit, ein Diktat in der Schnelligkeit
von etwa 80 bis 100 Silben in der Minute aufzunehmen,
sicher zu lesen und wortgetreu in
Langschrift wiederzugeben. Erziehung zur Wendigkeit
im Erfassen des gesprochenen Wortes und
zur Genauigkeit. Der Unterricht ist nach dem
System der Deutschen Einheitskurzschrift (Wiener
Urkunde), Verordnung des Bundesministeriums
für Unterricht BGBl. Nr. 171/1969, zu erteilen".;
b) im Lehrstoff des I. Jahrganges der Abschnitt
„Kurzschrift" zu lauten
„KURZSCHRIFT
Die Verkehrsschrift, bei entsprechenden Vorkenntnissen
allenfalls Einführung in die Eilschrift.";
c) in den Didaktischen Grundsätzen die Z. 1
zu lauten
„1. Auf graphische und systemale Korrektheit
im Schreiben und auf sicheres Lesen nicht nur der
eigenen, sondern auch fremder Niederschriften
ist zu achten. Die Beherrschung der Kürzel ist
besonders einzuüben. Durch entsprechende Fühlungnahme
mit den Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände
ist die vielfältige Anwendung der
Kurzschrift zu sichern.
Das Ausmaß der Kürzungslehre sowie die
Schreibfertigkeit sind dem Aufnahmevermögen
der Schüler der Klasse anzupassen. Die Systemrichtigkeit
und die Genauigkeit der Übertragung
haben den Vorzug gegenüber der Schreibgeschwindigkeit.
Die Ansage- und Abschreibübungen sind der
Umwelt des Schülers und den Stoffgebieten anderer
Unterrichtsgegenstände zu entnehmen, sodaß
die kurzschriftliche Praxis der Schüler möglichst
umfassend wird.
Fortlaufende schriftliche Übungen."
4. In der Anlage I/A/1 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Maschinenbau) Abschnitt IV (Bildungs-
und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände,
Aufteilung des Lehrstoffes auf
die einzelnen Schulstufen, Didaktische Grundsätze)
Unterabschnitt A. Pflichtgegenstände hat
die Z. 8 „Mathematik und angewandte Mathematik"
zu lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Erziehung zu exaktem, logischem und kritischem
Denken. Schulung der Fähigkeit, strukturelle
Zusammenhänge zu erfassen.
Anleitung zu ausreichender Rechensicherheit
in numerischen und graphischen Methoden für
die Berufspraxis.
Einführung des Funktionsbegriffes in der
Mathematik, Naturwissenschaft und Technik.
Vermittlung gründlicher Kenntnisse aus der Differential-
und Integralrechnung.
Lehrstoff
I. Jahrgang (6 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen. Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Menge der natürlichen, der ganzen und der
rationalen Zahlen.
Rechnungen mit Zahlen begrenzter Genauigkeit,
Rechnen mit allgemeinen Zahlen, Grundbegriffe
über Potenzen und Wurzeln. Einführung
in den Gebrauch technischer Tabellen. Statistik
Auswertung von Meßergebnissen.
Lineare Gleichungen und Ungleichungen mit
einer Variablen. Grundmenge, Lösungsmenge.
Aufgaben aus den physikalischen und technischen
Anwendungsgebieten.
Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrücken.
Teilbarkeitsregeln, Primfaktoren, größter gemeinsamer
Teiler, kleinstes gemeinsames Vielfaches.
Das Rechnen mit Brüchen.
Doppelbrüche, Bruchgleichungen. Verhältnisse
und Proportionen, Proportionalitätsfaktor,
direkte und indirekte Proportionalität. Die
lineare Interpolation und ihre Anwendung beim
Gebrauch von Tabellen. Empirische Einführung
in den Gebrauch des Rechenstabes.
Abbildung von Mengen, Funktionsbegriff.
Systeme linearer Gleichungen und Ungleichungen.
Matrizen und Determinanten.
Aufgaben aus den technischen Anwendungsgebieten.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe
der Mengenlehre. Abbildungsgeometrie, Vektorbegriff.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Umfang des Kreises. Bogenmaß des Winkels.
Berechnung von Flächeninhalten: Angenäherte
Inhaltsberechnung zeichnerisch gegebener Figuren.
Ähnlichkeit. Strahlensätze. Pythagoräischer
Lehrsatz, Höhen- und Kathetensatz. Heronsche
Flächenformel, Um- und Inkreisradius eines Dreiecks.
Berechnungen an einfachen Körpern.
II. Jahrgang (4 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der reellen
Zahlen. Binäres Zahlensystem.
Exponentialfunktion und logarithmische Funktion.
Das Rechnen mit Logarithmen. Exponentialgleichungen
und logarithmische Gleichungen.
Theorie und Anwendung des Rechenstabes.
Quadratische Gleichungen mit einer Variablen
Wurzelgleichungen.
Menge der komplexen Zahlen.
Statistik: Mittelwerte, Streuungsmaße.
Nomographie: Funktionsleiter.
Geometrie
Kreisfunktionen, Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen. Einfache
goniometrische Gleichungen. Auflösung des
schiefwinkeligen Dreiecks.
Oberflächen- und Rauminhaltsberechnungen.
Anwendung auf einfache technische Objekte.
III. Jahrgang (5 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit imaginären und komplexen
Zahlen. Ausgewählte Gleichungen höheren Grades.
Folgen und Reihen. Normzahlen.
Zinseszinsrechnungen.
Geometrie
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte.
Technisch wichtige Kurven.
Nomographie: Leitertafeln.
Statistik : Verteilungsfunktionen.
Infinitesimalrechnungen (möglichst frühzeitig
beginnend) : Grenzwerte von Zahlenfolgen.
Stetigkeit und Unstetigkeit. Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differenzenquotient und Ableitung,
Ableitung elementarer Funktionen. Die
Zahl e. Der natürliche Logarithmus. Produkt-,
Quotienten- und Kettenregel.
Differential und Differentialquotient in Physik
und Technik. Fehlerrechnung. Höhere Ableitungen.
Kurvendiskussion. Extremwertaufgaben.
Arkusfunktionen. Krümmung ebener Kurven.
Iterationsverfahren.
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral.
Näherungsweise Integration. Berechnung des
Flächen- und Rauminhaltes und der Bogenlänge.
Weitere Anwendungen: Arbeit, Trägheitsmoment
und Schwerpunkt.
IV. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Hyperbelfunktionen.
Die wichtigsten Integrationsmethoden an einfachen
typischen Beispielen.
Das Wichtigste über Differentialgleichungen.
Einführung in die Lehre von den Schwingungen.
Reihenentwicklungen. Binomischer Lehrsatz.
Grundbegriffe der Kombinatorik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Einführung in die technische Statistik.
Funktionen von zwei unabhängigen Variablen
und ihre geometrischen Darstellungen; partielle
Ableitungen und das vollständige Differential.
Nomographie: Netztafeln.
Moderne Rechenverfahren.
Didaktische Grundsätze
Die Fachrichtung und das Wochenstundenausmaß
bestimmen die Breite und Tiefe der Behandlung
des Lehrstoffes.
Schwierige allgemeine Gedankengänge sind
durch spezielle Beispiele vorzubereiten und soweit
wie möglich durch graphische Methoden zu
veranschaulichen. Die mathematische Strenge ist
konsequent bis zu einem angemessenen Grad zu
steigern. Neue Erkenntnisse sollen auf induktivem
Wege erarbeitet werden, wobei mittels
der Begriffe der Mengenlehre und Logistik das
abstrakte Denken und das Erkennen gemeinsamer
Strukturen gepflegt werden soll. Bei der
Behandlung der Verknüpfungsgebilde kann auf
den Gruppenbegriff und seine Bedeutung in der
modernen Mathematik eingegangen werden, doch
soll darüber im allgemeinen nicht hinausgegangen
werden. Beispiele sind möglichst den technischen
Fachgebieten zu entnehmen. Der Lehrstoff, auch
vergangener Jahrgänge, ist laufend zu wiederholen.
Die Stoffgebiete sind nach Möglichkeit schon
aus denkökonomischen Gründen in enger Verflechtung
miteinander zu behandeln. Moderne
Unterrichtsmittel können zur Bewältigung geeigneter
Aufgaben verwendet werden.
Drei Schularbeiten im Schuljahr."
5. In der Anlage I/A/8 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Gießereitechnik) Abschnitt IV
(Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände,
Aufteilung des Lehrstoffes
auf die einzelnen Schulstufen, Didaktische Grundsätze)
Unterabschnitt A. Pflichtgegenstände hat
die Z. 8 „Mathematik und angewandte Mathematik"
zu lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (5 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen, Anwendung in der Arithmetik
und Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Menge der natürlichen, der ganzen und der
rationalen Zahlen.
Rechnen mit Zahlen begrenzter Genauigkeit,
Rechnen mit allgemeinen Zahlen. Grundbegriffe
über Potenzen und Wurzeln. Einführung in den
Gebrauch technischer Tabellen.
Lineare Gleichungen und Ungleichungen mit
einer Variablen. Grundmenge, Lösungsmenge.
Aufgaben aus den physikalischen und technischen
Anwendungsgebieten.
Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrücken.
Teilbarkeitsregeln, Primfaktoren, größter gemeinsamer
Teiler, kleinstes gemeinsames Vielfaches.
Das Rechnen mit Brüchen. Doppelbrüche,
Bruchgleichungen. Verhältnisse und Proportio-
nen, Proportionalitätsfaktor, direkte und indirekte
Proportionalität. Die lineare Interpolation
und ihre Anwendung beim Gebrauch von Tabellen.
Empirische Einführung in den Gebrauch des
Rechenstabes.
Abbildung von Mengen, Funktionsbegriff.
Systeme linearer Gleichungen einschließlich der
graphischen Lösung bei zwei Variablen.
Aufgaben aus den technischen Anwendungsgebieten.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe
der Mengenlehre. Abbildungsgeometrie. Vektorbegriff.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Umfang des Kreises. Bogenmaß des Winkels.
Berrechnung von Flächeninhalten. Angenäherte
Inhaltsberechnung zeichnerisch gegebener Figuren.
Ähnlichkeit. Strahlensätze. Pythagoräischer
Lehrsatz. Höhen- und Kathetensatz. Heronsche
Flächenformel. Um- und Inkreisradius eines Dreiecks.
Berechnungen an einfachen Körpern.
II. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der reellen
Zahlen. Exponentialfunktion und logarithmische
Funktion. Das Rechnen mit Logarithmen.
Exponentialgleichungen und logarithmische
Gleichungen. Theorie und Anwendung des Rechenstabes.
Quadratische Gleichungen mit einer Variablen.
Wurzelgleichungen.
Menge der komplexen Zahlen.
Geometrie
Kreisfunktionen, Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen. Einfache
goniometrisdie Gleichungen. Auflösung des
schiefwinkeligen Dreiecks. Oberflächen- und
Rauminhaltsberechnungen. Anwendung auf einfache
technische Objekte.
III. Jahrgang (5 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit imaginären und komplexen
Zahlen. Ausgewählte Gleichungen höheren Grades.
Arithmetische und geometrische Folgen und
Reihen. Normzahlen, Zinseszinsrechnung.
Geometrie
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte. Technisch wichtige Kurven.
Infinitesimalrechnung (möglichst frühzeitig beginnend)
Grenzwerte von Zahlenfolgen.
Stetigkeit und Unstetigkeit. Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differenzenquotient und Ableitung.
Ableitung elementarer Funktionen. Die
Zahl e. Der natürliche Logarithmus.
Produkt-, Quotienten- und Kettenregel. Differential
und Differentialquotient in Physik und
Technik. Höhere Ableitungen. Kurvendiskussion.
Extremwertaufgaben. Arkusfunktionen, Krümmung
ebener Kurven. Das bestimmte Integral.
Das unbestimmte Integral. Näherungsweise Integration.
Berechnung des Flächen- und Rauminhaltes
und der Bogenlänge. Weitere Anwendungen
Arbeit, Trägheitsmoment und Schwerpunkt.
IV. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Hyperbelfunktionen und ihre Ableitungen.
Die wichtigsten Integrationsmethoden an einfachen
typischen Beispielen.
Das Wichtigste über Differentialgleichungen.
Reihenentwicklungen. Binomischer Lehrsatz.
Grundbegriffe der Kombinatorik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Einführung in die technische Statistik.
Funktionen von zwei unabhängigen Variablen
und ihre geometrischen Darstellungen. Einführung
in die Nomographie. Moderne Rechenverfahren.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
6. In der Anlage I/A/10 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Flugtechnik) Abschnitt IV (Bildungs-
und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände,
Aufteilung des Lehrstoffes auf
die einzelnen Schulstufen, Didaktische Grundsätze)
hat die Z. 8 „Mathematik und angewandte
Mathematik" zu lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
I. Jahrgang (6 Wochenstunden).
II. Jahrgang (4 Wochenstunden).
III. Jahrgang (5 Wochenstunden).
Wie im Lehrplan der Höheren Lehranstalt
für Maschinenbau (Anlage I/A/1).
IV. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Hyperbelfunktionen und ihre Ableitungen.
Die wichtigsten Integrationsmethoden an einfachen
typischen Beispielen aus dem Luftfahrzeugbau.
Bestimmung der Momente und Querkraftflächen
sowie der Biegelinien durch graphische
Integration.
Das Wichtigste über Differentialgleichungen.
Einführung in die Lehre von den Schwingungen.
Reihenentwicklungen. Binomischer Lehrsatz.
Grundbegriffe der Kombinatorik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Einführung in die technische Statistik.
Funktionen von zwei unabhängigen Variablen
und ihre geometrischen Darstellungen; partielle
Ableitungen und das vollständige Differential.
Nomographie: Netztafeln.
Moderne Rechenverfahren.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
7. In der Anlage I/B/1 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Elektrotechnik) Abschnitt IV
(Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände,
Aufteilung des Lehrstoffes
auf die einzelnen Schulstufen, Didaktische Grundsätze)
Unterabschnitt A. Pflichtgegenstände hat
die Z. 8 „Mathematik und angewandte Mathematik"
zu lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (5 Wochenstunden).
II. Jahrgang (4 Wochenstunden).
III. Jahrgang (6 Wochenstunden).
IV. Jahrgang (3 Wochenstunden).
Im übrigen siehe Anlage I/A/1 mit folgender
Änderung: Im IV. Jahrgang hat die Planungsmathematik
zu entfallen.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
8. In der Anlage I/C/1 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Hochbau) Abschnitt IV (Bildungs- und
Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände,
Aufteilung des Lehrstoffes auf die
einzelnen Schulstufen, Didaktische Grundsätze)
Unterabschnitt A. Pflichtgegenstände hat die Z. 8
„Mathematik und angewandte Mathematik" zu
lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (5 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen. Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Die Grundrechnungsarten über den Mengen
der natürlichen, der ganzen und der rationalen
Zahlen.
Rechnen mit Zahlen begrenzter Genauigkeit,
Rechnen mit allgemeinen Zahlen. Grundbegriffe
über Potenzen und Wurzeln. Einführung in den
Gebrauch technischer Tabellen.
Statistik: Einfache Mittelwerte.
Lineare Gleichungen mit einer Variablen.
Grundmenge, Lösungsmenge. Aufgaben aus den
physikalischen und technischen Anwendungsgebieten.
Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrücken.
Teilbarkeitsregeln, Primfaktoren, größter
gemeinsamer Teiler, kleinstes gemeinsames Vielfaches.
Das Rechnen mit Brüchen. Doppelbrüche,
Bruchgleichungen. Verhältnisse und Proportionen,
Proportionalitätsfaktor, direkte und indirekte
Proportionalität. Die lineare Interpolation
und ihre Anwendung beim Gebrauch von Tabellen.
Empirische Einführung in den Gebrauch des
Rechenstabes.
Abbildung von Mengen, Funktionsbegriff.
Systeme linearer Gleichungen, Matrizen und
Determinanten. Aufgaben aus den technischen
Anwendungsgebieten.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe
der Mengenlehre. Abbildungsgeometrie, Vektorbegriff.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Umfang des Kreises, Bogenmaß des Winkels.
Berechnung von Flächeninhalten. Angenäherte
Inhaltsberechnung zeichnerisch gegebener Figuren.
Ähnlichkeit, Strahlensätze, Pythagoräischer
Lehrsatz, Höhen- und Kathetensatz. Heronsche
Flächenformel. Um- und Inkreisradius eines Dreiecks,
Berechnungen an einfachen Körpern.
II. Jahrgang (5 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der reellen
Zahlen. Binäres Zahlensystem. Exponentialfunktion
und logarithmische Funktion. Das Rechnen
mit Logarithmen. Theorie und Anwendung des
Rechenstabes.
Quadratische Gleichung mit einer Variablen.
Menge der komplexen Zahlen. Das Rechnen mit
imaginären und komplexen Zahlen.
Arithmetische und geometrische Zahlenfolgen
und Reihen. Zinseszinsrechnung.
Statistik: Mittelwerte, Streuungsmaße.
Geometrie
Kreisfunktionen. Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen. Auflösung
des schiefwinkeligen Dreiecks.
Oberflächen- und Rauminhaltsberechnungen.
Anwendung auf einfache technische Objekte.
III. Jahrgang (4 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Grenzwerte von Zahlenfolgen.
Stetigkeit und Unstetigkeit. Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differenzenquotient und Ableitung.
Ableitung elementarer Funktionen. Die
Zahl e. Der natürliche Logarithmus.
Produkt-, Quotienten- und Kettenregel.
Differential und Differentialquotient in Physik
und Technik. Fehlerrechnung, höhere Ableitungen.
Kurvendiskussion. Extremwertaufgaben. Arkusfunktionen.
Krümmung ebener Kurven.
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral.
Näherungsweise Integration. Berechnung
des Flächen- und Rauminhaltes und der Bogenlänge.
Weitere Anwendungen: Arbeit, Trägheitsmoment
und Schwerpunkt.
Geometrie
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte. Technisch wichtige Kurven.
Einführung in die Nomographie.
Moderne Rechenverfahren.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
9. In der Anlage I/D/1 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Weberei und Spinnerei) Abschnitt
IV (Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen
Unterrichtsgegenstände, Aufteilung des
Lehrstoffes auf die einzelnen Schulstufen, Didaktische
Grundsätze) Unterabschnitt A. Pflichtgegenstände
hat die Z. 8 „Mathematik und angewandte
Mathematik" zu lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen. Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Menge der natürlichen, der ganzen und der
rationalen Zahlen. Rechnen mit Zahlen begrenzter
Genauigkeit, Rechnen mit allgemeinen Zahlen.
Grundbegriffe über Potenzen und Wurzeln.
Lineare Gleichungen mit einer Variablen. Grundmenge,
Lösungsmenge.
Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrücken.
Teilbarkeitsregeln, Primfaktoren, größter gemeinsamer
Teiler, kleinstes gemeinsames Vielfaches.
Das Rechnen mit Brüchen, Doppelbrüche.
Verhältnisse und Proportionen. Empirische Einführung
in den Gebrauch des Rechenstabes.
Abbildung von Mengen, Funktionsbegriff.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe
der Mengenlehre. Abbildungsgeometrie. Vektorbegriff.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Umfang des Kreises. Bogenmaß des Winkels.
Pythagoräischer Lehrsatz. Höhen- und Kathetensatz.
Heronsche Flächenformel. Um- und Inkreisradius
eines Dreiecks.
II. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Arithmetik
Einführung in den Gebrauch technischer Tabellen.
Die lineare Interpolation und ihre Anwendung
beim Gebrauch technischer Tabellen.
Systeme linearer Gleichungen.
Quadratische Gleichungen mit einer Variablen.
Menge der komplexen Zahlen.
Geometrie
Ähnlichkeit, Strahlensätze, einfachste Nomogramme.
Berechnung von Flächeninhalten.
Berechnungen an einfachen Körpern.
Oberflächen- und Rauminhaltsberechnung. Anwendung
auf einfache technische Objekte.
III. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der
reellen Zahlen.
Exponential- und logarithmische Funktion.
Das Rechnen mit Logarithmen.
Theorie und Anwendung des Rechenstabes.
Das Rechnen mit imaginären und komplexen
Zahlen.
Geometrie
Kreisfunktionen. Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen. Auflösung
des schiefwinkeligen Dreiecks.
Analytische Geometrie der Geraden.
IV. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Arithmetik
Folgen und Reihen. Zinseszinsrechnung.
Grundbegriffe der Kombinatorik.
Binomischer Lehrsatz.
Geometrie
Analytische Geometrie der Kegelschnitte.
Infinitesimalrechnung (möglichst frühzeitig beginnend)
Schärfere Erfassung des Funktionsbegriffes
mit anschaulicher Erklärung von Stetigkeit
und Unstetigkeit.
Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differenzenquotient und Ableitung. Ableitung
elementarer Funktionen.
Die Zahl e. Der natürliche Logarithmus. Produkt-,
Quotienten- und Kettenregel.
Differential und Differentialquotient in Physik
und Technik. Höhere Ableitungen. Kurvendiskussion.
Extremwertaufgaben. Einführung in
die technische Statistik.
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral.
Berechnung von Flächen und Rauminhalten.
Weitere Anwendungen: Arbeit und Trägheitsmoment.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
10. In der Anlage I/E/1 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für technische Chemie) Abschnitt IV
(Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen
Unterrichtsgegenstände, Aufteilung des Lehrstoffes
auf die einzelnen Schulstufen, Didaktische
Grundsätze) Unterabschnitt A. Pflichtgegenstände
hat die Z. 8 „Mathematik und angewandte
Mathematik" zu lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (5 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen. Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Menge der natürlichen, der ganzen und der
rationalen Zahlen. Rechnen mit Zahlen von begrenzter
Genauigkeit. Einführung in den Gebrauch
technischer Tabellen. Rechnen mit allgemeinen
Zahlen.
Statistik: Einfache Mittelwerte.
Lineare Gleichungen und Ungleichungen mit
einer Variablen. Grundmenge, Lösungsmenge.
Aufgaben aus physikalischen und technischen Anwendungsgebieten.
Das Rechnen mit Brüchen. Doppelbrüche,
Bruchgleichungen, Verhältnisse und Proportionen,
Proportionalitätsfaktor, direkte und indirekte
Proportionalität. Die lineare Interpolation
und ihre Anwendung beim Gebrauch von Tabellen.
Empirische Einführung in den Gebrauch des
Rechenstabes. Abbildung von Mengen, Funktionsbegriff.
Systeme linearer Gleichungen und Ungleichungen.
Matrizen und Determinanten.
Aufgaben aus den technischen Anwendungsgebieten.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe
der Mengenlehre. Abbildungsgeometrie. Vektorbegriff.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Die Zahl e. Bogenmaß des Winkels.
Berechnung von Flächeninhalten. Technische
Methoden zur Flächeninhaltsbestimmung ebener
Figuren.
Ähnlichkeit. Strahlensätze, Pythagoräischer
Lehrsatz. Höhen- und Kathetensatz. Berechnungen
an einfache Körpern.
II. Jahrgang (4 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen. Menge der reellen
Zahlen. Binäres Zahlensystem.
Exponentialfunktion und logarithmische Funktion.
Das Rechnen mit Logarithmen. Exponentialgleichungen
und logarithmische Gleichungen.
Theorie und Anwendung des Rechenstabes.
Quadratische Gleichungen mit einer Variablen.
Wurzelsatz von Vieta. Näherungsweise Lösung
technisch wichtiger Gleichungen. Wurzelgleichungen.
Menge der komplexen Zahlen.
Statistik: Mittelwerte, Streuungsmaße.
Nomographie: Funktionsleiter und Funktionspapiere.
Geometrie
Kreisfunktionen, Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen. Einfache
goniometrische Gleichungen. Auflösung des
schiefwinkeligen Dreiecks. Körperberechnungen.
III. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Arithmetik
Zahlenfolgen und Reihen.
Geometrie
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte.
Nomographie: Leitertafeln.
Statistik : Verteilungsfunktionen.
Infinitesimalrechnung
Grenzwerte von Zahlenfolgen. Stetigkeit und
Unstetigkeit. Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differenzenquotient und Ableitung. Ableitung
elementarer Funktionen. Die Zahl e. Der natürliche
Logarithmus.
Produkt-, Quotienten- und Kettenregel. Ableitung
impliziter Funktionen. Differential und
Differentialquotient in Physik und Technik.
Höhere Ableitungen. Kurvendiskussion.
Extremwertaufgaben. Das unbestimmte Integral.
Das bestimmte Integral. Berechnung des
Flächen- und Rauminhaltes. Weitere Anwendung
Arbeit, Enthalpie und Entropie.
IV. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Näherungsweise Integration. Die wichtigsten
Integrationsmethoden an einfachen typischen
Beispielen. Reihenentwicklungen.
Das Wichtigste über Differentialgleichungen.
Einführung in die technische Statistik.
Moderne Rechenverfahren.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
11. In der Anlage I/E/4 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Silikattechnik) Abschnitt IV (Bildungs-
und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände,
Aufteilung des Lehrstoffes auf
die einzelnen Schulstufen, Didaktische Grundsätze)
Unterabschnitt A. Pflichtgegenstände hat
die Z. 8 „Mathematik und angewandte Mathematik"
zu lauten
8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (5 Wochenstunden)
Erläuterungen des Begriffes Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen, Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Menge der natürlichen, der ganzen und der
rationalen Zahlen. Rechnen mit Zahlen begrenzter
Genauigkeit, Rechnen mit allgemeinen Zahlen.
Grundbegriffe über Potenzen und Wurzeln.
Einführung in den Gebrauch technischer Tabellen.
Lineare Gleichungen mit einer Variablen,
Grundmenge, Lösungsmenge.
Aufgaben aus den physikalischen und technischen
Anwendungsgebieten.
Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrücken.
Teilbarkeitsregeln, Primfaktoren, größter gemeinsamer
Teiler, kleinstes gemeinsames Vielfaches.
Das Rechnen mit Brüchen. Doppelbrüche,
Bruchgleichungen. Verhältnisse und Proportionen,
Proportionalitätsfaktor, direkte und indirekte
Proportionalität.
Die lineare Interpolation und ihre Anwendung
beim Gebrauch von Tabellen. Empirische Einführung
in den Gebrauch des Rechenstabes.
Abbildung von Mengen, Funktionsbegriff.
Systeme linearer Gleichungen und Ungleichungen.
Aufgaben aus den technischen Anwendungsgebieten.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe der
Mengenlehre. Abbildungsgeometrie, Vektorbegriff.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Umfang des Kreises. Bogenmaß des Winkels.
Berechnung von Flächeninhalten. Angenäherte
Inhaltsberechnungen zeichnerisch gegebener Figuren.
Ähnlichkeit. Strahlensätze. Pythagoräischer
Lehrsatz, Höhen- und Kathetensatz. Heronsche
Flächenformel. Um- und Inkreisradius eines Dreiecks.
Berechnungen an einfachen Körpern.
II. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der reellen
Zahlen. Binäres Zahlensystem.
Exponentialfunktion und logarithmische Funktion.
Das Rechnen mit Logarithmen. Exponentialgleichungen
und logarithmische Gleichungen.
Theorie und Anwendung des Rechenstabes.
Quadratische Gleichungen mit einer Variablen.
Wurzelgleichungen.
Menge der komplexen Zahlen.
Statistik: Mittelwerte, Streuungsmaße.
Nomographie: Funktionsleiter.
Geometrie
Kreisfunktionen, Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen. Einfache
goniometrische Gleichungen. Auflösung des
schiefwinkeligen Dreiecks. Oberflächen- und
Rauminhaltsberechnungen. Anwendung auf einfache
technische Objekte.
III. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit imaginären und komplexen
Zahlen.
Folgen und Reihen.
Zinseszinsrechnung.
Geometrie
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte.
Infinitesimalrechnung (möglichst frühzeitig
beginnend): Grenzwerte von Zahlenfolgen,
Stetigkeit und Unstetigkeit. Einfache
Grenzwertbestimmungen. Differenzenquotient
und Ableitung. Ableitung elementarer Funktionen.
Die Zahl e. Der natürliche Logarithmus.
Produkt-, Quotienten- und Kettenregel. Differential
und Differentialquotient in Physik und
Technik. Fehlerrechnung. Höhere Ableitungen.
Kurvendiskussion. Extremwertaufgaben. Iterationsverfahren.
IV. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral.
Näherungsweise Integration. Berechnung
des Flächen- und des Rauminhaltes und der
Bogenlänge. Weitere Anwendungen: Arbeit,
Trägheitsmoment und Schwerpunkt.
Das Wichtigste über Differentialgleichungen.
Reihenentwicklungen. Binomischer Lehrsatz.
Grundbegriffe der Kombinatorik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Einführung in die technische
Statistik.
Funktionen von zwei unabhängigen Variablen
und ihre geometrischen Darstellungen; partielle
Ableitungen und das vollständige Differential.
Moderne Rechenverfahren.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
12. In der Anlage I/F/1 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Holztechnik) Abschnitt IV (Bildungs-
und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände,
Aufteilung des Lehrstoffes auf
die einzelnen Schulstufen, Didaktische Grundsätze)
Unterabschnitt A. Pflichtgegenstände hat
die Z. 8 „Mathematik und angewandte Mathematik"
zu lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1."
Lehrstoff
I. Jahrgang (4 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen. Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Menge der natürlichen, der ganzen und der
rationalen Zahlen. Rechnen mit Zahlen begrenzter
Genauigkeit, Rechnen mit allgemeinen Zahlen.
Grundbegriffe über Potenzen und Wurzeln.
Einführung in den Gebrauch technischer Tabellen.
Lineare Gleichungen und Ungleichungen
mit einer Variablen. Grundmenge, Lösungsmenge.
Aufgaben aus den physikalischen und
technischen Anwendungsgebieten.
Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrücken.
Teilbarkeitsregeln, Primfaktoren, größter
gemeinsamer Teiler, kleinstes gemeinsames Vielfaches.
Das Rechnen mit Brüchen.
Verhältnisse und Proportionen, Proportionalitätsfaktor,
direkte und indirekte Proportionalität.
Die lineare Interpolation und ihre Anwendung
beim Gebrauch von Tabellen.
Empirische Einführung in den Gebrauch des
Rechenstabes. Abbildung von Mengen, Funktionsbegriff.
Systeme linearer Gleichungen. Matrizen und
Determinanten. Aufgaben aus den technischen
Anwendungsgebieten.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe
der Mengenlehre.
Abbildungsgeometrie. Vektorbegriff.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Umfang des Kreises. Bogenmaß des Winkels.
Berechnung von Flächeninhalten: Angenäherte
Inhaltsberechnung zeichnerisch gegebener Figuren.
Ähnlichkeit. Strahlensätze. Pythagoräischer
Lehrsatz, Höhen- und Kathetensatz. Heronsche
Flächenformel. Um- und Inkreisradius eines Dreiecks.
Berechnungen an einfachen Körpern.
II. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen. Menge der reellen
Zahlen. Binäres Zahlensystem.
Exponentialfunktion und logarithmische Funktion.
Das Rechnen mit Logarithmen. Theorie
und Anwendung des Rechenstabes. Quadratische
Gleichungen mit einer Variablen. Menge der komplexen
Zahlen.
Statistik: Mittelwerte, Streuungsmaße.
Nomographie: Funktionsleiter.
Geometrie
Kreisfunktionen, Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen. Einfache
goniometrische Gleichungen. Auflösung des
schiefwinkeligen Dreiecks. Oberflächen- und
Rauminhaltsberechnungen. Anwendung auf einfache
Objekte.
III. Jahrgang (5 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit imaginären und komplexen
Zahlen. Ausgewählte Gleichungen höheren Grades.
Folgen und Reihen. Normzahlen. Zinseszinsrechnung.
Geometrie
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte.
Nomographie: Leitertafeln.
Statistik : Verteilungsfunktionen.
Infinitesimalrechnung (möglichst frühzeitig beginnend)
Grenzwerte von Zahlenfolgen.
Stetigkeit und Unstetigkeit. Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differenzenquotient und Ableitung.
Ableitung elementarer Funktionen. Die
Zahl e. Der natürliche Logarithmus.
Produkt-, Quotienten- und Kettenregel.
Differential und Differentialquotient in Physik
und Technik. Fehlerrechnung. Höhere Ableitungen.
Kurvendiskussion. Extremwertaufgaben. Arkusfunktionen.
Krümmung ebener Kurven.
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral.
Näherungsweise Integration. Berechnung des
Flächen- und Rauminhaltes und der Bogenlänge.
Weitere Anwendungen: Arbeit, Trägheitsmoment
und Schwerpunkt.
IV. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Die wichtigsten Integrationsmethoden an einfachen
typischen Beispielen.
Das Wichtigste über Differentialgleichungen.
Reihenentwicklungen. Binomischer Lehrsatz.
Grundbegriffe der Kombinatorik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Einführung in die technische Statistik.
Funktionen von zwei unabhängigen Variablen
und ihre geometrischen Darstellungen.
Nomographie: Netztafeln.
Moderne Rechenverfahren.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
13. In der Anlage I/F/2 (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Möbelbau (Möbelbau und Innenausbau))
Abschnitt IV (Bildungs- und Lehraufgaben
der einzelnen Unterrichtsgegenstände, Aufteilung
des Lehrstoffes auf die einzelnen Schulstufen,
Didaktische Grundsätze) Unterabschnitt
A. Pflichtgegenstände hat die Z. 8
„Mathematik und angewandte Mathematik" zu
lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1."
Lehrstoff
I. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen. Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Die Grundrechnungsarten über den Mengen
der natürlichen, der ganzen und der rationalen
Zahlen.
Rechnen mit Zahlen begrenzter Genauigkeit,
Rechnen mit allgemeinen Zahlen. Grundbegriffe
über Potenzen und Wurzeln.
Einführung in den Gebrauch technischer Tabellen.
Lineare Gleichungen mit einer Variablen.
Grundmenge, Lösungsmenge. Aufgaben aus den
physikalischen und technischen Anwendungsgebieten.
Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrücken.
Teilbarkeitsregeln, Primfaktoren, größter gemeinsamer
Teiler, kleinstes gemeinsames Vielfaches.
Das Rechnen mit Brüchen. Verhältnisse
und Proportionen, Proportionalitätsfaktor,
direkte und indirekte Proportionalität. Die
lineare Interpolation und ihre Anwendungen
beim Gebrauch von Tabellen. Empirische Einführung
in den Gebrauch des Rechenstabes. Abbildung
von Mengen, Funktionsbegriff.
Systeme linearer Gleichungen. Matrizen und
Determinanten. Aufgaben aus den technischen
Anwendungsgebieten.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe der
Mengenlehre. Abbildungsgeometrie. Vektorbegriff.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Umfang des Kreises, Bogenmaß des Winkels.
Berechnung von Flächeninhalten. Angenäherte
Inhaltsberechnung zeichnerisch gegebener Figuren.
Ähnlichkeit. Strahlensätze. Pythagoräischer
Lehrsatz. Heronsche Flächenformel. Um- und
Inkreisradius eines Dreiecks.
Berechnungen an einfachen Körpern.
II. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der reellen
Zahlen. Binäres Zahlensystem.
Exponentialfunktion und logarithmische Funktion.
Das Rechnen mit Logarithmen. Das Rechnen
und Anwendung des Rechenstabes. Quadratische
Gleichungen mit einer Variablen. Menge
der komplexen Zahlen.
Statistik: Mittelwerte, Streuungsmaße.
Geometrie
Kreisfunktionen. Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks.
Goniometrische Beziehungen. Auflösung des
schiefwinkeligen Dreiecks.
Oberflächen- und Rauminhaltsberechnungen.
Anwendung auf einfache technische Objekte.
III. Jahrgang (4 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit imaginären und komplexen
Zahlen. Arithmetische und geometrische Zahlenfolgen
und Reihen.
Zinseszinsrechnung.
Nomographie: Funktionsleiter, Leitertafeln.
Infinitesimalrechnung
Grenzwerte von Zahlenfolgen.
Stetigkeit und Unstetigkeit. Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differentialquotient und Ableitung.
Ableitung elementarer Funktionen. Die
Zahl e. Der natürliche Logarithmus. Produkt-,
Quotienten- und Kettenregel.
Differential und Differentialquotient in Physik
und Technik. Fehlerrechnung. Höhere Ableitungen.
Kurvendiskussion. Extremwertaufgaben.
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral.
Näherungsweise Integration. Berechnung des
Flächen- und Rauminhaltes und der Bogenlänge.
Weitere Anwendungen: Arbeit, Trägheitsmoment.
Geometrie
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte. Technisch wichtige Kurven.
IV. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Die wichtigsten Integrationsmethoden an einfachen
typischen Beispielen.
Das Wichtigste über Differentialgleichungen.
Reihenentwicklungen. Binomischer Lehrsatz.
Grundbegriffe der Kombinatorik. Einführung
in die technische Statistik.
Funktionen von zwei unabhängigen Variablen
und ihre geometrischen Darstellungen.
Nomographie: Netztafeln.
Moderne Rechenverfahren.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
14. In der Anlage I/G (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Reproduktions- und Drucktechnik)
Abschnitt IV (Bildungs- und Lehraufgaben
der einzelnen Unterrichtsgegenstände, Aufteilung
des Lehrstoffes auf die einzelnen Schulstufen,
Didaktische Grundsätze) Unterabschnitt A.
Pflichtgegenstände hat die Z. 9 „Mathematik und
angewandte Mathematik" zu lauten
„9. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (4 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen. Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Menge der natürlichen, der ganzen und der
rationalen Zahlen.
Rechnen mit Zahlen begrenzter Genauigkeit,
Rechnen mit allgemeinen Zahlen. Grundbegriffe
über Potenzen und Wurzeln.
Einführung in den Gebrauch technischer Tabellen.
Lineare Gleichungen und Ungleichungen mit
einer Variablen.
Grundmenge, Lösungsmenge, Aufgaben aus den
physikalischen und technischen Anwendungsgebieten.
Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrücken.
Teilbarkeitsregeln, Primfaktoren, größter gemeinsamer
Teiler, kleinstes gemeinsames Vielfaches.
Das Rechnen mit Brüchen. Doppelbrüche,
Bruchgleichungen. Verhältnisse und Proportionen,
Proportionalitätsfaktor, direkte und
indirekte Proportionalität. Die lineare Interpolation
und ihre Anwendung beim Gebrauch von
Tabellen. Empirische Einführung in den Gebrauch
des Rechenstabes.
Abbildung von Mengen, Funktionsbegriff.
Systeme linearer Gleichungen und Ungleichungen.
Matrizen und Determinanten.
Aufgaben aus den technischen Anwendungsgebieten.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe der
Mengenlehre. Abbildungsgeometrie.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Umfang des Kreises. Bogenmaß des Winkels.
Berechnung von Flächeninhalten: Angenäherte
Inhaltsberechnung zeichnerisch gegebener Figuren.
Ähnlichkeit. Strahlensätze. Pythagoräischer
Lehrsatz, Höhen- und Kathetensatz. Heronsche
Flächenformel. Um- und Inkreisradius eines
Dreiecks. Berechnungen an einfachen Körpern.
II. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der reellen
Zahlen. Binäres Zahlensystem.
Exponentialfunktion und logarithmische Funktion.
Das Rechnen mit Logarithmen. Exponentialgleichungen
und logarithmische Gleichungen.
Theorie und Anwendung des Rechenstabes.
Quadratische Gleichungen mit einer Variablen.
Menge der komplexen Zahlen.
Statistik: Mittelwerte, Streuungsmaße.
Nomographie: Funktionsleiter.
Geometrie
Kreisfunktionen, Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen, Anwendung
auf einfache technische Objekte.
III. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Arithmetik
Folgen und Reihen. Zinseszinsrechnung; Tilgungspläne.
Geometrie
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte. Technisch wichtige Kurven.
Infinitesimalrechnung.
Stetigkeit und Unstetigkeit. Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differenzenquotient. Ableitung
und Differential. Ableitung elementarer
Funktionen.
Die Zahl e. Der natürliche Logarithmus.
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral.
Didaktische Grundsätze
Siehe Anlage I/A/1."
15. In der Anlage I/H (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt textilkaufmännischer Richtung) Abschnitt
III (Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen
Unterrichtsgegenstände, Aufteilung des
Lehrstoffes auf die einzelnen Schulstufen, Didaktische
Grundsätze) Unterabschnitt A. Pflichtgegenstände
hat
a) die Z. 8 „Mathematik und angewandte
Mathematik" zu lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage I/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen. Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Arithmetik
Menge der natürlichen, der ganzen und der
rationalen Zahlen. Rechnen mit Zahlen begrenzter
Genauigkeit, Rechnen mit allgemeinen Zahlen,
Zahlen, Grundbegriffe über Potenzen und Wurzeln.
Lineare Gleichungen mit einer Variablen.
Grundmenge, Lösungsmenge.
Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrücken.
Teilbarkeitsregeln, Primfaktoren, größter gemeinsamer
Teiler, kleinstes gemeinsames Vielfaches.
Das Rechnen mit Brüchen. Doppelbrüche.
Verhältnisse und Proportionen. Empirische Einführung
in den Gebrauch des Rechenstabes. Abbildung
von Menge, Funktionsbegriff.
Geometrie
Wiederholung der Grundbegriffe mit Hilfe
der Mengenlehre.
Abbildungsgeometrie, Vektorbegriff.
Dreieck, Viereck, Vieleck, Kreis.
Umfang des Kreises. Bogenmaß des Winkels.
Berechnung von Flächeninhalten.
Ähnlichkeit. Strahlensätze. Pythagoräischer
Lehrsatz. Höhen- und Kathetensatz, Heronsche
Flächenformel. Um- und Inkreisradius eines Dreiecks.
Berechnungen an einfachen Körpern.
II. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Arithmetik
Einführung in den Gebrauch technischer Tabellen.
Die lineare Interpolation und ihre Anwendung
beim Gebrauch von Tabellen. Systeme
linearer Gleichungen.
Aufgaben aus den technischen Anwendungsgebieten.
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der
reellen Zahlen. Exponentialfunktion und logarithmische
Funktion. Das Rechnen mit Logarithmen.
Exponentialgleichungen und logarithmische
Gleichungen. Theorie und Anwendung des
Rechenstabes. Quadratische Gleichungen mit
einer Variablen. Menge der komplexen Zahlen.
Geometrie
Kreisfunktionen, Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen. Auflösung
des schiefwinkeligen Dreiecks.
Oberflächen- und Rauminhaltsberechnungen,
Anwendung auf einfache technische Objekte.
III. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Arithmetik
Das Rechnen mit imaginären und komplexen
Zahlen. Folgen und Reihen, Anwendung auf
kaufmännische und technische Probleme, Zinseszinsrechnung.
Rentenrechnung. Schuldentilgung.
Versicherungsmathematik.
IV. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Grenzwerte von Zahlenfolgen.
Stetigkeit und Unstetigkeit. Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differenzenquotient und Ableitung.
Ableitung elementarer Funktionen. Die
Zahl e. Der natürliche Logarithmus. Produkt-,
Quotienten- und Kettenregel. Differential und
Differentialquotient in Physik und Technik.
Höhere Ableitungen. Kurvendiskussion. Extremwertaufgaben.
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral.
Berechnung des Flächen- und Rauminhaltes.
Grundbegriffe der Kombinatorik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Einführung in die technische Statistik.
V. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Statistische Qualitätskontrolle unter Berücksichtigung
der Anwendung in der Textilindustrie;
Grundlagen für das Arbeiten mit modernen
Rechenmaschinen, Lochkarten, Programmierung.
Didaktische Grundsätze
Wie in Anlage I/A/1 mit folgender Änderung
Vier Schularbeiten im I. bis IV. Jahrgang,
drei Schularbeiten im V. Jahrgang."
b) in der Z. 32 „Stenotypie" die lit. a
„Kurzschrift" zu lauten
„a) Kurzschrift
Bildungs- und Lehraufgabe
Fähigkeit, ein Diktat in der Schnelligkeit von
etwa 120 bis 150 Silben in der Minute aufzunehmen,
sicher zu lesen und wortgetreu in Langschrift
wiederzugeben.
Erziehung zur Wendigkeit im Erfassen des
gesprochenen Wortes und zur Genauigkeit. Der
Unterricht ist nach dem System der Deutschen
Einheitskurzschrift (Wiener Urkunde), Verordnung
des Bundesministeriums für Unterricht
BGBl. Nr. 171/1969, zu erteilen.
Lehrstoff
I. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Die Verkehrsschrift, bei entsprechenden Vorkenntnissen
allenfalls Einführung in die Eilschrift.
II. Jahrgang (1 Wochenstunde)
V. Jahrgang (1 Wochenstunde)
Die Eilschrift unter besonderer Berücksichtigung
der kurzschriftlichen Praxis.
Didaktische Grundsätze
Um das Lehrziel zuverlässig zu erreichen, ist
es notwendig, im I. Jahrgang eine Schreibfertigkeit
von etwa 80 bis 100 Silben und im II. Jahrgang
von etwa 100 bis 120 Silben in der Minute
zu erzielen, wobei auf graphische und systemale
Korrektheit im Schreiben und auf sicheres Lesen
nicht nur der eigenen, sondern auch fremder
Niederschriften zu achten ist. Die Beherrschung
der Kürzel ist besonders einzuüben. Durch entsprechende
Fühlungnahme mit den Lehrern
anderer Unterrichtsgegenstände ist die vielfältige
Anwendung der Kurzschrift zu sichern.
Im II. Jahrgang hat dem Unterricht der Eilschrift
eine kurze Wiederholung des Lehrstoffes
des I. Jahrganges voranzugehen. Das Ausmaß der
Kürzungslehre sowie die Schreibfertigkeit sind
dem Aufnahmevermögen der Schüler der Klasse
anzupassen. Die Systemrichtigkeit und die Genauigkeit
der Übertragung haben den Vorzug gegenüber
der Schreibgeschwindigkeit. Die Ansage- und
Abschreibübungen sind der Umwelt des Schülers
und den Stoffgebieten anderer Unterrichtsgegenstände
zu entnehmen, so daß die kurzschriftliche
Praxis der Schüler möglichst umfassend wird.
Fortlaufende schriftliche Übungen."
16. In der Anlage I/J (Lehrplan der Höheren
Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe) Abschnitt
IV (Bildungs- und Lehraufgaben der ein-
zelnen Unterrichtsgegenstände, Aufteilung des
Lehrstoffes auf die einzelnen Schulstufen, Didaktische
Grundsätze)
a) hat im Unterabschnitt A, Pflichtgegenstände
aa) in der Z. 12 „Mathematik und angewandte
Mathematik" die lit. b „Mathematik (einschließlich
Wirtschaftsmathematik)" zu lauten;
„b) Mathematik (einschließlich Wirtschaftsmathematik)
Bildungs- und Lehraufgabe
Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse
auf dem Gebiet der Elementar-Mathematik; Einführung
in die höhere Mathematik, wobei die
Teilgebiete im Vordergrund stehen, die für das
kaufmännische Rechnen, die politische Arithmetik,
die mathematische Statistik, die Fremdenverkehrswirtschaft
und die moderne Bürotechnik
von Bedeutung sind. Erziehung zu exaktem, logischem
und kritischem Denken.
Lehrstoff
III. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Erläuterung der Begriffe Menge, Teilmenge,
Ergänzungsmenge, Durchschnitt und Vereinigung
von Mengen. Anwendung in Arithmetik und
Geometrie. Verknüpfungsgebilde.
Menge der natürlichen, der ganzen und der
rationalen Zahlen. Das Rechnen mit allgemeinen
Zahlen.
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln,
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der reellen
Zahlen. Multiplikation und Division von mehrgliedrigen
algebraischen Ausdrucken.
Die Potenzfunktion, die Exponentialfunktion
Und die logarithmische Funktion. Graphische
Darstellung von Punktionen im Koordinatensystems
Das Rechnen mit Logarithmen.
Der Rechenstab, Zahlensysteme. Dualzahlen.
Lineare Gleichungssysteme, einschließlich der
graphischen Lösung bei zwei Unbekannten. Quadratische
Gleichungen. Menge der komplexen
Zahlen.
Wiederholung der geometrischen Grundbegriffe
mit Hilfe der Mengenlehre.
Die wichtigsten Eigenschaften von Dreieck,
Viereck, Vieleck und Kreis.
Umfang des Kreises, Bogenmaß des Winkels.
Ähnlichkeit, Pythagoräischer Lehrsatz. Berechnung
von Flächen- und Rauminhalt.
Die Kreisfunktionen. Auflösung des recht- und
schiefwinkeligen Dreiecks
IV. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Arithmetische und geometrische Reihe, unendliche
geometrische Reihe, Zahlenfolgen und
Grenzwerte.
Einführung in die Differentialrechnung, Stetigkeit,
Differenzenquotient und Differentialquotient.
Ableitung elementarer Funktionen. Die
Zahl e. Produkt-, Quotienten- und Kettenregel.
Untersuchung einfacher Kurven, Extremwertaufgaben.
Anwendung auf einfachere wirtschaftstheoretische
Aufgaben.
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral
und seine Anwendung, insbesondere auf die
Lösung wirtschaftstheoretischer Probleme.
V. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Zinseszinsrechnung; dekursiver, antizipativer
Zinseszins, äquivalente Zins- und Diskontsätze,
gemischte Verzinsung, mittlerer Zahlungstermin.
Zeitrentenrechnung: Ganz-, über- und unterjährige
gleichbleibende Renten.
Schuldtilgung: Zinsen, Raten-, Annuitäten-,
Prozent- und Obligationsanleihen.
Elemente der Wahrscheinlichkeitsrechnung,
Elemente der mathematischen Statistik.
Grundlagen für das Arbeiten mit modernen
Rechenmaschinen, Lochkarten usw.
Zusammenfassende Wiederholung des gesamten
Lehrstoffes unter Berücksichtigung wirtschaftlicher
Probleme,
Didaktische Grundsätze
Die Breite und Tiefe der Behandlung der einzelnen
Kapitel ist durch das Stundenausmaß und
durch das Ausbildungsziel bestimmt: Schwierige
allgemeine Gedankengänge sind durch spezielle
Beispiele vorzubereiten und so weit wie möglich
durch graphische Methoden zu veranschaulichen;
Die Begriffe der Mengenlehre sind im Unterricht
konsequent anzuwenden, Ein Hauptziel des
mathematischen Unterrichtes ist das Erfassen
funktionaler Beziehungen, Dieses dient der
Schulung des logisch-formalen Denkens und fördert
das Verständnis für die Probleme, die das
Wirtschaftsleben in wachsendem Maße aufwirft.
Die Beispiele sind auf die Erarbeitung grundsätzlicher
Erkenntnisse und auf deren Anwendung
auf die Erfordernisse der Wirtschaft zu beschränken
und daher praxisnah zu gestalten.
Schularbeiten: Drei im Schuljahr."
bb) in der Z. 23 Stenotypie" die lit; a „Kurzschrift"
zu lauten
„a) Kurzschrift
Bildungs- und Lehraufgabe
Fähigkeit, ein Diktat in der Schnelligkeit von
etwa 120 bis 150 Silben in der Minute aufzunehmen,
sicher zu lesen und wortgetreu in
Langschrift wiederzugeben. Erziehung zur Wendigkeit
im Erfassen des gesprochenen Wortes und
zur Genauigkeit. Der. Unterricht ist nach dem
System der Deutschen Einheitskurzschrift (Wiener
Urkunde), Verordnung des Bundesministeriums
für Unterricht BGBl. Nr. 171/1969, zu erteilen.
Lehrstoff
I. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Die Verkehrsschrift, bei entsprechenden Vorkenntnissen
allenfalls Einführung in die Eilschrift.
II. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Die Eilschrift unter besonderer Berücksichtigung
der kurzschriftlichen Praxis.
Didaktische Grundsätze
Um das Lehrziel zuverlässig zu erreichen, ist es
notwendig, im I. Jahrgang eine Schreibfertigkeit
von etwa 80 bis 100 Silben in der Minute zu
erzielen, wobei auf graphische und systemale
Korrektheit im Schreiben und auf sicheres Lesen
nicht nur der eigenen, sondern auch fremden
Niederschriften zu achten ist. Die Beherrschung
der Kürzel ist besonders einzuüben. Durch entsprechende
Fühlungnahme mit den Lehrern
anderer Unterrichtsgegenstände ist die vielfältige
Anwendung der Kurzschrift zu sichern.
Im II. Jahrgang hat dem Unterricht der Eilschrift
eine kurze Widerholung des Lehrstoffes
des ersten Jahres voranzugehen. Das Ausmaß
der Kürzungslehre sowie die Schreibfertigkeit
sind dem Aufnahmevermögen der Schüler der
Klasse anzupassen. Die Systemrichtigkeit und die
Genauigkeit der Übertragung haben den Vorzug
gegenüber der Schreibgeschwindigkeit.
Die Ansage- und Abschreibübungen sind der
Umwelt des Schülers und den Stoffgebieten
anderer Unterrichtsgegenstände zu einnehmen,
sodaß die kurzschriftliche Praxis der Schüler möglichst
umfassend wird.
Fortlaufende schriftliche Übungen.";
b) hat im Unterabschnitt B. Freigegenstände
und unverbindliche Übungen (Arbeitsgemeinschaft)
in der Z. 2 „Fremdsprachige Kurzschrift"
der Lehrstoff des IV. Jahrganges zu lauten
„IV. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Die Verkehrsschrift der fremdsprachigen Kurzschrift
in Anpassung an die Deutsche Einheitskurzschrift
(Wiener Urkunde)."
17. In der Anlage II/1 (Lehrplan der Höheren
technischen Lehranstalt für Berufstätige, Fachrichtung
Maschinenbau) Abschnitt IV (Bildungs- und
Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände,
Aufteilung des Lehrstoffes auf die
einzelnen Schulstufen, Didaktische Grundsätze)
hat die 2. 8 „Mathematik und angewandte
Mathematik" zu lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage 1/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (4 Wochenstunden)
Wiederholung: Menge, Teilmenge, Ergänzungsmenge,
Durchschnitt und Vereinigung von Mengen;
Verknüpfungsgebilde; Abbildung von
Mengen, Funktionsbegriff.
Arithmetik
Gleichungen höheren Grades. Reihen und ihre
Anwendung. Normzahlen. Natürliche Logarithmen.
Rechnen mit komplexen Zahlen. Menge der
komplexen Zahlen.
Geometrie
Trigonometrie: Goniometrische Beziehungen.
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte.
Technisch wichtige Kurven.
Infinitesimalrechnung
Grundlagen der Differential- und Integralrechnung.
II. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung (Fortsetzung).
Einfache Grenzwertbestimmungen. Umkehrfunktionen.
Exponential- und Logarithmusfunktion. Ableitung
elementarer Funktionen. Extremwertaufgaben.
Krümmungsradius ebener Kurven.
Das unbestimmte und das bestimmte Integral.
Integrationsmethoden.
Anwendungsbeispiele.
III. Jahrgang (1 Wochenstunde)
Erweiterung und Anwendung der Infinitesimalrechnung.
Einfache Differentialgleichungen.
Schwingungen. Elemente der Nomographie.
Didaktische Grundsätze
Wie in Anlage I/A/1 mit folgender Änderung
Drei Schularbeiten im Schuljahr:"
18. In der Anlage II/4 (Lehrplan der Höheren
technischen Lehranstalt für Berufstätige, Fachrichtung
Hochbau) Abschnitt IV (Bildungs- und
Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände,
Aufteilung des Lehrstoffes auf die einzel-
nen Schulstufen, Didaktische Grundsätze) hat Z. 8
„Mathematik und angewandte Mathematik" zu
lauten
„8. MATHEMATIK UND ANGEWANDTE
MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe
Siehe Anlage 1/A/1.
Lehrstoff
I. Jahrgang (3 Wochenstunden)
Wiederholung: Menge, Teilmenge, Ergänzungsmenge,
Durchschnitt und Vereinigung von
Mengen; Verknüpfungsgebilde; Abbildung von
Mengen, Funktionsbegriff.
Arithmetik
Das Rechnen mit Potenzen und Wurzeln.
Menge der irrationalen Zahlen, Menge der reellen
Zahlen. Binäres Zahlensystem.
Exponentialfunktion und logarithmische Funktion.
Das Rechnen mit Logarithmen.
Theorie und Anwendung des Rechenstabes.
Quadratische Gleichungen mit einer Variablen.
Menge der komplexen Zahlen. Das Rechnen mit
imaginären und komplexen Zahlen.
Arithmetische und geometrische Zahlenfolgen
und Reihen. Zinseszinsrechnung.
Statistik: Mittelwerte, Streuungsmaße.
Geometrie
Kreisfunktionen. Auflösung des rechtwinkeligen
Dreiecks. Goniometrische Beziehungen. Auflösung
des schiefwinkeligen Dreiecks.
Oberflächen- und Rauminhaltsberechnungen.
Anwendung auf einfache technische Objekte.
II. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Infinitesimalrechnung
Grenzwerte von Zahlenfolgen.
Stetigkeit und Unstetigkeit. Einfache Grenzwertbestimmungen.
Differenzenquotient und Ableitung.
Ableitung elementarer Funktionen. Die
Zahl e. Der natürliche Logarithmus. Produkt-,
Quotienten- und Kettenregel. Differential und
Differentialquotient in Physik und Technik.
Fehlerrechnung. Höhere Ableitungen. Kurvendiskussion.
Extremwertaufgaben. Arkusfunktionen.
Krümmung ebener Kurven.
Das unbestimmte Integral. Das bestimmte Integral.
Näherungsweise Integration. Berechnung des
Flächen- und Rauminhaltes und der Bogenlänge.
Weitere Anwendungen: Arbeit, Trägheitsmoment
und Schwerpunkt.
Geometrie
Analytische Geometrie der Geraden und der
Kegelschnitte. Technisch wichtige Kurven.
Einführung in die Nomographie.
Moderne Rechenverfahren.
Didaktische Grundsätze
Wie in Anlage I/A/1 mit folgender Änderung
Drei Schularbeiten im Schuljahr."
19. In der Anlage III/2 (Lehrplan des technisch-
kaufmännischen Abiturientenlehrganges)
Abschnitt III (Bildungs- und Lehraufgabe der
Unterrichtsgegenstände, Lehrstoff, Didaktische.
Grundsätze) Unterabschnitt B. Freigegenstände
hat der Freigegenstand Stenotypie zu lauten
„STENOTYPIE
Bildungs- und Lehraufgabe
Fähigkeit, ein Diktat in der Schnelligkeit von
etwa 80 bis 100 Silben in der Minute aufzunehmen,
sicher zu lesen und die eigene Niederschrift
in Maschinschrift zu übertragen. Erziehung zur
Wendigkeit im Erfassen des gesprochenen Wortes
und zur Genauigkeit.
Der Unterricht in Kurzschrift ist nach dem
System der Deutschen Einheitskurzschrift (Wiener
Urkunde), Verordnung des Bundesministeriums
für Unterricht BGBl. Nr. 171/1969, zu erteilen.
Lehrstoff (2 Wochenstunden)
Die Verkehrsschrift, bei entsprechenden Vorkenntnissen
allenfalls Einführung in die Eilschrift.
Erarbeitung weitgehender Gewandtheit im
fehlerfreien und sauberen Abschreiben und
im Schreiben nach Stenogramm und Diktat auf
der Maschine.
Didaktische Grundsätze
Auf graphische und systemale Korrektheit im
Schreiben und auf sicheres Lesen nicht nur der
eigenen, sondern auch fremder Niederschriften
ist zu achten. Die Beherrschung der Kürzel ist
besonders einzuüben. Durch entsprechende Fühlungnahme
mit den Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände
ist die vielfältige Anwendung der
Kurzschrift zu sichern.
Das Ausmaß der Kürzungslehre sowie die
Schreibfertigkeit sind dem Aufnahmevermögen
der Schüler der Klasse anzupassen. Die Systemrichtigkeit
und die Genauigkeit der Übertragung
haben den Vorzug gegenüber der Schreibgeschwindigkeit.
Die Ansage- und Abschreibübungen
sind der Umwelt des Schülers und den
Stoffgebieten anderer Unterrichtsgegenstände zu
entnehmen.
Fortlaufende schriftliche Übungen."
20. In der Anlage III/4 (Lehrplan des zweijährigen
Abiturientenlehrganges an der Höheren
Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe) Abschnitt
III (Bildungs- und Lehraufgabe der einzelnen
Unterrichtsgegenstände, Aufteilung des
Lehrstoffes auf die einzelnen Schulstufen, Didaktische
Grundsätze) Unterabschnitt B. Freigegenstände
und unverbindliche Übungen (Arbeitsgemeinschaften)
hat die Z. 2 „Kurzschrift" zu
lauten
„2. KURZSCHRIFT
Bildungs- und Lehraufgabe
Fähigkeit, ein Diktat in der Schnelligkeit von
etwa 120 Silben in der Minute aufzunehmen,
sicher zu lesen und wortgetreu in Langschrift
wiederzugeben. Erziehung zur Wendigkeit im
Erfassen des gesprochenen Wortes und zur Genauigkeit.
Der Unterricht ist nach dem System
der Deutschen Einheitskurzschrift (Wiener
Urkunde), Verordnung des Bundesministeriums
für Unterricht BGBl. Nr. 171/1969, zu erteilen.
Lehrstoff
I. Jahrgang (2 Wochenstunden)
Die Verkehrsschrift, bei entsprechenden Vorkenntnissen
Einführung in die Eilschrift.
Didaktische Grundsätze
Auf graphische und systemale Korrektheit im
Schreiben und auf sicheres Lesen nicht nur der
eigenen, sondern auch fremder Niederschriften
ist zu achten. Die Beherrschung der Kürzel ist
besonders einzuüben. Durch entsprechende Fühlungnahme
mit den Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände
ist die vielfältige Anwendung der
Kurzschrift zu sichern.
Das Ausmaß der Kürzungslehre sowie die
Schreibfertigkeit sind dem Aufnahmevermögen
der Schüler der Klasse anzupassen. Die Systemrichtigkeit
und die Genauigkeit der Übertragung
haben den Vorzug gegenüber der Schreibgeschwindigkeit.
Die Ansage- und Abschreibübungen sind der
Umwelt des Schülers und den Stoffgebieten
anderer Unterrichtsgegenstände zu entnehmen,
sodaß die kurzschriftliche Praxis der Schüler möglichst
umfassend wird.
Fortlaufende schriftliche Übungen."
21. Den Anlagen werden
1. zwischen der Anlage I/A/10 und der Anlage
I/B/1 die der vorliegenden Verordnung angeschlossenen
Anlagen I/A/11 und I/A/12 und
2. nach der Anlage HI/5 die der vorliegenden
Verordnung angeschlossenen Anlagen HI/6 und
HI/7 hinzugefügt.
Artikel II
Diese Verordnung tritt mit 1. September 1969
in Kraft.