181. Bundesgesetz: Abänderung des Rohstofflenkungsgesetzes 1951.
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I.
(Verfassungsbestimmung.)
Die Erlassung und Aufhebung von Vorschriften,
wie sie im Rohstofflenkungsgesetz 1951,
BGBl. Nr. 106, in der Fassung der Bundesgesetze
BGBl. Nr. 114/1952, BGBl. Nr. 145/1954, BGBl.
Nr. 278/1955, BGBl. Nr. 257/1956, BGBl.
Nr. 277/1957, BGBl. Nr. 279/1958, BGBl.
Nr. 283/1959, BGBl. Nr. 302/1960, BGBl.
Nr. 312/1961 und des Artikels II des vorliegenden
Bundesgesetzes enthalten sind, sowie die
Vollziehung dieser Vorschriften ist für die Zeit
vom 1. Juli 1963 bis 31. Dezember 1965 auch
in den Belangen Bundessache, hinsichtlich derer
vom 1. Jänner 1956 an die bis dahin bestandenen
verfassungsrechtlichen Grundlagen (Artikel 10
Abs. 1 Z. 15 des Bundes-Verfassungsgesetzes in
der Fassung von 1929) nicht mehr gegeben sind.
Artikel II.
1. Im § 1 Abs. 1 hat die Ziffer 2 zu lauten
„2. Bearbeitungsabfälle und Schrott von Nicht-
Eisenmetallen."
Die bisherige Ziffer 3 entfällt.
2. § 11 Abs. 1 des Rohstofflenkungsgesetzes
1951, BGBl. Nr. 106, hat zu lauten
„(1) Die Wirksamkeit dieses Bundesgesetzes
erlischt mit 31. Dezember 1965."
Artikel III.
(1) Dieses Bundesgesetz tritt mit 30. Juni 1963
in Kraft.
(2) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes
ist das Bundesministerium für Handel und
Wiederaufbau betraut.